Berge Wandern Touren

Mehrgipfeltouren mit Anspruch

Am KlettersteigAm Klettersteig

Mindelheimer Klettersteig über die 3 Schafalpenköpfe,und das Kemptener Köpfle (2191 mtr)

Schafalpenkopf nordöstlich (2320 mtr)

Schafalpenkopf mittlerer (2301 mtr)

Schafalpenkopf westlicher (2273 mtr)

Diese Tour über den Mindelheimer Klettersteig ist als Tagestour für konditionell starke Geher kein Problem,macht aber als 2 Tagestour mit Übernachtung auf der Hütte viel mehr Spass.Wir fahren mit dem Wagen ins Kleine Walsertal,bis Mittelberg,und achten auf den Abzweig Wildental.Dem folgend erreichen wir einen der Parkplätze beim Bergheim Moser,und stellen den Wagen dort ab.Dann wandern wir nach Angabe den gut beschilderten Weg Richtung Fiderepasshütte.Dieser vielbegangene Weg führt uns vorbei an der Unteren sowie der Inneren Wiesalpe,und zeigt uns die Schönheiten des Wildentobels in allen Varianten.Wir gehen den Weg weiter bis zur Fluchtalpe,an der man schon am liebsten einen technischen Halt einlegen möchte,und wählen dort den Abzweig links ab,Richtung Fiderepasshütte.Anfangs über Wiesen,später durch kurze Waldstücke,und Abschnitte mit Latschenkiefern,stellt dieser Weg für Geübte Geher kein Problem dar. Rasch wird die Fluchtalpe unter uns kleiner,und wir erreichen über steiniger werdendes Gelände den Abzweig,der links zur Wanne Alpe führt,und uns geradeaus weiter Richtung Hütte führt.Linkerhand geniessen wir die Sicht auf Hochgehrenspitze,und das Kar darunter,und rechts von uns die mächtigen Wände der Schafalpenköppfe.Noch ist die Hütte nicht zu sehen,und erst nachdem wir die letzten Kehren überwunden,und den Kamm erreicht haben,kommt diese so langsam zu Vorschein.Wie uns zieht es viele andere an diesem Tag zur Hütte,die ebenfalls hier übernachten wollen,um morgen von hier eine Tour zu starten.Nachdem wir unser Lager bezogen haben,sichern wir uns einen Platz in der Hütte,wo wir den Tag ausklingen lassen,und die Tour für den morgigen Tag besprechen.Nach einer unruhigen Nacht mit wenig Schlaf starten wir ohne Frühstück am nächsten Morgen kurz vor halb sieben gen Klettersteig.Zum warm werden ist der Aufstieg über die Schotterkehren die uns zum Einstieg bringen genau richtig.Am Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig,der übrigens auch die Schlüsselstelle bildet,legen wir unseren Gurt an,und es kann los gehen.Gut gesicherte Abschnitte mit Klammern,und Seilpassagen wechseln nun die nächsten paar Stunden,im ständigen auf und ab,und immer wieder sind wir überwältigt,von der prächtigen Aussicht.Wir sind alleine unterwegs und brauchen keine Rücksicht auf andere zu nehmen(Steinschlag etc.) und kommen gut voran.Ohne Probleme absolvieren wir den Klettersteig,und steigen am letzten Schafalpenkopf ab,um im Gegenanstieg wieder auf das Kemptener Köpfle aufzusteigen.Dieser Gipfel bietet sich nun für die verdiente Pause an,und hier gibt es nun ein Rucksackvesper.Unter uns liegt die bekannte Mindelheimer Hütte,und zur anderen Seite reichen die Blicke weit runter ins Wildental.Nach einer Stärkung steigen wir ab bis zur Kempter Scharte,und wählen den Abstiegsweg übers Wildental.Auch hier gibt es ein paar kleine seilgesicherte Abschnitte,auf den z.Teil rutschigen Wegen,und Kehren,die aber für Geübte kein Problem sein sollten.Linkerhand beindrucken die mächtigen Flanken und Wände von Elferkopf und Zwölferkopf,die unnahbar scheinen.Nach ca.1,5 Stunden gelangen wir wieder zurück zur Fluchtalpe,wo wir am Vortag den Weg zur Fiderpasshütte gewählt hatten.Nun suchen wir uns ein schattiges Plätzchen auf der schönen Alpe,und lassen uns von guter Hausmannskost verwöhnen.Frisch gestärkt und erholt machen wir uns nun an den Rückweg ins Tal,und beenden damit diese schöne Tour.

MGTm.A./1

Siehe auch Fotos und Galerien .

Am Gipfel der ZielspitzeAm Gipfel der Zielspitze

Tour zur Zielspitze (3006 mtr) und Blasiuszeiger (2835 mtr)

Die Zielspitze ist der südlichste Ausläufer der Texelgruppe,und bietet eine Aussicht ersten Ranges.Für Ausdauernde und Trittsichere sowie schwindelfreie Geher eine sehr lohnende Tour.Ich starte die Tour beim Steinerhof,den ich mit einer der umstrittenen privaten Seilbahnen erreicht habe.Hinter dem Hof beginnt der schön angelegte Weg der zur Nassereith Hütte führt.Von der Nassereith Hütte (1523 mtr) wähle ich den beschilderten Weg Richtung Lodner Hütte.Über den schön angelegten Plattenweg erreiche ich bald die kleine private Hütte Kaserstein,die ich jedoch rechts liegen lasse.Mein Weg führt mich weiter Richtung Lodner Hütte,und gewährt schöne Tiefblicke ins Tal und auf die tief liegende Ginglschlucht.Darüber spitzen die Gipfel von Lazinser Rötel,etc.heraus.Bald erreiche ich den Abzweig Richtung Zielspitze.Anfangs über steile Grashänge und Schrofen,später dann alpiner werdend am wasserreichen Gebirgsbach entlang,der mich zur verfallenen Königshof Alm bringt.Noch deutlich sieht man die Mauerreste der alten Alm mit ihren Pferchen,wo heute noch große Schafherden weiden.Ich umgehe die Alm,und halte mich nach links,immer auf die Markierung achtend.Ausdauer ist nun gefragt,denn der Gipfel lässt noch lange auf sich warten.Über viele Kehren und Schotterhalden gelange ich Stück für Stück nach oben.Vor mir das Massiv der Kirchbachspitze erreiche ich schließlich einen Grat,mit atemberaubenden Tiefblick in den Vinschgau.An dieser Stelle führt der Weg nun nach links weiter,und es folgen ein paar interessante Abschnitte,die mit Klettereinlagen versehen sind.Nichts aufregendes zwar,aber eine gewisse Vorsicht ist angebracht. Dann erreiche ich ein Hochplateu,und dahinter die Empore mit dem Gipfelkreuz.10 Minuten später stehe ich am Gipfel der Zielspitze und bewundere die einzigartige Aussicht von diesem Gipfel.Den ganzen Vinschgau,bis hinunter nach Bozen,alles liegt tief unter mir.Auf der anderen Seite die Gipfel der Texelgruppe,und die schneebedeckten Ötztaler. Die Mühen zur Zielspitze lohnen sich immer wieder.Nach einer Pause am Gipfel steige ich auf gleichem Weg wieder abwärts,obwohl es die Möglichkeit einer Überschreitung zum Giggelberg Hof,am Meraner Höhenweg gibt.Also steige ich ca.150-200 Höhenmeter ab,und gelange an einem markierten Stein an einen Abzweig,der mich Richtung Lodner Hütte weist.Ich habe mich entschlossen noch einen 2.Gipfel zu besteigen,und bewege mich nun in einem mir fremden Terrain.Dem Gelände entsprechend wechselt dieser Weg von Kehren,und Schotterwegen,auch teilweise über felsige Abschnitte,und Leichtsinn wäre hier fehl am Platz.Dann zeichnet sich im steilen Gelände unterhalb des Blasiuszeigers eine Trittspur ab,die offensichtlich Richtung Lodnerhütte führt.Weit oberhalb der Königshofalm quere ich nun das Gelände auf sehr schmalen Trittspuren,bis ich an einen Abzweig komme,der zum Blasiuszeiger führt.Zuerst über erdige rutschige Tritte,die sich mit Schotterkehren abwechseln,und kurz vor dem Gipfel noch den Einsatz der Hände erfordern,erreiche ich dann ohne große Probleme den Gipfel des Blasiuszeiger,mit dem auffallend schönen Gipfelkreuz,das von einem überdimensionalen Edelweis geziert wird.Tief unter mir sehe ich die Lodner Hütte,der Anlaufpunkt Nr.1 im Zieltal,die sich für viele Touren anbietet.Wegen schlechter Sicht steige ich auch gleich wieder abwärts,und wähle den Weg zur Lodner Hütte.Unschwer gelange ich auf dem einfachen Weg abwärts,und erreiche bald die Hütte,wo ich bei Hüttenwirt Harald erstmal eine ordentliche Stärkung zu mir nehme.Den Rückweg an der Zielalm vorbei,und lange Zeit am Zielbach vorbei führend gelange ich dann auf dem aufwendig angelegten Weg eineinhalb Stunden später wieder zur Nassereith Hütte,und von dort dann weiter zum Steinerhof,wo ich mit der Bahn wieder abfahre,und am Parkplatz ein Stück weiter unten meinen Wagen geparkt habe. Eine tolle Tour,die so wohl selten begangen wird,und trotzdem etwas besonders bietet,für Geher,die diese einsamen Gegenden schätzen,und über die notwendige Kondition verfügen.

MGTm.A./2

Tschigat mit SpronsertalblickTschigat mit Spronsertalblick

Tour zum Tschigat (3000 mtr) Lazinser Rötelspitze (3037 mtr) und Sattelspitze (2422 mtr)

Die folgende Tour ist eine wirkliche Kampftour,und wird zur Nachahmung nur konditionell sehr starken Gehern empfohlen,die den notwendigen Biss haben,innerhalb von 7-8 Stunden ca.3000 Höhenmeter zu absolvieren,und eine sehr große Streckendistanz hinter sich zu bringen.

Der Tschigat ist mit Sicherheit einer der interessantesten,vielleicht sogar der markanteste Gipfel in der Texelgruppe.Egal von welcher Seite betrachtet,stellt diese schöne Pyramide einen besonders schönen Gipfel dar.Bergerfahrung,Ausdauer,und Schwindelfreiheit sind eine selbstverständliche Voraussetzung bei der Besteigung dieses Gipfels.Egal ob über das Halsljoch von der Lodner Hütte kommend,und somit über den Westgrad aufsteigend,oder über das Kamin,von den Milchseen kommend,oder über die Milchseescharte,bei der Guido Lammer Biwak Schachtel,alle Zustiege erfordern Erfahrung.Eine Übernachtung auf der Lodner Hütte ziehen die meisten vor,um dann diesen Gipfel in Angriff zu nehmen.Andere übernachten auf dem Hochganghaus und starten die Tour über die Hochgangscharte,mit immerhin  noch ca.1200 Höhenmeter.Ich wähle zum wiederholten male meine Lieblingsvariante und starte vom Dorf Partschins (630 mtr) frühmorgens gegen 5 Uhr bei Dunkelheit mit Stirnlampe ausgerüstet auf Weg Nr.26 Richtung Hochganghaus.Über die Weiler Niederhaus und Oberhaus gelange ich über die steilen Waldwege zum exponiert gelegenen Hochganghaus,wo gerade die ersten Tourengeher wach werden,oder sich für eine geplante Tour fertig machen.Vom Hochganghaus aus weitergehend gilt es nun die Hochgangscharte mit ihren 600 Höhenmetern zu bewältigen.Technisch nicht schwierig,aber mit viel seilgesicherten Passagen,stellt dieser Abschnitt doch gewisse Anforderungen,an seine Aspiranten,denn Fehltritte sind nicht erlaubt.Ein Gang zwischen Himmel und Erde,mit Einblicken und Tiefblicken,die unvergleichlich sind,und die diese schweißtreibende Angelegenheit mit einem Panorama belohnt,dass nur das Spronser Tal mit seinen hochgelegenen Seen zu bieten hat.So steht man je nach Kondition zwischen 1-2 Stunden später an der Scharte oben auf 2440 mtr. und bereitet sich auf den nächsten Abschnitt vor.Wie eine Erholung mutet nun das Stück Richtung Langsee an,das uns durch eine schöne ruhige Landschaft bringt,wo links und rechts riesige Monoliten plaziert sind,von denen man manchmal meint,sie kommen gleich ins rollen,und wo vor uns,und links und rechts überall Gipfelzacken gen Himmel ragen. Dazwischen schimmmert der größte aller Spronser Seen,der Langsee heraus.Ich wähle jedoch an der nächsten Weggabelung den Weiterweg zur Milchseescharte,und steige über einen Plattenweg langsam aufwärts, bis ich den ersten der beiden Milchseen erreicht habe.Während nun der Weg zur Milchseescharte rechts am ersten See vorbei führt,und in einen kettengesicherten  steilen Abschnitt mündet,der uns zur Biwakschachtel Guido Lammer Biwak führen würde,gehe ich links an den beiden Seen vorbei,und somit Richtung Kamin,dass an einem auffälligen Stein rot markiert ist.Die Gegend wird nun karger,und ist immer mehr von Felsen aller Größe übersät.Trotzdem sind hier noch Schafe anzutreffen,die sogar hier irgendwas fressbares vorfinden.Nun habe ich Sichtkontakt zum Tschigat,mit seinem großen Gipfelkreuz,dass in der Sonne leuchtet. Doch es gibt noch ein hartes Stück Arbeit zu leisten,denn der Aufstieg über den Kamin fordert nochmals alle Kräfte,über die steilen rutschigen Kehren und Schotterwege.Immer gut auf die Markierungen achten,ist hier sehr wichtig!Weiter oben im Kamin gibt es ein paar Stellen wo der erste Schwierigkeitsgrad gefordert ist.Hier heisst es ziehen,abstützen und durch,bis man vor der letzten Gipfelwand steht.Direkt hier zeigt uns eine Markierung rechter Hand den Weiterweg,und da gilt es ganz kurz eine luftige Stelle zu meistern.Mit ein bißchen Schwung bringt man auch diese Stelle hinter sich,und bewegt sich anschliesend im Linksbogen weitergehend direkt zum Gipfel.Achtung!Denn in den Morgenstunden kann hier der glatte Fels noch gefroren sein,und ein wegrutschen hätte schlimme Folgen.Nach weiteren ca.10 Minuten stehe ich zum wiederholten male,und ca.2400 Höhenmeter auf meinem Lieblingsgipfel und genieße die Aussicht ganz für mich alleine.Immer wieder überrascht die Gipfelvielfalt vom Tschigat,besonders Richtung Ötztaler Alpen.Das kleine Gipfelplateu bietet nicht viel Platz,und deshalb ist es sehr ratsam,den Gipfel früh zu besteigen.Nach einem Vesper und einer kurzen Pause,starte ich den Abstieg über den Westgrat,Richtung Halsljoch.Diese Tour erfordert etwas Orientierungsvermögen und absolute Trittsicherheit.Nebst rutschigen Abschnitten und seilgesicherten Passagen,kommen auch ausgesetzte luftige Passagen auf den jeweiligen Aspiranten zu.Am Halsljoch auf 2808 mtr.angekommen,geht es auch schon weiter im direkten Anstieg zum nächsten Gipfelziel.Die Lazinser Rötelspitze beginnt als Einstieg mit einem seilgesicherten Abschnitt und führt uns über einen Grat,mit zum Teil brüchigen Abschnitten in ca.40 Minuten zum Gipfel.Auch dieser Gipfel ist nichts für schwache Nerven,und Bersteigern mit entsprechender Erfahrung vorbehalten.Der Ausblick ins Pfossental ist sensationell,wenn man sich am Kreuz ein wenig weiter vor wagt.Man kann sogar bis zum Eishof hinunter schauen. Auf gleichem Weg gehe ich wieder runter,und beim Halsljoch wähle ich nun den Weg Richtung Lodner Hütte.Ein einfacher Weg,der nur Trittsicherheit erfordert,bringt mich bis kurz vor die Lodner Hütte.Dann gehe ich an einem kleinen Wegweiser nach links,und wechsle auf den berühmten Franz Huber Steig,der die Verbindung zwischen Lodner Hütte und Hochganghaus darstellt.Ein hochalpiner Weg der Extraklasse,der ganz besondere Eindrücke gewährt.Der Weg ist mit ca.4 Stunden Gehzeit angegeben,und fordert den Begeher mit ständigem auf und ab. Viele Höhenmeter gilt es hier zu absolvieren,ebenso,wie an einer steilen Wand,einen mit Eisenklammern präparierten Teil,den es zu meistern gilt.So nähere ich mich nun meinem dritten Gipfelziel,der direkt am Franz Huber Steig liegt.Die Sattelspitze kann man überschreiten,und so nehme ich nun den letzten Gipfelanstieg dieses Tages in angriff.Direkt vom Huber Steig leitet ein steiler Pfad über Wiesen und Schrofen,und später über Fels zum Gipfel.Nach ca.20 Minuten stehe ich heute auf meinem 3.Gipfel,und habe mitterlweile ca.3000 Höhenmeter bewältigt. Stolz bin ich schon auf diese Leistung,als ich vom Gipfel hinunter zur Tablander Alm schaue,die ca. 650 Meter unter mir liegt.Dann nehme ich das letzte Stück meines Weges in Angriff,und steige wieder ab auf den Franz Huber Steig.Nach ca.40 Miunten zweige ich am nächsten Wegkreuz rechts ab,und erreiche auf diesem Weg,über viele Steine querend,und viele Kehren absteigend die Tablander Alm.Nach ca.8,5 Stunden Tour,brauche ich nun Ruhe und Stärkung,und genau das finde ich hier auf der schönen Alm.Anschließend steige ich ab bis zur Gemeinde Tabland,von wo aus es nun das letzte Stück zurück bis Partschins geht.

 

MGTm.A./3

Am GeißecksattelAm Geißecksattel

Tour zur Rhonenspitze (1990 mtr) Geißhorn (2249 mtr) Rauhorn (2240 mtr) Ponten (2045 mtr)

Eine ebenfalls knackige Tour mit viel Höhenmetern und viel Wegstrecke. Ich starte diese Tour im Tannheimer Tal in Zöblen auf ca.1100 mtr. Auf gut bezeichnetem Weg Nr.61 zuerst ein Stück eine Straße steil aufwärts,bis in einer Kehre der Weg links abzweigt,und abwechselnd über Wiesen,und durch kurze Waldstücke im Pontental aufwärts führt.An einer Weggabelung zweigt nach links Weg Nr.62 zur Rhonenspitze ab,während der Weiterweg zum Pontengipfel nun in Weg Nr.71 wechselt.Da Weg Nr.62 im unteren Bereich sehr erdig ist,kann das zu einer rutschigen Angelegenheit werden. Nach und nach wechselt das Gelände über und ist mit vielen Latschenkiefern bedeckt,bis dann die Schotterkehren beginnen,die sich bis zum Gipfel hochziehen.Unschwierig erreiche ich den Gipfel mit seiner tollen Aussicht,und geniesse diese für ein paar Minuten,bis ich schließlich weiter gehe Richtung Zirleseck.Was nun folgt,ist ein landschaftlich besonders schöner Abschnitt,von lieblich bis alpin.Hier bei der kleinen Hütte von der Bergwacht wächst am Wegesrand sogar Edelweis.Über ein paar Schotterwege,und seilgesicherte Abschnitte steige ich ein paar Meter ab,und gelange so zum Zirleseck.Der Weiterweg zum Geißhorn ist nicht zu verfehlen und so gehe ich auf Weg Nr.57 weiter Richtung Gipfel.Unter mir sehe ich die bekannte Willersalpe,an der ich später vorbeikommen werde.Der Weg zum Gipfel führt anfangs noch über Wiesenabschnitte,und Schrofen,wird dann aber immer alpiner,und setzt Trittsicherheit voraus.Die Tiefblicke ins Tannheimer Tal,sowie ins Hintersteiner Tal sind sehr interessant.Auf dem Weg zum Geißhorn heist es nun ab und zu Hand anlegen,und in einem kleinen Kamin gibt es sogar einen Klettersteig zu bewältigen. Unschwierig gelange ich zum Gipfel des Geißhorn,mit seiner Prachtsicht hinunter auf den Vilsalpsee,und hinüber zum Rauhorn.Auch hier verweile ich nicht lange,und steige dann über Weg Nr.56 ab bis aufs Geißeckjoch auf 2088 mtr.Während man von hier auf Weg Nr.423 auf den bekannten Jubiläumsweg einsteigen kann,der bis zum Prinz Luitpold Haus geht,wähle ich Weg Nr.423 a zum Rauhorn.Für berggewohnte Geher ein unproblematischer Weg,der kurz vor dem Gipfel,eine kleine Klettereinlage fordert,aber sonst unspektakulär ist.Weit unten sieht man viele Wanderer die sich auf dem Jubiweg befinden,und um das Rauhhorn herum gehen.Wer schon einmal am Gipfel des Rauhhorn gestanden hat,wird meine Meinung bestimmt teilen,dass dieser Gipfel einer der schönsten Aussichtspunkte in den Allgäuern Alpen darstellt.Bis zum Allgäuer Hauptkamm reicht der Blick,und sogar der Zitterklapfen ist von hier zu sehen.Nach einer Pause,gehe ich auf dem selben Weg wieder zurück,bis zum Geißecksattel,und steige den viel begangenen Weg zur Willersalpe ab.Die viel besuchte Willersalpe auf ca.1455 mtr ist bekannt für Ihren Materialtransport mittels Pferden,die den Proviant von Hinterstein bis zur Alpe hochtragen.Dort angekommen steige ich nun doch schon müde den Weg 423 aufwärts zum Zirleseck,wo ich heute schon einmal gewesen bin.Der Aufstieg ist nicht schwierig,aber da meine Beine schon ein wenig müde sind,kostet es mich doch ein wenig Überwindung,und der Aufstieg dauert länger als geplant.Vom Zirleseck gehe ich dann Weg Nr.70 Richtung Ponten.Der Weg ist einfach zu gehen und erfordert lediglich gute Kondition und Trittsicherheit.An einem Abzweig weist der Weg 70 a zum Gipfel,während Weg Nr.70 zum Bschießer führt.Ca.15 Minuten später stehe ich auf Gipfel Nr.4 am heutigen Tag,und genieße den Tiefblick ins Tannheimer Tal.Nach einer Stärkung gehe ich auf Weg Nr.74 abwärts,und nehme somit den Rückweg über die Stuibenalpe,die allerdings noch weit unten liegt.Nach ca.1 Stunde ist die Stuibenalpe erreicht,und hier gönne ich mir an einem schönen Platz die verdiente Stärkung,in Form eines Hüttenvespers.Von der Stuibenalpe geht es dann an einer Wegkreuzung rechts weg,direkt auf Weg Nr.72 zurück nach Zöblen,und im unteren Bereich treffe ich dann wieder auf einen Teil meines Aufstiegweges vom heutigen Morgen. Somit ist auch diese Tour absolviert,und ich kann nach ca.10 Stunden Tour und über 2000 Höhenmeter zufrieden nach Hause fahren.

MGTm.A./4

Blick von der LachenspitzeBlick von der Lachenspitze

Tour zur Lachenspitze (2130 mtr) Leilachspitze (2276 mtr) Steinkarspitze (2067 mtr)

Alle Gipfel zählen zu den Allgäuer Alpen,und werden vom Tannheimer Tal aus begangen.Wir starten unsere Tour am Vilsalpsee (1165 mtr)und gehen ein Stück an diesem entlang,ehe wir auf Weg Nr.425 wechseln,und der Beschilderung zur Landsberger Hütte folgen.Markant steht uns der Gipfel des Geißhorn gegenüber.Zuerst gehen wir ein Stück durch Wald,ehe das Gelände steiler wird,und wir auf gut angelegtem Weg zur Oberen Traualpe gelangen.Den Traualpsee umgehen wir links ein Stück weit,ehe uns der Weiterweg zur Landsberger Hütte vor einen Riegel bringt,der auf den ersten Moment schwieriger aussieht als er ist.Für Trittsichere ist der Steig kurz vor der Hütte kein Problem,denn an den etwas schwierigeren Stellen sind Sicherungen angebracht.So haben wir nach wenigen Minuten diesen Abschnitt hinter uns gebracht,und gehen dann rechter Hand weiter,wo wir kurze Zeit später bei der Landsberger Hütte sind.Weiter auf Weg 425 gehen wir über Wiesen und Schrofen aufwärts bis zum Steinkarjoch (2015 mtr) Von dort geht unser Weg linkerhand weiter bis zu einem steilen Kehrenweg,der uns auf erdigen Abschnitten unschwierig auf den Gipfel der Lachenspitze bringt. Ein begehrter Aussichtspunkt,der jedoch nicht allzuvielen Menschen Platz bietet.Besonders schön ist der Tiefblick auf die Seen unter uns,die kleine Lache,oberhalb vom Traualpsee,der wiederum über dem großen Vilsalpsee liegt.Wir überschreiten die Lachenspitze,und gehen den kitzeligen rutschigen Weg auf der Rückseite vorsichtig abwärts,um dann auf Weg Nr.50 zu wechseln.Am Weg gehts nach rechs weiter bis zu einem kleinen Joch,dass uns dann auf Weg Nr.52 unterhalb der Krottenköpfe weiter in Richtung Leilachspitze bringt.Das Gelände ist jetzt sehr alpin und setzt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus.Bei den markanten Luchsköpfen angekommen,sehen wir nun sehr deutlich unser Ziel vor Augen.Hier geht es nun ein Stück abwärts,um dann in einem steilen rutschigen Schotterweg eine Art Kamin zu überwinden.Auch müssen ein paar Bänder überwunden werden,und zu guter letzt heisst es kurz vor dem Gipfel ein bißchen zu klettern.Dann stehen wir endlich auf diesem wuchtigen Klotz,der hier in der Umgebung den wichtigsten Gipfel darstellt.Auch von hier bietet sich eine tolle Aussicht ins Tannheimer Tal,sowie ins Lechtal,und bis zum Allgäuer Hauptkamm. Nach einer Pause gehen wir wieder vorsichtig abwärts,und gehen wieder zurück bis zu den Krottenköpfen,wo wir nun linkerhand,unterhalb der Lachenspitze den Hang queren,und so zurück bis zum Steinkarjoch gehen.Ich steige an dieser Stelle auf Weg Nr.51 zur Steinkarspitze auf, denn als Gipfelsammler bietet sich dieser leicht besteigbare Gipfel noch an.Vom schönen Aussichtspunkt steige ich ab auf das Kastenjoch,und gehe zurück auf Weg Nr.421 zur Landsberger Hütte.Der Abstieg zum Vilsalpsee erfolgt im Anschluß auf gleichem Weg.

MGTm.A./5

Cima NeroCima Nero

Tour zur Ludwigshöhe (4342 mtr) Cima Nero (4322 mtr) Balmenhorn (4167 mtr)im Monte Rosa Gebiet.

Nachdem wir am Vortag auf derQuinto Sella Hütte übernachtet haben,starten wir sehr früh an diesem Morgen unsere Tour ins Monte Rosa Gebiet.Mit vielen anderen Seilschaften steigen wir über weite Schneefelder auf Richtung Passo del Naso.Über einen sehr steilen Aufstieg gelangen wir fast bis zum höchsten Punkt,ehe wir dann wieder 300-400 Höhenmeter absteigen,und dann im Gegenanstieg zur Ludwigshöhe aufsteigen.Der Aufstieg zur Ludwigshöhe ist im Vergleich zum Abstieg davor ein Spaziergang.Von der Ludwigshöhe steigt man wieder ein Stück ab,um dann weiter Richtung Cima Nero,den Nachbargipfel zu gehen.Dieser Gipfel ist wesentlicher attraktiver,und fordert uns deutlich mehr.Steile Aufstiege und dazu ein kleines ausgesetztes felsiges Gipfelplateu bringen uns zu diesem markanten Aussichtspunkt.Mächtig beeindruckt von dieser hochalpinen Szene steigen wir über eine steile Wand direkt ab,um dann gleich noch den dritten Gipfel in Angriff zu nehmen.Doch das Balmenhorn ist im Vergleich zum letzten Gipfel einfach zu besteigen. Lediglich ein kleiner Klettersteig ist hier zu meistern,und man steht oben am Gipfel,mit der kleinen Biwackschachtel.Nach dem Abstieg wählen wir den Weg Richtung Gnifetti Hütte,und über lange Schneefelder gelangen wir zur hochgelegenen Hütte (3647 mtr)

MGTm.A./6

Bockkarkopf mit Heilbronner Weg bis zum Hohen LichtBockkarkopf mit Heilbronner Weg bis zum Hohen Licht

Heilbronner Weg mit Bockkarkopf (2608 mtr) Steinschartenkopf (2615 mtr) Hohes Licht (2651 mtr)

Diese Tour habe ich als Tagestour vom Parkplatz der Fellhornbahn gemacht und setzt wirklich gute Kondition voraus.

Vom Parkplatz frühmorgens über die ausgeschilderten Wege bis nach Einödsbach,und von dort weiter über das Bacherloch zum Waltenberger Haus.Die ersten Tourengeher machen sich gerade auf den Weg.

Über das Bockkar,wo sich morgens die Steinböcke ohne Scheu zeigen gelangt man über die steilen Schotterkehren schnell bis zur Bockkarscharte.Von der Scharte hat man gleich einen schönen Ausblick ins Lechtal.Unmittelbar danach beginnt der schöne interessante Aufstieg zum Bockkarkopf,mit seinem kleinen Klettersteig.Ohne große Schwierigkeiten ist dieser für berggewohnte Geher zu bewältigen.Am höchsten Punkt findet man anstelle eines Kreuzes einen Grenzstein vor.Der schön angelegte Weg ist ein Musterbeispiel für einen Höhenweg,und man kann sich hier kaum satt sehen.Es folgt ein seilgesicherter Abstieg zur Socktalscharte,ehe man dann gleich wieder aufsteigt zum Steinschartenkopf.Ebenfalls sehr interessant,über die Felsbänder und z.Teil schmalen Tritte,sowie steilen rutschigen Schotterwege zum nächsten Gipfel aufzusteigen.Oben erwartet uns dann eine kleine luftige Passage über eine Leiter,über die man waagrecht geht.Anschließend steigt man über eine weitere steile Leiter ein paar Meter ab,und befindet sich auf Lechtaler Seite.Im Rechtsbogen geht man dann bis zur Steinscharte,wo der Aufstiegsweg sich vom Lechtal kommend hochzieht.So wechselt man wieder die Perspektive,und wenige Minuten später schaut man wieder hinunter ins Rappenalpental. Nun folgt ein Abstieg über z.Teil rutschige Abschnitte,der uns zum Heilbronner Törl bringt,und wer zu dick ist,der kommt da nicht durch !!! Dann geht es bei der nächsten Markierung auf Weg Nr.439 abwärts zur Rappenseehütte,während der Weiterweg zum Hohen Licht nach links abzweigt.Auf diesem Weg gehts ca. noch 50 Minuten linkshaltend steil bergauf,ehe man dann den letzten Abschnitt über viele Kehren bis zum Gipfel hinter sich bringt.Die Mühen des langen Aufstieges werden reichlich belohnt,denn unzählige Lechtaler und Allgäuer Gipfel präsentieren sich nun wie im Bilderbuch.Besonders nahe liegt der Biberkopf,mit seiner markanten Form.Nach einer Pause geht es auf gleichem Weg zurück,bis ich die Socktalscharte unterhalb des Bockkarkopfes wieder erreicht habe,und von dort zweige ich dann links ab,und gehe über steile rutschige Kehren abwärts im Hinteren Bockkar bis zum Waltenberger Haus.Nach einer kurzen Rast auf der Terrasse und einem durstlöschendem Getränk,trete ich den Rest meines Weges über das Bacherloch an,und bin nach ca.10 Stunden Gesamtgehzeit und gut und gerne 2000 Höhenmeter wieder zurück am Parkplatz bei der Fellhornbahn.

MGTm.A./7

KogelseespitzeKogelseespitze

Tour zur Kogelseespitze (2647 mtr) und Parzinnspitze (2613 mtr)

Beide Gipfel gehören den Lechtaler Alpen an,und wurden von uns aus dem Angerletal aus über die Hanauer Hütte bestiegen.Nach der Anfahrt über das Hahntennjoch,fahren wir bis nach Boden,und starten dort unsere Tour.Ein schöner Aufstiegsweg durch das Angerletal,mit der Hanauer Hütte im Blickfeld,ist genau die richtige Strecke um sich einzulaufen.Von der Hütte geht es auf bezeichnetem Weg Nr.621 weiter,zuerst über Wiesen und ausgetretene Wege,um dann allmählich steiler werdend Richtung Gufelseejöchel.Vor uns baut sich die Parzinnspitze langsam auf,und zur linken steht die alles dominierende Dremelspitze,die viele in ihren Bann zieht.Der Aufstieg zum Gufelseejöchel ist einfach,und oben angekommen geht es den Markierungen folgend zuerst über ein paar glatte Felsstellen nach rechts weg.Noch ca.300 weitere Höhenmeter vom Jöchel bis zum Gipfel sind zu absolvieren,die ebenso umprobleamtisch sind wie der bisherige Weg.So stehen wir bald am schönen Aussichtsgipfel,mit Blick auf den Parzinnsee und die gegenüberliegenden Plattigspitzen,mit dem darunter liegenden Aufstiegsweg der von Gramais heraufzieht.Nach einer Pause geht es zurück zum Gufelseejöchel,und dann folgen wir Trittspuren über steile Schotterhänge die nur Erfahrenen vorbehalten sind.Tief unter uns leuchtet der Gufelsee,während wir über diese langen Schotterpassagen die Parzinnspitze umgehen,um dann zwischen Steinkarspitze und Parzinnspitze in den Fels einzusteigen.Mit viel Gespür finden wir dann den höchst interessanten,und abwechslungsreichen Weg bis zum Gipfel, der einem einiges abverlangt.Man sollte sehr sicher sein,wenn man hier oben rumturnt,und schwindelfrei zudem.Nach einem ständigen auf und ab über Zacken und Grate,gilt es nur noch das letzte Stück bis zum Gipfel zu meistern,wo man mit Hilfe eines provisorisch angebrachten Stück Drahtseils eine kleine Hilfe erhält.Als wir dann am Gipfel stehen freuen wir uns um so mehr,und beobachten eine zeitlang das Treiben auf der Hanauer Hütte,die man von hier oben genau im Blickwinkel hat. Besonders aber beindrucken mich die steilen Wandfluchten nach allen Seiten,und die überragende Dremelspitze.Nach einer Schaupause gehen wir auf dem gleichen Weg wieder zurück,bis zur Hütte,wo es erstmal eine verdiente Stärkung gibt.Dann folgt der Abstieg über das Angerletal der uns am Gstrein Bach entlang führt,und zurück nach Boden bringt.

MGTm.A./8

Grat zum SchüsserGrat zum Schüsser

Fellhorn(2037 mtr) Kanzelwand (2058 mtr) Schüsser (2170 mtr)

Diese 3 Gipfeltour lässt sich als Tagestour für Gute Geher ohne Probleme machen,und startet vom Stillachtal,beim Parkplatz der Fellhornbahn.Über den beschilderten Weg ab der Talstation geht man zuerst durch ein Waldstück,und später über offenes Gelände sowie Fahrwege bis zur Mittelstation,und dann über Wiesen und Schrofengelände bis zur Bergstation der Fellhornbahn.Den Rest des Weges bis zum Gipfel geht man dann über den breit angelegten Weg über viele Trittstufen bis zum großen Kreuz.Das Fellhorn ist bekannt für sein Blumereichtum,und man kann sich kaum satt sehen.Auserdem genießt man auch eine schöne Sicht ins Kleinwalsertal.Vom Fellhorn geht diese Tour weiter Richtung Kanzelwand, die schon von weitem sichtbar ist,und man steigt ein paar Meter abwärts bis zum Gundsattel,und steigt dann oberhalb der Bergstation der Kanzelwandbahn ohne Probleme auf den vielbesuchten Gipfel der Kanzelwand.Wirklich nur die letzten paar Minuten vor dem Gipfel erfordern Trittsicherheit,ehe man oben steht.Auch von hier genießt man eine schöne Aussicht.Dann gehts wieder ein Stück abwärts auf gleichem Weg,und man hält sich nach links auf Weg Nr.446 dem Krumbacher Höhenweg.Schon nach wenigen Minuten verläßt man jedoch diesen Weg rechts abzweigend wieder,und folgt der Markierung,die uns auf einem leicht brüchigen,z.Teil ausgesetzten Weg mit schönen Tiefblicken zum Gipfel des Schüssers bringt.Nach einer Gipfelrast steige ich auf gleichem Wege wieder zurück,bis ich wieder am Krumbacher Höhenweg bin,und gehe nach rechts weiter Richtung Fiderepasshütte.Dieser Weg ist eine Wucht,und wird auch deshalb von vielen begangen.Ich gehe den Weg bis zur verfallenen Kühgundalm,und wähle dann den Abstiegsweg Nr.443 durchs Warmatsgundtal.Der Weg führt über erdige Kehrenwege gleichmäßig und nicht allzu steil nach unten,lange Zeit am Warmatsgundbach entlang,bis man dann den Abzweig nach rechts nimmt,um dann zurück bis zur Talstation der Bahn zu kommen.Ca. 1250 Höhenmeter und je nach Kondition ca.5-7 Stunden Gesamtgehzeit muß man allerdings auch für diese Tour planen.

MGTm.A./9

UrbeleskarspitzeUrbeleskarspitze

Urbeleskarspitze (2632 mtr) Bretterspitze (2608 mtr)

Diese Tour mit beiden Gipfeln habe ich als Tagestour vom Lechtal aus begangen,mit Start in Hinterhornbach.Diese Tour ist nur trittsicheren und ausdauernden Gehern vorbehalten,die schwindelfrei sind,und den ersten bis zweiten Schwierigkeitsgrad beherrschen.

Vom Dorf,beim Gasthaus Adler geht es den beschilderten Weg Richtung Kaufbeurer Haus,wo man zuerst über Wiesen,und später ein Stück durch Wald aufwärts geht,und später im offenen Gelände unschwierig über viele Kehren Richtung Hütte aufsteigt.Unterhalb vom Karköpfl querend erreicht man bald über ein letztes Felsband die 2007 mtr. hoch gelegene Selbstversorgerhütte.Links von der Hütte beindruckt uns die Gestalt der Urbeleskarspitze,während direkt hinter der Hütte die Bretterspitze mächtig Eindruck macht.Gleich nach der Hütte wähle ich den Weg über Trittspuren der mich zum Einstieg über unangenehme steile Schotterwege zur Urbeleskarspitze bringt.Wer nach reichlich 30 Minuten diesen ersten unangenehmen Teil hinter sich gebracht hat,ist nun auf Orientierungssinn angewiesen,und muß sich nach den vielen Steinmännern rechts haltend über steile Wege seinen Weg suchen.Bei schlechter Sicht ist dieses Gelände sehr gefährlich,und wer hier zu weit nach links kommt,könnte sich in ein waghalsiges Unternehmen einlassen.Nachdem ca.das erste Drittel des Aufstiegweges hinter einem liegt,sind plötzlich Markierungen vorhanden,die einem über ein paar Kletterstellen,und einem markanten Felsband im Linksbogen bis zum Gipfel bringt,wo man eine gigantische Aussicht genießt.Das kleine schöne Gipfelkreuz gefällt auf Anhieb,und am kleinen Plateu setzt man sich gern nieder zu einer Pause.Der Blick ins Haglertal und auf die Bretterspitze ist beeindruckend,und der Tiefblick vom Gipfel furchterregend,wenn man ins Kar hinter dem Gipfel schaut.Auf der anderen Seite sieht man einen großen Teil des Lechtales,wo der gleichnamige Fluß im riesigen Flußbett vor sich hin dümpelt.Auf gleichem Weg steige ich wieder ab,bis ich oberhalb der Schotterwege einen Weg finde,der mich zum Aufstiegsweg,der vom Kaufbeurer Haus herauf führt treffe,der zur Bretterspitze führt.Bis auf eine rutschige erdige Stelle erweist sich der Weg über die vielen Kehren als harmlos,bis ich am Joch angekommen bin,das vom Haglertal hochzieht.Hier an der Schwärzerscharte wird der Weg erst richtig schön und oberhalb sogar noch griffig.Nachdem nämlich die Schotterwege hinter mir liegen,gilt es nun über schön abgestuften Fels nach oben zu kraxeln,und bald schon steht man am riesigen Gipfelkreuz,mit einem Ausblick der keine Wünsche offen lässt.Mit dem Fernglas entdecke ich sogar rund 1500 Meter unter mir das Gasthaus Adler mit seinem Anwesen.Nach einer Pause am Gipfel gehe ich auf gleichem Weg wieder zurück,bis ich direkt am Kaufbeurer Haus bin,und von dort wieder absteige nach Hinterhornbach.Auch bei dieser Tour sind mit ca.1800-1900 Höhenmetern,und einer Gehzeit von 7-10 Stunden zu rechnen.

MGTm.A./10

An der Rotspitze bei SchneefallAn der Rotspitze bei Schneefall

Rotspitze (2033 mtr)     Heubatspitze (2008 mtr)   Breitenberg(1887mtr ) mit den Hohen Gängen.

Eine viel begangene Tour in den Allgäuer Alpen.Immer wieder steht diese Tour zu Saisonbeginn an,und auch diesmal starten wir wieder beim Parkplatz kurz vor Hinterstein,gegenüber vom kleinen E-Werk.Wir gehen den beschilderten Weg Richtung Rotspitze ins Rettenschwanger Tal.Erst ein Stück durch Wald,dann auf einem breiten Weg,bis zum Abzweig,der uns dann über einen steilen kehrenreichen Weg,der bei Nässe sehr rutschig ist, auf eine kleine Hochfläche bringt.Von dieser Hochfläche zieht sich dann linkerhand,der Aufstiegsweg zum Breitenberg durchs Hähles Gund.Doch genau beim Abzweig,bei der verfallenen Hütte,geht unser Weg zur Rotspitze rechts ab,und der Gipfel thront auch schon über uns,und zeigt uns beindruckend seine steile Wand.Über viele Kehren zieht sich dieser Weg erst harmlos,später dann alpiner werdend bis zu einer Scharte,auf ca.1800 mtr.Spätestens ab hier ist Trittsicherheit gefragt,denn nun folgt noch ein kleiner Klettersteig,der uns,nach ein paar weiteren Kehren zum Gipfel führt.Der Ausblick reicht vom Kleinen und Großen Daumen,bis zum tief unter uns liegenden Rettenschwanger Tal.Wir setzen unseren Weg fort,steigen ein Stück abwärts,bis in eine Senke,wo man direkt den Übergang zum Kleinen Daumen wählen könnte,und gehen hier aber aufwärts zur Heubatspitze (Gamsbollenkopf),der leicht zu erreichen ist.Dann folgt der interessanteste Abschnitt dieser Tour,nämlich die Überquerung der Hohen Gänge.Ein kleiner aber feiner Klettersteig,mit einer Leiterpassage und ein paar luftigen Stellen,die uns im Anschluß zum dritten Gipfel,dem Breitenberg bringen.Nach den Hohen Gängen zieht der Weg über latschenbedeckte Hänge bis zum Gipfel,der eine schöne Sicht hinunter nach Hindelang bietet.Den Abstieg wählen wir über den Weg durchs Hähles Gund,wo wir dann wieder an der verfallenen Hütte ankommen.

MGTm.A./11

Bullerschkopf und WinterstaudeBullerschkopf und Winterstaude

Tour zum Nägelekopf (1693 mtr) Bullerschkopf (1761 mtr) Winterstaude (1877 mtr) Tristenkopf (1741 mtr) in Vorarlberg.

Diese leichtere Tour ist für konditionsstarke Geher als Tagestour gut zu schaffen,und ist trotzdem sehr abwechslungsreich,mit schönen Ausblicken.

Wir starten in Schetteregg beim großen Parkplatz,der Schetteregglift Talstation,und gehen den Wanderweg Nr.71 Richtung Hammeratsberg Vorsäß.Dann zieht der Weg im Rechtsbogen an der Unteren Falz Alpe vorbei,und vor erreichen der Oberen Falz Alpe,zweigt unser Weiterweg nach links ab,und wir gehen den schönen Weg Nr.72 bis zur Isewart Alpe, bei der uns dann der Weiterweg steil z.Teil  über Schrofen bis zu einem Kamm bringt,wo wir vor uns schon den ausgesetzten Gipfel des Nägelekopfes mit seinem provisorischen Holzkreuz sehen.Doch erst einmal zieht der Weg nach rechts über einen ansteigenden Kamm Richtung Bullerschkopf.Es gibt viele Trittspuren,und eigentlich ist der Weg nicht zu verfehlen,wenn beim Abzweig zum Bullerschkopf,unser Weg zum Nägelekopf wieder nach links leitet.Zuerst wieder ein Stück über Wiesen absteigend,gelangen wir dann über Kuhpfade im Gegenanstieg zum Nägelekopf.Der kleine Gipfel bricht auf der Rückseite furchterregend senkrecht ab,und gewährt einen Tiefblick zur Helbockstobel Alpe.Beim betreten des Gipfels über den sehr schmalen Tritt ist größte Vorsicht geboten.Von hier geht es zurück bis zum Abzweig,und von dort nun linkshaltend ohne Probleme zum Bullerschkopf.Der Weiterweg zur Winterstaude zieht nun über viele Graskehren,und Gratabschnitte nach oben,wobei man einen phantastischen Blick mit alpinem Charakter auf die Wände zwischen Bullerschkopf und Winterstaude genießt.Das letzte Stück vor dem Gipfel ist ein bißchen rutschig,doch bald stehen wir am vielbesuchten Gipfel. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Bregenzerwald mit der Kanisfluh.Der Weiterweg zum Tristenkopf führt uns ab und aufsteigend bis zu einem kleinen seilgesicherten Abschnitt,wo bei Gegenverkehr Vorsicht geboten ist.Der Gipfel ist dann auch bald erreicht,und wird auf Weg Nr.65 überschritten,auf dem wir nun über viele Kehren absteigen. Auf gut markiertem Weg kommt man so ohne Probleme zurück nach Schetteregg.Die Tour kann mit ca.6-8 Stunden,und ca.1000 Höhenmeter geplant werden.

MGTm.A./12

Blick von der Trumserspitze zur GrubenspitzeBlick von der Trumserspitze zur Grubenspitze

Tour zur Kreuzspitze (2567 mtr) Trumserspitze (2912 mtr) Grubenspitze (2879 mtr)

Ausgangspunkt für diese Tour war Karthaus im Schnalstal.Gute Kondition Trittsicherheit und zuletzt auch Schwindelfreiheit sind unbedingte Voraussetzung für die Begehung dieser Tour.Der erste Gipfel,die Kreuzspitze ist von Karthaus über Weg Nr.20 und später Nr.23 leicht zu ersteigen.Zuerst geht man den steilen Weg durch Hochwald bis zur Klosteralpe,und zweigt dort auf Weg Nr.23 A,auf dem man durch etwas einsames,alpines Gebiet,zuletzt sogar über ein paar ausgesetzte steile Kehren und Felsbänder den Gipfel erreicht.Vom Kreuz steigt man erst noch ein Stück aufwärts,ehe man den höchsten Punkt erreicht hat,und man den Weg 23 A somit weiter geht.Es folgt ein steiler rutschiger Abschnitt über Kehren und Bänder der als Giro entweder wieder zurück zur Klosteralpe führt, oder steil hinauf zum Saxalbsee führt.Der schöne See liegt in einer Mulde auf 2460 mtr.Hier folgt man nun einer spärlichen Markierung rechter Hand,die zuerst über Wiesen und Schrofen führt,und plötzlich steil nach oben führt.Die Tritte sind sehr schmal und rutschig,während man sich an einer Wand entlang schummelt.Über ein steiles Steinfeld mit vielen Kehren erreicht man dann den Gipfel der Trumserspitze,mit seinem eigenartigen Aussehen. Vom Plateu geht es ein Stück Richtung Grubenspitze,die schon zum greifen nahe scheint.Doch dann kommt ein sehr brüchiger kleiner Klettersteig,der nichts für schwache Nerven ist,und führt abenteuerlich an einem Drahtseilchen abwärts bis auf ca.2800 mtr.Von hier weiter Richtung Penauder Alm,ein Stück um die Grubenspitze herum gehend, immer noch absteigend,führt der Weg immer weiter vom Gipfel weg. Endlich kommt die markierte Stelle,über die es dann links haltend über viele Blöcke und Platten,sowie Schotterwege zum aussichtsreichen Gipfel geht.Die Mühe hat sich mal wieder gelohnt.Weit unter mir steht die schöne Penauder Alm,in einer einsamen kargen Gegend.Auf dem gleichen Weg gehe ich zurück bis zu diesem Klettersteig,der nun über brüchiges Schiefergestein nach oben führt.Dann über die Trumserspitze zurück zum Saxalbsee,zu dem ich nun noch absteige,weil ich als Rückweg zur Klosteralpe den Weg Nr.23 gewählt habe.Nach einer verdienten Einkehr auf der kleinen Alpe,geht es wieder zurück nach Karthaus,und nach ca.2300 Höhenmeter und 9 Stunden Tempo reichts mir auch.

MGTm.A./13

Kleinod Saxalbsee Kleinod Saxalbsee
StrahlkopfStrahlkopf

Tour zur Jöchelspitze (2226 mtr) Rothorn (2392 mtr) Strahlhorn (2388 mtr)

Diese lange,aber sehr lohnende Tour starten wir im Lechtal,in Elbigenalp (1040 mtr) und gehen über die Gibleralm weiter zum Bernhardseck,einem hoch gelegenen Gasthof auf 1812 mtr.Von hier mit schönem Tiefblick ins Bernhardstal weiter auf Weg Nr.437 immer aufsteigend,über Wiesen und Schrofen,gelangen wir linkshaltend zum Rothornjoch.Wir nehmen den beschilderten Weg zur Jöchelspitze,der uns über Grasschrofen zum Gipfel bringt.Gegenüber zeigt sich beeindruckend das Rothorn,mit seinem rot leuchtendem Gestein.Zurück am Joch suchen wir uns dann einen Aufstieg zum Rothorn,der in der Karte nicht vermerkt ist,und uns über eine steile Rinne,über lauter schmale Rippen zum Gipfel bringt.Ein kleines selbst gebasteltes Kreuz mit einer Tupperdose zum aufbewahren des Gipfelbuches ziert den Gipfel.Wir wählen den Abstieg über die Route,die auch die Schafe bevorzugen,und sind wieder am richtigen Weg,der uns unterhalb des Rothorn,auf ausgesetztem Weg zum Gumpensattel bringt. Vom Sattel gehts im Gegenanstieg über viele Kehren zum Gipfel des Strahlhorn. Ein schöner Aussichtsgipfel mit Blick zum Allgäuer Hauptkamm und auf viele Lechtaler Gipfel.Vom Strahlhorn gehts abwärts bis zum Karjoch,wo wir dann über das Bernhardstal unseren Rückweg antreten.Immer am Bernhardsbach entlang führt dieser herrliche Weg zurück zur Gibleralm. Nach gut und gerne 1700-1800 Höhenmeter und ca.9 Stunden Tour haben wir uns eine Stärkung vedient.

MGTm.A./14

Blick von der SchochenspitzeBlick von der Schochenspitze

Tour zum Neunerköpfle (1862 mtr) Sulzspitze (2083 mtr) Schochenspitze (2069 mtr)

Diese Tour ist für gehfreudige als Tagestour gut zu schaffen.Wir starten in Tannheim (1100 mtr) und gehen über Weg Nr.30 den viel begangenen gut markierten Steig aufwärts Richtung Usseralpe.Man kann über dies Alpe zum Gipfel aufsteigen,oder so wie wir,auf Weg Nr.32 wechseln,und dann über die Hubertushütte aufsteigen.Ab der Hubertushütte gehen wir über die Skipiste aufwärts bis zur Gundhütte (1784 mtr.)Im Aufstieg hat man einen schönen Ausblick auf den Vilsalpsee,und das Geißhorn.Von der Gundhütte führt ein gut angelegter Weg bis zum Gipfel des Neunerköpfle.Vom Gipfel ein Stück absteigend,gehen wir auf Weg Nr.31 weiter Richtung Saalfelder Höhenweg.Rechts von uns verläuft dabei ein markanter Höhenzug mit dem Gipfel des Lochgehrenkopfes,und würde man über diesen Höhenzug weiter gehen könnte man auch so zur Sulzspitze aufsteigen.Nach einer Weile wechseln wir auf Weg Nr.421,den Saalfelder Höhenweg,und halten uns Richtung Landsberger Hütte.Hier genießt man einen tollen Ausblick auf den Litnisschrofen,der von dieser Seite unbesteigbar aussieht.Beim nächsten Abzweig gehen wir zum markierten Weg Nr.421 B,der uns über zuerst Wiesen und Schrofen,und weiter oben ein paar steile Kehren,sowie ein paar Bänder zum schönen Aussichtsgipfel bringt.Wegen dieser schönen Aussicht wird der Gipfel auch dementsprechend oft besucht,und am Kreuz kommt es zu Engpässen.Der Blick rüber zum Jubiläumsweg mit Rauhorn und Geißhorn,reicht bis zum markanten Hochvogel.Zur anderen Seite steht die riesige Wand der Leilachspitze,die von der Seite sehr bedrohlich wirkt.Uns gegenüber steht die Schochenspitze,die wir als nächstes in Angriff nehmen.Abstieg auf dem gleichen Weg,und dann geht es weiter Richtung Landsberger Hütte.Wir kommen nun an der Gappenfeldscharte mit der Gappenfeld Alpe vorbei,und lassen diese jedoch rechts liegen,um dann den markierten Weg,der nun stetig ansteigt Richtung Schochenspitze zu gehen.Hier auf diesem Abschnitt ist Trittsicherheit gefragt,und der letzte Teil der rutschigen Kehren erfordert nochmals Biss.In der kleinen Senke angekommen,gilt es nun noch die letzten paar Schotterkehren zu meistern,ehe wir am Gipfel der Schochenspitze stehen.Eine erneute Traumaussicht ist garantiert.Tief unter uns lockt der blau schimmernde Vilsalpsee,doch bei diesem Gedränge hier oben ziehen wir den Rückzug vor,und steigen sofort wieder ab.Wir gehen zurück zur Gappenfeld Alpe,wo wir dann über den Weg Nr.34 absteigen. Später trifft man dann auf Weg Nr.421 der vom Vilsalpsee zurück nach Tannheim führt.Mit ca.1300 Höhenmeter und ca.6-8 Stunden Gehzeit ist bei dieser Tour jedoch auch zu rechnen.

MGTm.A./15

Zwischen Hochwart und ViehhirtenspitzeZwischen Hochwart und Viehhirtenspitze

Tour zum Naturnser Hochwart (2608 mtr) Viehhirtenspitze (2540 mtr)

Die Tour zum Naturnser Hochwart,einem der schönsten Aussichtsgipfel im Vinschgau ist immer wieder eine Tour wert.Doch diesmal ergänzen wir diese,indem wir die Viehhirtenspitze noch mit einbeziehen.Wie starten am Parkplatz unterhalb der Zetnalm,den man auf einem Fahrweg von Naturns aus erreichen kann,auf einer Höhe von ca.1650 mtr.Schon bald ist die schöne Alm erreicht,und wir gehen auf gut markiertem Weg weiter Richtung Hochwart.Über Wiesen,und dann durch lichten Wald,mit Latschenkiefern durchzogenen Streifen,steigt man ohne Probleme aufwärts. Das Gelände wechselt allmählich in steilere Kehren und Schotterwege,und führt uns dann im Rechtsbogen über felsiges Gelände,weiter Richtung Nörder Berg.Auf Weg Nr.5 erreichen wir dann auf einem schönen Plattenweg das Joch zwischen Naturnser Hochjoch und Nörderberg.Jetzt sehen wir unser Gipfelziel deutlich vor uns,und gehen einfach den beschilderten Weg weiter Richtung Hochwart.Nachdem wir nun ein kleine Hochfläche überquert haben,steigen wir weiter über einen Grat mit vielen Stufen und Bändern aufwärts,der zuerst linkshaltend,und dann nach rechts zum Gipfel weist. Nach ein paar weiteren Schrofen erreichen wir problemlos den Gipfel.Die Aussicht ins Ultental,sowie zur Ortlergruppe,und bis zur Similaun suchen ihresgleichen,denn von hier oben sieht man ca.2 Drittel von Südtirol.Vom Gipfel leitet unser Weiterweg über markierte Pfade Richtung Viehhirtenspitze.Ein paar ausgesetzte abschüssige Etappen bringen ein wenig Abwechslung in diese Tour,bevor wir dann auf dem zweiten Gipfel stehen.Mann kann nun weiter über Weg Nr.5 bis zum Jöchl absteigen,und dann weiter zurück Richtung Nörderberg gehen.Dieser Weg führt uns dann unterhalb unseres Weges,der uns vom Hochwart zur Viehirtenspitze geführt hat,zurück zum Wegkreuz.Oder aber man geht auf gleichem Weg zurück über Naturnser Hochwart,und bis zum Wegkreuz,an dem wir uns nun für den Abstieg zur Mauslochalm entscheiden.Dieser Weg ist am Anfang etwas ausgesetzt uns sehr steil und erfordert wirklich Trittsicherheit.Später dann wird der Weg flacher und einfacher,und weit unter uns ist bereits die Alm zu sehen.Im Hintergrund dominiert nochmals der mächtige Hochwart,mit seiner imposanten Wand,die von hier wild aussieht.Nach erreichen der Mauslochalm kann man dann über den Hüttenweg zurück zur Zetnalm gelangen,und hat somit wieder eine geschlossene Runde absolviert.Ca.1200 Höhenmeter und eine Gehzeit von 8 Stunden sind für diese Tour zu planen.

MGTm.A./16

SimilaunSimilaun

Tour zur Similaun (3605 mtr) und Finailspitze (3514 mtr)

Eine anstrengende Tagestour mit ca.2600 Höhenmeter,die ich von Vernagt aus gestartet habe.Vom Stausee auf Weg Nr.2 geht es zum Tisenhof,und von dort weiter durch das Tisental,den Leiterbach immer wieder überquerend,durch tiefe Gräben,und sehr viele Schuttkehren etwas eintönig bergauf.Der Weg ist unschwierig,erfordert jedoch schon Trittsicherheit.Schon auf halbem Weg zur Similaunhütte ist man ringsum von hohen Gipfeln und Wänden umgeben,und von weiten sieht man den Verlauf des Weges unterhalb vom Joch,wo er sich dann über steile Schuttkehren jäh nach rechts hochzieht.Erst wenn man am Niederjoch auf 3016 mtr angekommen ist,sieht man auch die Similaunhütte,die nun über ein Felsband erreicht wird.Die schöne vielbesuchte Hütte ist Dreh und Angelpunkt am Niederjoch,und ist immer einen Besuch wert.Von der Hütte geht es nun über eine kleine Moräne,und anschließend in Gletscherausrüstung Richtung Gipfel.Zur rechten Seite sieht man die kleine Similaun,und weiter dem Aufstieg über den Westgrat folgend,erreicht man dann zuletzt den kurzen sehr ausgesetzten steilen Firngrat,der etwas heikel ist,und wenige Minuten später zum Gipfel führt. Die Mühe hat sich gelohnt,und die Aussicht ist traumhaft.Mit Tiefblicken ins Pfossental,bis hoch zur Hochwilden,und den Nachbargipfeln,Marzellspitze und Hintere Schwärze,sowie vielen unzähligen Gipfeln der Ötztaler Alpen wir man hier reichlich belohnt.Direkt  gegenüber am Hauslabjoch zeigt sich wuchtig die Finailspitze,ein ebenfalls mächtiger Hochgipfel.So steige ich auf gleichem Weg wieder zur Hütte ab,und überquere dabei den Niederjochferner sehr vorsichtig,da jetzt bei Sonneneinstrahlung der weiche Untergrund seine Tücken hat,und sich so manche Spalte auftut.Zurück bei der Hütte wechsle ich nun westwärts zum abwechslungsreichen felsigen Weg,der mich an einer längeren seilgesicherten Stelle vorbeilotst,und schließlich zur Fundstelle des Ötzi führt.Das eigenartige Denkmahl das hier steht ist nicht nach meinem Geschmack,und ich umgehe dieses Kunststück rechts,um dann zwischen Hauslabjoch und Finailspitze ein großes Schneefeld zu überqueren,um dann nach links über einen Grat zum Gipfel der Finailspitze,teils zu steigen,und teils zu klettern.Bei einer Pause am Gipfel blicke ich nun zurück zur Similaun,und kann einen großen Teil des zurück gelegten Weges sehen,den ich heute schon gegangen bin.Den Abstieg wähle ich dann sehr direkt,über ein steiles Geröllfeld,mit ein paar heiklen Abschnitten,das mich direkt zum Denkmahl des Ötzi zurück bringt.Von dort geht es dann wieder über den langen Felsrücken weiter zur Similaunhütte,wo ich mir eine ordentliche Pause gönne.Über das Tisental steige ich dann wieder ab,und bin nach ca.11,5 Stunden on Tour wieder zurück am Auto.Zwar erschöpft aber mit einem Glücksgefühl im Bauch fahre ich zurück nach Partschins.

MGTm.A./17

Grießkopf mit AufstiegswegGrießkopf mit Aufstiegsweg

Tour zum Grießkopf (2582 mtr)und Malatschkopf (2388 mtr)

Diese Tour in den Lechtaler Alpen starten wir in Kaisers beim Edelweißhaus auf 1530 mtr.Über Weg Nr.641 steigen wir erst ein Stück abwärts,und gehen dann durchs Kaisertal,immer am Kaiserbach entlang,bis wir die Kaiseralpe auf 1689 mtr. erreichen.Schon seit Kaisers haben wir den wuchtigen Gipfel des Grießkopfes im Blickfeld,und dieser Anblick aus verschiedenen Perspektiven wird uns begleiten,bis zum Gipfel.Nun wechseln wir bei der Alpe über den Kaiserbach,und gehen weiter auf Weg Nr.641 über steile Serpentinen gleichmäßig,aber unschwierig aufwärts. Oben am Joch genießen wir nochmals den Blick ins Kaisertal ehe wir über schöne Hochwiesen zum Kaiserjochhaus gelangen.Von der Hütte zweigt der Weg links ab,und über unzählige Kehren erreicht man leicht den schönen Aussichtsgipfel.Von hier hat man einen Prachtblick auf die Lechtaler Alpen wie z.B.die Holzgauer Wetterspitze,und die Feuerspitze,sowie viele unzählige andere Gipfel.Tief unter uns liegt das Kaisertal,über das wir aufgestiegen sind,und direkt dahinter sieht man sogar den Allgäuer Hauptkamm.Nach einer Schaupause steigen wir wieder abwärts,und nehmen den Weg zum Malatschkopf,der sich ja förmlich anbietet,und keine 15 Minuten von der Hütte entfernt steht.Ein sehr netter interessanter Gipfel mit kleinem Klettersteig,erwartet seine Besteiger, und Trittsicherheit wird vorausgesetzt,über die paar ausgesetzten Stellen,ehe man den Gipfel erreicht,und am kleinen Plateu steht.Während der Zustieg von der Hütte harmlos aussieht,zeigt sich dieser Gipfel,sehr abenteuerlich wenn man ihn von Pettneu aus betrachtet,denn steil bricht hier die eine Seite ins Tal ab.Und obwohl im Schatten des Grießkopfes stehend,ist die Aussicht vom Gipfel überraschend gut.Prachtblick zum Hohen Riffler ! Nach dem Abstieg zur Hütte,genießen wir hier beste Hüttenkost,inmitten einer schönen Landschaft,und man würde am liebsten hier übernachten.Dann folgt der Abstieg übers Kaisertal,zurück nach Kaisers,und die Tour ist nach ca.1200 Höhenmeter und ca.8 Stunden beendet.

MGTm.A./18

Am Gipfel des HochwartAm Gipfel des Hochwart

Hochwart ((2746 mtr) am Jaufenpass und Unterberg (2669 mtr)

Folgende Tour ist für berggewohnte,und ausdauernde Geher sehr zu empfehlen,wenn man sich im einsamen Gelände wohl fühlt.Ausgangspunkt für diese Tour ist Wanns,am Jaufenpass.Wir parken auf ca.1400 mtr. und gehen den beschilderten Weg Richtung Sailerhof.Vom schön gelegenen Sailerhof führt unser Weg,am Sailerbach entlang,mäßig ansteigend durch Hochweiden.Später dann über Schrofen,und Kehren,nur mäßig beschildert Richtung einem Joch,dass sich vor uns aufbaut.Die Saileralm,die am Aufstiegsweg liegt,lassen wir links liegen,und folgen nun den Trittspuren zum Joch.Zur rechten Seite baut sich schon mächtig der Gipfel des Hochwart auf,und lässt leider von hier keinen Zustieg erkennen.Nachdem wir den langen Anstiegsweg vom Sailerhof bis zum Joch geschafft haben,geht es nun über deutliche Trittspuren über einen langen,abwechslungsreichen Grat,der uns in ständigem auf und ab Richtung Gipfel bringt.Hier ist aber wirklich Vorsicht geboten,denn z.Teil geht es über rutschige und abschüssige Tritte,sowie über Platten,und kleine Bänder,sodass auch die Hände regelmäßig zum Einsatz kommen.Wenn man denkt man wäre in Kürze am Hochwart,dann wird man gleich darauf enttäuscht,denn nun zieht der Weg nach links,vom Gipfel weg,in eine Mulde,von wo aus es nun über einen Plattenweg steil zu einem Joch geht,dass zwischen den beiden Gipfeln liegt.Wir wählen wie geplant zuerst den Aufstieg zum Hochwart,der nun über Geröllbänder,und zum Teil am felsigen Grat entlang zu einer Mulde führt,von der man ein paar Meter absteigt,um dann gleich wieder im Gegenansteig im Zickzack zum Einstieg des kleinen Klettersteiges zu kommen,der letztendlich zum Gipfel führt.Die Seilpassagen sind nicht besonders vertrauenserweckend,und man sollte diesen Abschnitt schnell hinter sich bringen.Der Ausblick vom Gipfel ist klasse und entschädigt uns somit,für den langen Aufstieg.Schon kurze Zeit später steigen wir wieder ab,und gehen auf dem Gratweg zurück bis zum Joch,um dann den 2.Gipfel,den Unterberg zu besteigen.Dieser Gipfel ist im Vergleich zum Hochwart ein Spaziergang.Hier gibt es nun ein Gipfelvesper,damit wir gestärkt wieder absteigen können.Unser Plan am Rückweg auf dieser Saileralm einzukehren,wird leider nichts,denn diese hatte bereits geschlossen.Somit gehen wir in einem Zug durch,und sind nach ca.7 Stunden Gesamtgehzeit und ca.1400 Höhenmeter wieder zurück am Auto.

MGTm.A./19

Braunarlspitze mit ButzenseeBraunarlspitze mit Butzensee

Mohnenfluh (2544 mtr) und Braunarlspitze (2649 mtr)

Tour im Bregenzerwald,an der Grenze zum Lechquellengebirge.

Folgende Tour habe ich von Schröcken (1260 mtr) am Hochtannbergpass aus gestartet.Vom Parkplatz aus gehend,durch Weidegebiet,über markierten Weg steil aufwärts Richtung Alpe Felle.Von der Alpe aus geht es nun Richtung Biberacher Hütte,bzw.Richtung Butzensee.Auf markiertem Weg,zuerst durch eine Zone mit Büschen und Sträuchern,öffnet sich anschließend der Bergkessel vor der Braunarlspitze.Der Weg erfordert Vorsicht,und Trittsicherheit.Am Abzweig,der über den Geißlinger Steig zur Mohnenfluh führt,biegt nun der Weg Nr.5A zur Biberacher Hütte rechts ab,und führt über den Hochgletscher,zum Braunarlfürggele. (Hochbergsattel) Zuerst aber gehe ich über den Geißlinger Steig weiter,Richtung Mohnenfluh,wobei ich bei der Hochgletscheralpe einen Wasserlauf überschreiten muß.Danach gilt es ein paar Stellen die drahtseilgesichert sind,im Bereich des Butzentobels,um einen Riegel herum zu meistern,ehe ich nach einem weiteren Aufstieg,und überschreiten von einer Grünfläche,wieder zu einer seilgesicherten Rinne komme.Nach dieser Rinne erreiche ich den schimmernden,schön gelegenen kleinen Butzensee (2115 mtr),und steige von dort über eine Schuttwanne bis zum Mohnensattel.Über die Südflanke erreiche ich dann über viele Kehren den aussichtsreichen Gipfel.Von den Lechtaler Alpen,bis ins Verwallgebirge,und zu den Allgäuer Alpen,reicht das Panorama.Nach einem kurzen Aufenthalt steige ich wieder ab,und gehe zurück über den Geißlinger Steig,bis ich wieder am Abzweig zum Braunarlfürggele bin.Von dort auf steilen schutthaltigen Wegen bis zum Fürggele,und dann weiter links haltend über den Weimarer Steig Richtung Gipfel.Immer mit schöner Aussicht,fordert der Aufstieg über abwechslungsreiches Gelände,mit gesicherten Abschnitten,seine Begeher nicht nur in Sachen Ausdauer,sondern ein bißchen klettern bis 1+ wird ebenfalls erwartet.Über ein paar Schrofen gelangt man dann zum Gipfel,mit seinem schönen Kreuz.Die Aussicht ist unglaublich,denn vom Rätikon,Verwallgruppe,Silvretta,Ötztaler,Lechtaler,Stubaier, Berner Oberland,Allgäuer Alpen,Lechquellengebirge,Bregenzer Wald,Säntis,usw.,alles kann man von hier oben bestaunen.Nach einer Pause am Gipfel steige ich auf gleichem Weg wieder ab,und bin nach ca.2200 Höhenmeter und einer Gehzeit von 9 Stunden froh dass diese Tour beendet ist.

MGTm.A./20

Blick auf Siplingerkopf und HeidenkopfBlick auf Siplingerkopf und Heidenkopf

Siplingerkopf (1745 mtr) Heidenkopf (1685 mtr) Girenkopf (1683 mtr)

Ausgangspunkt dieser Tour ist im Gunzesrieder Tal,der Parkplatz der an der Gunzesrieder Ache,unweit der Gunzesrieder Säge liegt.Wir haben diese Tour als Hike and Bike kombiniert,damit wir den langen Weg von der Säge bis zur Brücke bei der Vorderen Aualpe verkürzen können.Die Mautstraße taleinwärts fahrend,erreichen wir über den stetig ansteigenden Weg,den Parkplatz links der Straße,der gegenüber der Vorderen Aualpe liegt.Dort lassen wir unsere Räder bei der Brücke zurück,und gehen ein Stück am Aubach entlang,ehe der Weg nach links wechselt,und in einen Waldgürtel übergeht.Dort geht es über viele steile Serpentinen gleichmäßig aber technisch leicht bergauf.Hier wechseln sehr interessante Abschnitte,zwischen Wänden aus Nagelfluhgestein,und moosbewachsenen Blöcken,zwischen denen uralte Bäume hervorgewachsen sind.Nach einer Weile erreichen wir eine Art Hochfläche,und kurz darauf die Untere Siplinger Alpe,wo der Weg dann nach links wechselt,und kurz darauf steiler nach oben zieht.Rechts von uns sehen wir die Gipfel von Heidenkopf und Girenkopf,über die ein interessanter Grat sich zieht.Linker Hand,baut sich der Siplingerkopf,und davor die Siplingernadel auf.Von allen Gipfeln ziehen sich grüne terrassenartige Hänge tief nach unten,die mit tiefen Gräben durchzogen sind.Über ein paar rutschige Kehren erreichen wir dann die exponiert stehende Siplingernadel,hinter der man dann durch einen kleinen Durchstieg zum Kamm gelangt,der nach rechts weiter zum Gipfel zieht. Während nun ein weiterer paralleler Weg von der Hirschgrundalpe links von uns heraufzieht,und auf einfacherem Weg zum Gipfel führt,nehmen wir den kurzen ausgesetzten Weg,über ein paar steile Schrofen,der scharf rechts deutlich zum Gipfel weist,und kommen so direkt am Gipfelkreuz an unser Ziel.Zwar nicht besonders hoch,aber doch sehr lohnend sind diese Gipfel hier allemahl,mit ihren besonderen Formen und diesem einzigartigen Gestein.Der Grat der weiter zum Heidenkopf führt,sieht auf den ersten Moment sehr abenteuerlich aus,denn man erkennt nicht ohne weiteres den Weiterweg.Umso verblüffender ist es dann,wenn man einfach nur dem Wegverlauf folgt,und über die vielen Absätze,Tritte,Durchgänge,Bänder,Senken,und am Grat weiter geht,und so auf einem sehr schönen Weg zum Heidenkopf steigt.Vom Heidenkopf mit seinem kleinen markanten Plateu,steigen wir ein Stück weit ab,bis zu einer Senke,mit einem kleinen Graben,wo unterstützend ein kurzes Drahtseil angebracht ist,um dann im Gegenanstieg über Wiesenhänge zum Girenkopf aufzusteigen.Nachdem wir am vermeintlich höchsten Punkt dieses Kammes angekommen sind,heisst es ein paar Minuten abzusteigen,um zum Gipfel des Girenkopfes zu gelangen.Hier am kleinen Gipfel,mit Kreuz,hat man einen schönen Tiefblick zur Scheidewangalpe,wo sich die meißten Biker treffen,die eine lange Tour hinter sich haben,um sich hier zu stärken.Gegenüber präsentiert sich uns ein großer Teil der Nagelfluhkette,mit dem Hochgrat,der fast vis a vis ist.Nach einer  verdienten Pause,steigen wir wieder ab,bis zur Senke mit Drahtseilchen,und gehen bis kurz vor den Heidenkopf zurück,wo der weitere Abstiegsweg dann nach links über den Oberallgäuer Rundwanderweg,abwärts bis zur Scheidewangalpe führt.Der Abschnitt ist technisch einfach,setzt aber Trittsicherheit voraus.Von der Alpe gehen wir ein Stück an der Mautstraße zurück,die uns dann wieder zum Ausgangspunkt bei der Vorderen Aualpe bringt,und wir nun bequem mit dem Rad abwärts rollen können,bis wir wieder beim Auto sind.Die letzte Etappe mit dem Rad,war nun eine willkommene Erholung,nachdem wir heute schon ca.6 Stunden zu Fuß und mit dem Bike unterwegs waren,und dabei ca.950 Höhenmeter absolviert haben.

MGTm.A./21

Der GimpelDer Gimpel

Rote Flüh (2111 mtr) Gimpel (2176 mtr) Köllespitze (2240 mtr)

Diese vielbegangene,und beliebte Tour starte ich vom Parkplatz vor der Gemeinde Nesselwängle,im Tannheimer Tal.Auf dem gut angelegten Weg ein Stück durch Wald,und dann über viele Kehren und unzählige Trittstufen unschwierig zum Gimpelhaus.Hinter der Hütte geht es dann auf Weg Nr.415 über Wiesen und durch lichten Wald,bis zum Abzweig auf Weg Nr.417 der mich linksführend Richtung Rote Flüh bringt.Über Kehren und ein paar Stufen gelange ich nun zum Joch zwischen Rote Flüh und Gimpel,der Judenscharte.Über schon fast treppengleiche Aufstiege,mit Seilsicherungen die wirklich vorbildlich angelegt sind,steige ich zur Roten Flüh auf.(Auch weniger Geübten dürfte der Aufstieg mit dieser Weganlage nicht schwer fallen.)Im letzten Abschnitt ist ein bißchen Vorsicht angeraten,wenn man über den kleinen Kamin zum Gipfel aufsteigt.(etwas rutschig)

Der Ausblick ins Tannheimer Tal ist klasse,besonders der zum Haldensee hinunter.Hinter mir überragt nun der Gimpel die Szene,der von hier übermächtig wirkt.Ich steige wieder ab zur Scharte,und quere nun auf dem schmalen Schotterweg unterhalb des Gimpel,immer an der Wand entlang,Richtung Köllespitze gehend,bis zu einem Schild,das den Normalweg zum Gimpel weist.Nur für Schwindelfreie!! Zu Recht,denn der Weg erfordert Erfahrung,in zum Teil steilem Gelände,dass zwischen Schuttkehren,und Felsbändern wechselt.So gelange ich zu einem Joch,von wo aus ich Richtung Pfronten,und die Vilser Gruppe schauen kann.Dann zieht der Weg über Schrofengelände steil nach links oben,und bringt mich über einen Grat zum Gipfel des Gimpel.Nun sehe ich die Rote Flüh von oben,wo ich vor einer Weile noch gestanden habe.

Der Abstieg erfolgt wieder über den Aufstiegsweg,bis ich zurück am Schotterweg bin.Der Weg führt ab und aufwärts führend bis zur Nesselwängler Scharte,wo ich dann auf Weg Nr.415 B einsteige,der über Schrofengelände,sowie Felsbänder,und ein Kamin mit Seilsicherung,und zuletzt ein paar Schuttkehren zum Gipfel führt.Die Köllespitze gilt als besonderer Aussichtspunkt,und das kann ich nur bestätigen.Die Ausschau ins Lechtal ist einzigartig,und natürlich auch die Sicht auf die umliegenden Gipfel,besonders auf die Gehrenspitze.Vom Gipfel steige ich wieder ab bis zur Nesselwängler Scharte,und wähle dann den direkten Abstiegsweg zum Gimpelhaus.Der Weg über die vielen Schotterkehren erfordert lediglich ein wenig Vorsicht,ist aber sonst unspektakulär.Auf der schönen großen Aussichtsterasse des Gimpelhauses gibt es nun die verdiente Stärkung,ehe ich wieder zum Parkplatz absteige.Will man alle drei Gipfel hintereinander besteigen summieren sich schon ca.1400-1500 Höhenmeter,und je nach Kondition muß man zwischen 6-8 Stunden für die Tour rechnen.

MGTm.A./22

Blick auf den FalschkogelBlick auf den Falschkogel

Namloser Wetterspitze (2554 mtr)   Falschkogel (2387 mtr)

Tour im Lechtal,die wir am Hahntennjoch (1894 mtr)) starten.Auf gut markiertem Weg durch Wiesen,und Schrofengelände,aufwärts zum Steinjöchl,das zwischen dem Falschkogel und dem Maldongrat liegt.Von hier schon Prachtblick zur Namloser Wetterspitze.Nun folgt ein Abstieg zur Anhalter Hütte,der über einen gesicherten Steig,mit Schuttkehren und Felsbändern führt. (Trittsicherheit)Von der Hütte ( 2042 mtr) über Wiesen und erdige Tritte erst absteigend,dann wieder aufsteigend,auf Weg Nr.617 bis zum Grubigjoch (2185 mtr)Nun gehen wir auf dem Anhalter Höhenweg auf Wiesenpfaden inmitten einer herrlichen Flora bis zu einem Wegkreuz, das uns rechtsweisend zum Gipfel leitet.Über Schutthalden und erdige Pfade,sowie zuletzt ein paar Absätze gelangen wir zum aussichtsreichen Gipfel.So harmlos der Gipfel von unserem Aufstiegsweg ausgesehen hat,so furchterregend ist der zum Teil zerrissene Gipfel,mit seinem Tiefblick ins Namloser Tal,mit den steil abfallenden Wänden hinunter ins Dreienkar.Die Felsformation am Gipfel mit ihren natürlichen Sitzgelegenheiten lädt geradezu,zu einem Gipfelvesper ein,das mit einer Aussicht zum Maldongrat,und in die Gipfelvielfalt der Lechtaler Alpen belohnt wird.Wir steigen anschließend auf gleichem Weg wieder ab,bis wir zurück bei der Hütte sind,die weit unterhalb des mächtigen Maldongrates steht.Dann folgt wieder der gesicherte Aufstieg zum Steinjöchl,von wo aus auch gleich der Aufstieg zum Falschkogel beginnt.Ein sehr kurzer Aufstieg,mit knapp 200 Höhenmeter,der über Schrofengelände,Tritte,und felsige Abschnitte zum kleinen Gipfelplateu führt.Von hier nochmals ein schöner Rückblick zur Namloser Wetterspitze,sowie Blicke zum Maldongrat,und zum Maldonkopf,erhaschend,zwingt uns ein schnell heranziehendes Gewitter zum sofortigen Abstieg vom Gipfel.Im Kampftempo geht es zurück bis zum Hahntennjoch,und wir erreichen in letzter Minute trocken unser Auto.Eine sehr lohnendswerte Tour,mit ca.1450 Höhenmeter und einer Gehzeit von ca.6-7 Stunden.

MGTm.A./23

Kleiner Daumen mit SchneidKleiner Daumen mit Schneid

Rotspitze (2033 mtr) Kleiner Daumen (2191 mtr) Großer Daumen (2280 mtr)

Diese Tour starte ich vom Parplatz,bei kleinen E-Werk,vor Hinterstein. (Siehe Tour:Rotspitze,Heubatspitze,Breitenberg)

Über das Rettenschwangertal auf bezeichnetem Weg zur Rotspitze.

Vom Gipfel,dann Abstieg in die Senke zwischen Rotspitze und Heubatspitze. Dann leitet ein Pfad über die Schneid rüber zum Einstieg,der zum Kleinen Daumen führt.(Beschildert,und nicht zu verfehlen.)Direkt nach diesem Pfad geht der Weg nun über in einen Steig mit Kehren und Schuttwegen,die steil nach oben ziehen,und Trittsicherheit verlangen.Dann gilt es den kleinen Klettersteig der steil zum Kleinen Daumen führt zu meistern,und nach kurzer Zeit stehe ich am Gipfel.Interessant sind die Rückblicke zur Rotspitze,mit dem bisherigen Wegverlauf.Ebenso die Blicke zu den Pfannenhölzern,einer markanten gezackten Gruppe,unweit vom Daumen. Der Weg zum Großen Daumen führt nun am Kamm entlang über viel begangene Schrofenwege,bis zu einer Scharte,über die dann der Aufstieg zum Großen Daumen führt.Schotterwege und Schuttkehren wechseln sich im Aufstieg,und so ereicht man dann den Vorgipfel,mit dem schönen Tiefblick zum Engeratsgundsee,und ins Koblat.Vom vielbesuchten Gipfel hat man einen Traumblick zum Hindelanger Klettersteig.Den Abstieg wähle ich ein Stück weit gleich,bis ich zu der Scharte vor dem Kleinen Daumen gelange,wo dann der Weg nach rechts Richtung Engeratsgundsee,oder Giebelhaus abzweigt.Im Frühsommer ist hier große Vorsicht geboten,wenn man die Altschneefelder zu queren hat.Der z.Teil steil abwärts führende Weg erfordert im oberen Bereich wirklich Trittsicherheit.So gelangt man bis zum nächsten Abzweig (Am Türle)wo man linkshaltend direkt nach Hinterstein zurück gehen könnte (Beschilderung),oder man steigt ab bis zum Engeratsgundsee,und wählt dann den Weiterweg,entweder über das Laufbichel Koblat,an den kleinen Seen entlang,weiterführend bis zum Edmund Probst Haus,oder man geht weiter talabwärts ein Stück weit am Gündlesbach entlang bis zur beschilderten Schwarzenberg Hütte (1380 mtr)Da man hier sehr gut verpflegt wird,nutze ich diese Gelegenheit für ein gutes Essen.Man kann nun direkt von der Hütte absteigen,und gelangt auf markiertem Weg bis zur Hubertuskapelle,wo man dann auf den Bus warten kann,der einem zurück nach Hinterstein bringt,oder nochmals ein Stück weiter über den Fahrweg zum Giebelhaus (1066 mtr) absteigen,und dann von dort aus mit dem Bus über die Mautstraße zurück fahren.

Sehr interessante,aber lange Tour,die viel Ausdauer und Trittsicherheit voraussetzt.Meine Variante bis zum Giebelhaus ist mit ca.10 Stunden und 1300 Höhenmeter zu planen.

MGTm.A./24

Üntschengrat mit Hinterer ÜntschenspitzeÜntschengrat mit Hinterer Üntschenspitze

Hintere Üntschenspitze (2016 mtr) Güntle Spitze (2092 mtr) Üntschenspitze (2135 mtr)

Diese Tour starte ich von Baad (1244 mtr) im Kleinen Walsertal,beim Parkplatz am Talschluß.Über den breiten Wanderweg durchs Bärgunttal bis  zur Bärgunthütte (1392 mtr),und noch ca.5 Minuten weiter Richtung Widderstein gehend,zweigt dann der Weg rechts scharf ab. Der Abzweig zur Stierlochalpe ist schlecht markiert,und wird gerne übersehen.Man sieht aber beim Abzweig deutliche Trittspuren und Pfade und auch gelegentlich Markierungen,wenn man sich mit dem Terrain vertraut gemacht hat.Nun geht der Weg durch Wald,und erdige Tritte,sowie Wiesen immer ansteigend bis zur Stierlochalpe.Dort angekommen findet man 2 Hütten vor,und geht an der rechten Hütte vorbei,und folgt anschließend dem Wasserlauf,der zwischen dem Üntschenjoch und dem Heiterberg herunterzieht.Immer wieder wechselt der Weg über den Wasserlauf,und zuletzt bleibt man rechts vom Wasserlauf,und steigt über Grasberge mit tiefen Tritten Richtung Joch auf,das rechter Hand,weit über uns zu sehen ist.Hier ist etwas Orientierung gefragt,und man peilt den Einschnitt zwischen dem Gipfel zur rechten,und dem Gipfel zur linken an,den man über Schrofengelände,und steile Kehren erreicht.Am Üntschenjoch (1847 mtr) angekommen,zieht der Weiterweg zur Hinteren Üntschenspitze rechts über einen Wiesengrat,sehr steil aufwärts bis zum Gipfel.Der weitere Abschnitt über den langen Üntschengrat,mit zum Teil "sehr" ausgesetzten messerscharfen Graten,und seilgesicherten Stellen erfordert absolute Schwindelfreiheit.Bei zum Teil sehr wenig Trittfläche,sind links und rechts vom Grat,beeindruckende steile Wände, die es zu passieren gilt.Nachdem der ausgesetzte Teil hinter mir liegt,folgt ein kleiner Abstieg,der danach wieder unschwer über einen Guten Weg rechts führend,und ansteigend,über Grasgelände,zur Güntle Spitze leitet.Vom Gipfel der Güntle Spitze hat man nun eine schöne Perspektive zum Üntschengrat,über den ich vorher gestiegen bin,sowie dem nächsten Gipfelziel,der Üntschenspitze.Von hier zeigt sich die alpine Seite der Üntschenspitze recht bedrohlich,während der Aufstieg über das Häfner Joch recht zahm ist.Nach einem kleinen Abstieg in eine Mulde weist der Weiterweg über das Häfner Joch in leichtem Rechtsbogen unschwer,und ansteigend zum Gipfel.Nur einmal gilt es eine ausgesetzte Stelle zu überschreiten,ehe man dann zum kreuzgeschmückten Gipfel kommt.Die Aussicht ins Lechquellengebirge,sowie den Bregenzer Wald sind klasse,am meißten aber hat mich während dieser Tour die Prachaussicht zum Großen Widderstein,und zur Hochkünzelspitze beindruckt.Nach einer Pause geht es zurück auf dem gleichen Weg bis zur Güntlespitze,und dann wähle ich den Abstieg zum Derrenjoch,das über steile,rutschige Pfade,sowie Schrofen und harmloses Wiesengelände bis zur Oberen Spitalalpe führt.Von der Oberen Alpe geht es dann über einen Schuttweg und Kehren bis zur Mittleren Spitalalpe,wo sich der weitere Abstiegsweg trennt,und man entweder oberhalb des Derrenbaches mit schönem Tiefblick nach Baad,bis zur Unteren Spitalalpe begibt,und kurz darauf zurück in Baad ist,oder man wählt den unteren Abstiegsweg,rechts des Derrenbaches,auf dem man ebenfalls zurück nach Baad gelangt.Somit wäre die Runde wieder geschlossen,und auch diese Tour erfolgreich beendet.Die Tour erfordert Biss,Trittsicherheit,Schwindelfreiheit,und Erfahrung,bei ca.1200 Höhenmeter,sowie ca.7-8 Stunden Gehzeit.

MGTm.A./25

SonnenkopftourSonnenkopftour

Sonnenkopf (1712 mtr) Heidelbeerkopf (1787 mtr) Schnippenkopf (1833 mtr)Diese Runde über die Sonnenköpfe,die sich zwischen der Illerterrasse und dem Rettenschwanger Tal befinden,ist zwar nicht schwierig,da sich aber doch ein paar ausgesetzte und steile Stellen am Gratweg ergeben,habe ich diese Tour nicht zu den leichten Wandertouren genommen.Startpunkt ist eine der wenigen Parkmöglichkeiten,an der Zufahrtstraße von Hinang zur beschilderten Sonnenklause.Gegenüber der Sonnenklause zweigt der Aufstiegsweg rechts ab,und führt beschildert durch Wald und offenes Gelände,über Kuhpfade etwas steil bergauf,bis man einen Punkt erreicht hat,(Auf der Schnippe 1540 mtr)wo man nach rechts über einen breiten Grat,beschildert zum Sonnenkopf aufsteigen kann.(Bis zum Gipfel des Sonnenkopfes ist diese Tour auch als leichte Wanderung zu empfehlen)

Vom Sonnenkopf zieht der Weg dann in einen Sattel,und von dort steil bergauf zum Gipfel des Heidelbeerkopfes.Es bieten sich hier schöne Tiefblicke ins Rettenschwanger Tal,und zur gegenüberliegenden Rotspitze.Nachdem man einen weiteren markanten Sattel durchstiegen hat,zieht der Weg nochmals steil aufwärts zum Gipfel des Schnippenkopfes.Hier hat man einen schönen Blick zum Entschenkopf,den man auch im Weiterweg von hier besteigen könnte.Der Abstieg vom Schnippenkopf ist wieder einfacher,und so gelangt man auf gutem Weg bis zur Falken Alpe,wo der Weiterweg zur Sonnenklause rechts abzweigt,und zuerst eben verläuft.Nach einem leichten Abstieg,bis in einen Sattel,wird der Weg nun etwas anspruchsvoller,und führt über zum Teil steile Kehren,und Absätze bis zur Entschenalpe.Von der Entschenalpe geht man nun immer am Fahrweg entlang,abwärts.Schier endlos zieht sich dieser Abschnitt über Asphalt,ehe man dann im letzten Teil über eine Wiese querend,wieder zur Sonnenklause kommt.Somit ist auch diese abwechslungsreiche Voralpenbergtour mit ca.850 Höhenmeter und einer Gehzeit von ca.4 Stunden beendet.

MGTm.A./26 

Blick auf Kleinen Wilden,Höllhörnern und Jochspitze,sowie JochbachtalBlick auf Kleinen Wilden,Höllhörnern und Jochspitze,sowie Jochbachtal

Kanzberg (2009 mtr) Jochspitze (2232 mtr)

Herrliche Aussichtstour von Hinterhornbach im Lechtal.Von Hinterhornbach aus Richtung Jochbachtal gehend,über Matten bis zum Bretterhof.Steil aufwärts durch Wald zieht der Weg in vielen Kehren bis zu einer markanten Wand,unter der wir nun über rutschige Schuttwege queren,und dann weiter über Wiesen und Schrofen bis zum Plateu des Kanzberges gelangen.Die Aussicht vom Kanzberg sucht seinesgleichen,denn der Tiefblick ins Jochbachtal,sowie zum Hochvogel rüber,oder der Blick auf die riesige Hornbachkette,und zu den Allgäuer Alpen ist sensationell.Und ganz nah vor uns steht auch schon markant unser nächstes Gipfelziel,die Jochspitze.Erst ein wenig absteigend,zieht der Weg dann in vielen rutschigen Kehren und Schrofengelände,steil bis zu einem Kamm,von dem aus es dann über einen breiteren Grat bis zum Gipfel geht.Vom Gipfel der Jochspitze ist die Sicht zur Höfats,und in das darunter liegende Gerstubener Tal einzigartig.Quer ab,Richtung Hornbachjoch,das die Verbindung zwischen Oberstdorf über das Oytal,oder über das Gerstrubener Tal,und dem Jochbachtal herstellt, zeigen sich die wilden Gipfel der Höllhörner,sowie vom Kleinen und Großen Wilden.Nach einer Pause geht es ein kurzes Stück zurück,bis ein markierter Abzweig zum Hornbachjoch weist.Im Frühsommer ist hier mit viel Schnee zu rechnen,und so queren wir die steilen Nordosthänge,über Schneefelder und Schotterhänge,ehe dann das letzte Stück harmlos über Kehren zum Hornbachjoch(2022 mtr) führt.Vom Joch führt dann ein steiler rutschiger Kehrenweg Nr.431 ins Jochbachtal abwärts.Durch riesige Gräben,haben sich unzählige Lawinen Ihren Weg vom Kanzberg bis ins Tal geschaffen,und türmen sich um diese Jahreszeit bis zu 8 mtr.und mehr auf.Immer wieder den Jochbach querend,steigt man ab bis zu den Jochbachalphütten,und immer weiter am Jochbach entlang,bis man dann entweder rechts vom Bach,wieder zum Aufstiegsweg,der zum Kanzberg führt,kommt,und von dort zurück nach Hinterhornbach geht,oder links vom Bach auf einen Fahrweg trifft,der dann Richtung Pension Hochvogel,und absteigend ebenfalls zurück nach Hinterhornbach führt.Für stramme Geher ist dies eine tagesfüllende Tour,mit ca.1200 Höhenmeter.

MGTm.A./27

Gipfel des LitnisschrofenGipfel des Litnisschrofen

Litnisschrofen (2068 mtr) Krinnenspitze (2000 mtr)

Schön kombinierbare Tour im Tannheimer Tal.Start beim Krinnenlift gegenüber der Ortschaft Nesselwängle (ca.1150 mtr) Vom Parkplatz geht es dem beschilderten Fahrweg folgend,leicht aufsteigend Richtung Krinnenalpe.Schon im Aufstieg hat man zur anderen Seite eine schöne Aussicht zu den Paradebergen des Tannheimer Tales,wie Gimpel,Rote Flüh,Köllespitze,etc.ebenso wie zum blau schimmernden Haldensee unter uns.Nachdem man ein längeres Stück am Fahrweg aufgestiegen ist,zweigt dann ein Steig rechts ab,der direkt zur Krinnenalpe (1527 mtr) führt.Dann geht es über den Alpenrosenweg rechts führend,weiter über Wiesen und Pfade,bis man wieder auf den Fahrweg trifft,der weiterführend zuerst zur Nesselwängler Ödenalpe und dann zur Gräner Ödenalpe führt.Am Fahrweg entlang gehend reicht der Blick rechter Hand vom Neunerköpfle bis rüber zur Sulzspitze,und zum viel begangenen Saalfelder Weg,während vor uns der zerklüftete Gipfel des Litnisschrofen mächtig Eindruck macht.Am Ende des Fahrweges,bei der Gräner Ödenalpe,zweigt dann der Weiterweg zum Litnisschrofen rechts über ein Wiesenstück ab.Wechselnd über erdige Tritte,sowie Schuttwege quert man nun den Hang ansteigend,der zur Einstiegsscharte des Gipfels führt.Nun folgen ein paar steile rutschige Schuttkehren,die dann im Wechsel mit ein paar seilgesicherten Abschnitten in eine Scharte führen und von dort gut markiert,und ein wenig ausgesetzt über Bänder,und einen kleinen Grat zum schönen Aussichtsgipfel führt.Am meißten beeindruckt der Blick zur Leilachspitze,mit dem darunter liegenden Birkental,die hier die Szene beherrscht.Über den Aufstiegsweg steigen wir wieder ab,und gehen zurück zur Gräner Ödenalpe,um von dort im Gegenanstieg zur Krinnenspitze aufzusteigen.Ein einfacher Weg über Wiesen,mit tiefen erdigen Tritten,bringt uns zum vielbegangenen Gipfel. Über 5 verschiedene Wege steigen die Wanderer zur Krinnenspitze auf,und dementsprechend herrscht am Gipfel Gedränge.Wir ziehen einen Rückzug über den Gamsbocksteig vor,der allerdings etwas Erfahrung und Trittsicherheit voraussetzt,und suchen uns einen schönen Aussichtsplatz abseits des Gipfels.So können wir ganz in Ruhe die Aussicht auf die umliegenden Gipfel für uns genießen.Über besagten Steig geht es dann später über Kehren,und im Schrofengelände abwärts und zurück zur Krinnenalpe.Noch vor der Alpe zweigt ein Steig ab,der direkt zum Parkplatz zurück führt,und somit den Fahrweg umgeht.Mit ca.1200 Höhenmeter und einer Gehzeit von ca.5 Stunden ist das eine ganz überschaubare Tour,die mit Trittsicherheit und etwas Erfahrung gut zu meistern ist.

MGTm.A./28

Hindelanger Klettersteig totalHindelanger Klettersteig total

Nebelhorn (2224 mtr) Gundkopf (2062 mtr) Hindelanger Klettersteig mit Wengenkopf westlich    (2235 mtr)                Wengenkopf östlich       (2202 mtr) Großer Daumen       (2280 mtr)

Nachdem ich vortags,am späten Nachmittag von Oberstdorf zum Edmund Probst Haus (1929 mtr)aufgestiegen bin,starte ich sehr früh diese Tour.Ab der Hütte auf viel begangenem Weg über viele Tritte zuerst rechts ausholend bis unter den westlichen Wengenkopf,und dann im Linksbogen Richtung Nebelhorn querend im wechselnden Gelände unschwierig zum Gipfel.Vom Nebelhorngipfel zieht dann der markierte Weg absteigend am Grat,und über Schrofen,sowie erdige Tritte zum Gundkopf:Ein bißchen Trittsicherheit tut hier gut.Vom Gundkopf steige ich dann weiter abwärts bis in den Sattel (Gaißfuß 1980 mtr),zwischen Gaißalphorn und Gundkopf,und wähle nun den Weg in östlicher Richtung,der zurück zum Edmund Probst Haus führen würde.Nach einem kurzen Zwischenabstieg zieht der Weg an der nächsten Wegkreuzung steil nach links auf,und somit wieder in nördlicher Richtung über Kehren Richtung Nebelhorn.Dieser Zwischenaufstieg mit ca.300 Höhenmeter ist so richtig Frühsport im anspruchsvollen Gelände.Wieder zurück am Nebelhorn,wechselt nun der Weg zum Einstieg des Hindelanger Klettersteiges.Gleich zu Beginn gilt es einen Abschnitt über eine Leiter zum westlichen Wengenkopf zu absolvieren.Dann folgt der typische Wechsel,dieses herrlichen Klettersteiges.Im ständigen auf und ab,mit viel Handarbeit zieht der Weg über Stufen,Platten,Bänder,und einen Grat um dann wieder in eine Scharte zu führen,wo manche den Klettersteig beenden,und übers Koblat zurück gehen können.Über eine weitere steile Leiter,die eine Felsstufe überbrückt,mit anschließenden gesicherten Passagen gelangt man dann auf den Östlichen Wengenkopf.Immer wieder sollte man natürlich die schöne Aussicht nicht vergessen.Zur einen Seite das Rettenschwangertal,und zur anderen das Koblat mit seiner einmaligen Landschaft.Doch der Steig hat natürlich Vorrang,und auf den muß man sich dann auch wieder konzentrieren.Es folgt ein weiterer Abstieg mit einer Leiter,und einer anspruchsvollen Passage über eine ausgesetzte Schneide und ein  paar Felsköpfen,die dann wieder in eine Scharte führt,von der man wieder ins Koblat absteigen könnte.Nun folgt ein Abschnitt mit viel Abwechslung,der wieder über verschiedene Leiterpassagen,sowie Gratabschnitten,Platten,und ausgesetzte Stellen verfügt.Nachdem ich den Klettersteig durchstiegen habe,gehe ich auf Wiesenpfaden,und ausgetretenen tiefen Tritten zum Gipfel des Großen Daumen.Nach einer Erholungspause am Daumen steige ich wieder abwärts,wo am Ende des Klettersteiges ein kurzer steiler Weg zum Koblatsee abwärst führt.Der Rückweg übers Koblat ist einzigartig,und sehr interessant,und kann nur empfohlen werden.Immer wieder schaue ich hoch zum Klettersteig,wo immer noch unzählige Menschen unterwegs sind.Zurück am Edmund Probst Haus,gilt es nun noch das lange Stück bis nach Oberstdorf abzusteigen,und somit nehme ich den letzten Teil dieser Tour in Angriff und gehe am Fahrweg entlang zurück.

MGTm.A./29

Leiterpassage Leiterpassage
NagelfluhketteNagelfluhkette

Hochgrat (1834 mtr) Seelenkopf (1685 mtr)Hohenfluhalpkopf (1636 mtr) Einegundkopf (1641 mtr) Falken (1561 mtr) Hochhäderich (1560 mtr)

Diese Tour ist technisch wirklich sehr einfach,doch nehme ich sie zu den Touren mit Anspruch,weil zum einen Ausdauer und zum anderen Trittsicherheit erforderlich sind.Vom Parkplatz der Hochgratbahn (ca.860 mtr) geht es auf dem Fahrweg taleinwärts,bis zur Hinteren Simatsgundalpe,wo der Abzweig zur Brunnenauscharte (Für Geübte)abzweigt.Erst ein Stück über eine Wiese,dann über einen breiten Weg steil aufwärts durch Wald,ehe man wieder in freies Gelände kommt,und kurz darauf die Gratvorsäß Alpe erreicht.Weiter aufwärts über Trampelfpade bis man,nach ein paar Minuten,bei einem kleinen Wasserfall,wieder einen Wald betritt.Nachdem man die paar Kehren durch den Wald hinter sich gelassen hat,kommt man wieder in freies Gelände,das jetzt mit den typischen Nagelfluhgesteinen gespickt ist.Über erdige Tritte,sowie Schuttwege geht es nun mäßig steil bis zum Einstieg,der uns zur Brunnenauscharte bringt.Über gut gestuften Fels mit viel Seilsicherungen gelangt man rasch zur Scharte,und somit auf die Nagelfluhkette.(Im Frühsommer ist hier oft noch mit Schnee zu rechnen) Über den Ostgrat steigt man nun über viele Stufen und felsige Abschnitte,mal mehr ,mal weniger am Grat zum Gipfel des Hochgrat.Die Aussicht zu beiden Seiten ins Tal ist besonders schön.Vom Gipfel des Hochgrat,geht es auf breitem Weg bis zur Bergstation der Hochgratbahn abwärts,und von dort nochmals ein Stück abwärts,in einen Sattel oberhalb des Staufner Haus,wo der Weg weiter zum Seelenkopf leitet. Unschwierig führt der Weg über Wiesen zum Gipfel des Seelenkopfes.Vom Gipfel des Seelenkopfes steigt man über Wiesenwege,und erdige,zum Teil rutschige Rinnen,abwärts,um dann im Gegenanstieg,sehr abwechslungsreich,mal am Grat,mal durch Buschwerk,oder einfach durch freies Gelände,zum nächsten Gipfel,dem Hohenfluhalpkopf zu kommen.Von dort wieder kleiner Abstieg,und weiter sehr abwechslungsreich,über Wurzelwerk,und kleinen Einlagen,mit kurzen Kaminen,ehe der Steig wieder etwas anzieht,und zum Einegundkopf führt.Dieser Gipfel wird von vielen einfach umgangen,da er nicht sonderlich ausgeprägt ist.Wieder ein kurzes Stück abwärts,ehe es in gewohnter Manier weiter über Wiesen und Kuhpfade oberhalb der Falkenhütte Richtung Falken,dem nächsten Gipfelziel geht.

Hier ist mit regem Gegenverkehr zu rechnen,da viele die Tour in umgekehrter Richtung begehen.Auch der Falken ist bald erreicht,und somit steht nur noch der Gipfel des Hochhäderich aus.Der letzte Abschnitt zwischen dem Falken und dem Hochhäderich ist der anspruchsvollste,denn hier ist ein bißchen Geschick und Armkraft gefragt,wenn man die Seilpassagen,und die schmalen Grate überwinden will.Aber für geübte Geher stellt diese Passage kein Problem dar,und bald steht man am Gipfel des Hochhäderich.Nach einem verdienten Gipfelvesper geht der Rückweg über die Hochhäderich Alpe,und ein kurzes Stück am Fahrweg entlang,ehe ich einen markierten Pfad rechts über Wiesen einschlage,der zur Hörmoosalpe führt.Ab der Alpe führt der beschilderte Weg,weiter zur Schneelochalpe,und von dort über verschiedene Varianten,bis zur Unteren Lauchalpe,und schließlich zurück zum Parkplatz der Hochgratbahn.

Wie schon anfangs erwähnt,wird für diese Variante eine Gute Kondition vorausgesetzt,und mit ca.6 Stunden Gehzeit,und ca.1200 Höhenmeter sind zu rechnen.Landschaftlich ist diese Tour sehr schön.

MGTm.A./30

Hochgrat Hochgrat
Am Gipfel des HochrappenkopfesAm Gipfel des Hochrappenkopfes

Hochrappenkopf (2423 mtr) Rappenseekopf (2476 mtr) Heilbronner Weg über Steinschartenkopf (2615 mtr) Bockkarkopf (2608 mtr)

Diese 4 Gipfeltour verlangt viel Ausdauer und Biss.Nach einer Übernachtung auf der Rappensee Hütte starte ich diese Tour Ende Juni sehr früh ab der Hütte.Nordseitig hatte z.Teil noch sehr viel Schnee gelegen,sodass diese Tour sehr abwechslungsreich wurde,und auch Vorsicht angesagt war.Von der Hütte leicht absteigend bis zum Rappensee und von dort über Geröll und Schneefelder leicht ansteigend bis zum Sattel zwischen Hochrappenkopf und Rappenseekopf.Vom Sattel zweigt der beschilderte Steig rechts ab,und führt über Schrofen und Schuttwege zum aussichtsreichen Gipfel.Von hier genießt man einen schönen Blick zum Biberkopf,sowie zum Widdersteinmassiv gegenüber.Unter mir ist der markante Gipfel des Rappenköpfle zu sehen,und in Verlängerung der Rappensee,mit Hütte und der Rothgundspitze dahinter.Nach dem Abstieg zurück in den Sattel geht es nun über einen steinigen Weg ohne Probleme zum Gipfel des Rappenseekopfes.Ein schönes kleines Gipfelkreuz ziert den Gipfel mit dem großen Plateu.Heute morgen habe ich sogar das Glück,und kann eine ganze Herde junger Steinböcke am Gipfel beobachten,die sich überhaupt nicht von mir stören lassen.Ich überschreite den Gipfel des Rappenseekopfes und nehme den Abstieg der mich über einen Grat abwechselnd,über loses Gestein sowie erdige Abschnitte bis zur Rappenseescharte bringt.Ab der Scharte zieht ein steiler Weg durch ein Geröllfeld abwärts,der in Schuttwegen endet,und so zum Ostufer des Rappensees zurück führt.Kurz zurück zur Hütte,und dann geht es weiter Richtung Heilbronner Weg.Ostwärts führt der Weg über Hänge und Mulden bis in ein Kar,von dem aus es dann zur Großen Steinscharte geht.Über ein paar Felsen gelangt man ins sogenannte Wießlekar,von dem aus man normalerweise über Serpentinen einen Hang ersteigt,der zum Heilbronner Weg,bzw.zum Hohen Licht führt.Da aber aufgrund winterlicher Verhältnisse dieser Hang,bis hinauf zum Felseinstieg unter einer meterdicken Schneeschicht liegt,nehme ich den direkten Weg,und erreiche so die Kleine Steinscharte,oben am Heilbronner Weg,über die man auf Weg Nr. 439 ins Lechtal gelangt.Nachdem dieser steile Anstieg hinter mir liegt geht es nun wieder in geregelten Verhältnissen auf dem Heilbronner Weg weiter.Schon kurz nach der Scharte steigt man dem Steinschartenkopf aufs Haupt,und hat von hier oben eine gute Übersicht über den zurückgelegten Weg,den man in der letzten Stunde absolviert hat.Ich beobachte noch kurz einige Geher,die sich jetzt ebenfalls auf dem steilen Schneefeld abmühen,und freue mich,dass dieser Abschnitt  bereits hinter mir liegt.Über ein paar Felsbänder und seilgesicherte Passagen,führt der Weg über einen kleinen Kamin abwärts zur Socktalscharte,wo man direkt zum Waltenberger Haus absteigen könnte.Doch ich wähle im Gegenanstieg die herrliche Variante über den kleinen Klettersteig,der zum Bockkarkopf führt.Nach den Seilpassagen zieht der Weg über ein paar Bänder leicht ansteigend zum höchsten Punkt,mit Grenzstein.Die Aussicht vom Bockkarkopf sollte man unbedingt längere Zeit genießen,denn die ist wirklich sensationell.Man sieht einen großen Teil des Heilbronner Weges,mit vielen bekannten Gipfeln,die alle eine Besteigung wert sind.Ebenso interessant sind die Tiefblicke ins Tal,zu beiden Seiten.Dann steige ich über den Grat zur Bockkarscharte ab,und über das Vordere Bockkar erreiche ich dann das Waltenberger Haus.Vom Waltenberger Haus führt der weitere Abstieg übers Bacherloch zurück nach Einödsbach.Das Bacherloch ist bekannt für seine Altschneemengen,und Lawinenabgänge,und deshalb ist hier immer mit Überraschungen zu rechnen.In den einzelnen Seitengräben liegt der Schnee bis zu 4-5 mtr.hoch,und man muß sich den besten Weg suchen.Endlich in Einödsbach angekommen,habe ich mir im Wirtshaus eine kräftige Stärkung verdient.Der letzte Abschnitt zurück bis zum Parkplatz der Fellhornbahn,ist dann Nebensache,und wird gemütlich absolviert.Mit Pausen habe ich für diese Tour ca.10 Stunden benötigt,wobei nicht mehr als ca.1200 Höhenmeter zusammen kommen. Für starke Geher kann ich diese Tour nur empfehlen.

MGTm.A./31

Blick von der Schneidspitze über Hahnenkamm und Gaichtspitze bis ins LechtalBlick von der Schneidspitze über Hahnenkamm und Gaichtspitze bis ins Lechtal

Schneidspitze (2009 mtr) Hahnenkamm (1938 mtr) Gaichtspitze (1986 mtr)

Diese tagesfüllende Tour starten wir in Nesselwängle (1136 mtr)

Zuerst ein Stück über Fahrwege ansteigend durchs Dorf,erreichen wir den Weg Nr.416 der über Weidengelände und durch Wald Richtung Schneetalalpe führt.Der Weg ist landschaftlich großartig,und führt erst ansteigend,dann wieder durch einen Graben führend absteigend bis zum Verbindungsweg der unterhalb von Köllespitze und Kölleschrofen,zum Alpenrosenweg führt,und somit die Verbindung zur Tannheimer Hütte und zum Gimpelhaus herstellt.Unschwer erreichen wir so die schön gelegene Schneetalalpe,mit Prachtblick ins Tannheimer Tal,und zum Haldensee.

Hinter der Alm geht ein Pfad über erdige Tritte,dann ein kurzes Stück durch Wald,ehe man nach kurzer Zeit wieder freies Gelände,und somit das Hochjoch(1754 mtr) erreicht.Ab hier,das Gipfelziel direkt vor Augen,zieht der steile Pfad über Graswege,bis zu einem rutschigen Schutthang,den es zügig zu queren gilt,mit anschließendem kurzem Aufstieg bis zu einem Sattel,wo die letzten 5 Minuten zum Gipfel,über tiefe erdige Tritte und Schrofen absolviert werden.Trotz seiner niedrigen Höhe bietet die Schneidspitze aufgrund Ihrer Lage eine schöne Aussicht,und einen Prachtblick zur Gehrenspitze,sowie zur Köllespitze,und sogar bis ins Lechtal.Dann steigen wir auf gleichem Weg wieder abwärts,bis zum Hochjoch,von dem aus wir dann,leicht ansteigend,über die Ditzl (Grasberg) gelangen,und ein paar Minuten später im Abstieg zum Tiefjoch(1717 mtr) gelangen.Von hier gibt es die Möglichkeit zur Lechaschauer Alpe,der Gehrenalpe,sowie der Schneetalalpe abzusteigen.Im Gegenanstieg geht es nun weiter zum Hahenkamm.Ein viel begangener Steig führt über Schrofen und viele Trittstufen,sowie Schuttwege zur Aussichtsplattform des Hahnenkammes.Da aus dem Lechtal verschiedene Bahnen die Auffahrt zum Hahnenkamm ermöglichen,ist dementsprechend reger Personenverkehr gegeben.Von der Plattform steigen wir ein kurzes Stück abwärts,und gelangen so zum Kreuz des Hahnenkamm.Hier zieht der Weg erst ein Stück abwärts,um dann im Gegenanstieg durch latschenbedecktes Gebiet Richtung Gaichtspitze zu führen.Die Gaichtspitze zeigt sich hier von der Nordseite respektabel,und der weitere Aufstieg ändert sich auch entsprechend.Nach ein paar Schuttkehren,mündet der Steig in eine Art Kamin,das durchweg mit einem Seil gesichert ist,und somit den Aufstieg erleichtert.Bei vorausgehenden ist aber trotzdem Vorsicht geboten,denn der eine oder andere Stein löst sich ja immer wieder mal.Nach ca.10 Minuten hat man diese Passage durchstiegen,und erreicht ein weitläufiges Gelände mit ausgetretenen Wegen,die dann südseitig zum Gipfel führen.Der restliche Weg zum Gipfel ist leicht,und ca.150 andere Menschen,sowie Paragleiter haben sich heute den gleichen Gipfel wie wir ausgesucht.Wir steigen kurz zum Kreuz,und flüchten dann aber ca.150 Höhenmeter abwärts,um an einem ruhigen abgeschiedenen Plätzchen unser Gipfelvesper einzunehmen.Wir haben einen schönen Tiefblick zum Haldensee,und einen Prachtblick ins Lechtal.Auf Weg Nr.47 und 47 A steigen wir dann über anfangs Wiesen und Schrofengelände,sowie über erdige Wege bis zur Ortschaft Gaicht abwärts,von wo aus wir dann über einen Fahrweg zurück nach Nesselwängle gelangen,und somit die Runde wieder geschlossen haben.6-7 Stunden Gehzeit,sowie ca.1100 Höhenmeter sind für diese Tour,mit wenig technischen Problemen zu planen,und erfordern lediglich Gute Trittsicherheit,sowie Ausdauer.

MGTm.A./32

Blick vom Kugelhorn zum Rauhorn und ins TalBlick vom Kugelhorn zum Rauhorn und ins Tal

Kugelhorn (2126 mtr) Knappenkopf (2066 mtr) mit einem Teil des Jubiläumsweges.Man könnte diese Tour fast bei den leichten Wanderungen einordnen,wenn nicht doch die eine oder andere ausgesetzte Stelle zu meistern wäre.Auserdem ist es in folgendem Ablauf sogar eine tagesfüllende Tour.Wir starten die Tour in Hinterstein (900 mtr) am großen Parkplatz und gehen von dort Richtung Giebelhaus.Nachdem wir das Konstanzer Jägerhaus passiert haben,zweigt kurz danach beim E-Werk ein Steig links ab,und führt markiert Richtung Schrecksee.Zuerst im offenen Gelände über Schrofen,dann durch Wald,bis zu einem kleinen Stausee.Nachdem wir den Wald verlassen haben geht es über offenes Wiesengelände bis zu einem Felsriegel,hinter dem der Schrecksee liegt.In einem weit ausholenden Bogen,der gleichmäßig ansteigend durch Gelände mit Gras und niedrig wachsenden Büschen zieht,erreichen wir linkshaltend ein Felsband,mit Kettensicherung,das nach wenigen Minuten durchstiegen ist.Anschließend weiter über einen Steig bis zum Kamm des Riegels,und rechts haltend weiter,über tief ausgetretene Wege,die dann erst absteigend,und dann wieder leicht ansteigend zum schön gelegenen Schrecksee führen.Der viel besuchte See unterhalb des Jubiläumsweges liegt in einer Senke,inmitten von einigen Gipfeln,die fast alle zu einer Besteigung einladen.Vom See steigen wir nun über einen bezeichneten Graspfad bis zum Jubiläumsweg auf,und gehen auf diesem über Schuttwege,und ein paar Abschnitte mit Fels,nördlich weiter,bis wir zur Hinteren Schafwanne,zwischen Rauhorn und Kugelhorn kommen.Dort zieht der Steig deutlich sichtbar über Schrofen,kurz aber steil bis zum Gipfel.Das Kugelhorn erweist sich als schöner Blumengipfel mit ebenso schöner Aussicht,zu den vielen Gipfelzielen ringsum.Auch bietet sich ein schöner Tiefblick zum Vilsalpsee,und ins Hintersteiner Tal.Über einen breiten Rücken geht es nun gemütlich über Trampelpfade mit viel Blumenschmuck Richtung Knappenkopf.Nach ein bißchen auf und ab und einer einzigen kitzligen ausgesetzten Stelle erreichen wir den Knappenkopf nach ca.30 Minuten.Hier an einem Logenplatz weit oberhalb des Jubiläumsweges,mit Prachtblick zum Schrecksee halten wir nun unser Gipfelvesper ab.Nach einer Stärkung geht es nun weiter über Pfade abwärts bis zum Sattel,zwischen dem Knappenkopf und dem Kirchendach,wo der Übergang zur Landsberger Hütte abzweigt.Vom Sattel geht es zurück zum Schrecksee,und von diesem dann wieder den gleichen Weg zurück zum E-Werk,bzw.zurück nach Hinterstein.Tour mit ca.6-7 Stunden Gehzeit und ca.1250 Höhenmeter.

MGTm.A./33

Blumenpracht am Kugelhorn Blumenpracht am Kugelhorn

Stuiben (1749 mtr) Sedererstuiben (1737 mtr) Buralpkopf (1772 mtr) Gündleskopf (1748 mtr)

Diese Tour über einen Teil der Nagelfluhkette starten wir bei der Gunzesrieder Säge(950 mtr),im gleichnamigen Tal,beim großen Parkplatz an der Gunzesrieder Ache.Dem beschilderten Weg,bei den paar Häusern gegenüber,die man rechts umgeht,folgend,erreicht man im leichten Aufstieg den Wald,durch den man ein Stück geht,ehe man in offenes Gelände kommt,dass nun immer steiler wird.Über Wiesengelände mit z.Teil tiefen erdigen Tritten,die über Kehren gnadenlos nach oben ziehen,erreicht man eine Scharte,die wenn man ihr rechts folgt,zum Steineberg führt.Hier geht es nun links abbiegend,unter einer Wand rechts haltend,über einen kurzen Steig bis zum Kamm der Nagelfluhkette.Der Steig über den Grat wechselt öfter von nord nach süd,wobei man den größeren Teil nordseitig geht.(Im Frühjahr und im Spätsommer liegt hier oft Schnee,oder Eis,und die Begehung ist mit Vorsicht anzugehen)Über den gut begehbaren Steig der im trockenen Zustand für berggewohnte Geher kein Problem darstellt,steigt man kurz bevor der kleine Klettersteig kommt noch über ein paar Schrofen auf,und gelangt so zum kurzen gesicherten Abschnitt der nach 5 Minuten zum Gipfel führt.Von hier schöne Aussicht ins Weißachtal,und ins Gunzesrieder Tal.Von hier bis zum nächsten Gipfel ist es nicht weit,und wir gehen über den breiten Kamm auf Wiesenwegen bis zu einem Sattel leicht abwärts,wo Weg Nr.41 von der Gundalpe zum Gipfel führt.Nun in Verlängerung des Gipfelkammes,im leichten Gegenanstieg über Graswege,bis zum sichtbaren Gipfelkreuz des Sedererstuiben.Vom Gipfel des Sedererstuiben geht es nun dem natürlichen Wegeverlauf der Nagelfluhkette folgend,südwestlich über einen Hang ein paar Minuten abwärts,ehe es dann wieder über Pfade und ausgetretene Wege aufsteigend Richtung Buralpkopf geht.Der Abschnitt über die Sedererwände,der tolle Tiefblicke erlaubt,mit den z.Teil schmalen Steigen,ist typisch für den Nagelfluhkamm,und einfach einzigartig.So gelangen wir zum Buralpkopf,von dem aus es dann weiter sehr abwechslungsreich,und in schönstem Gelände,auf und absteigend zum Gündleskopf geht.Lediglich ein paar Stellen vor dem Gipfelchen führen über Schotterwege,und ein paar Schrofen,die aber wirklich keine technischen Probleme darstellen.Somit erreichen wir den Gipfel mit dem schönen Holzkreuz,und dem schönen Gipfelschmuck.Vom Gipfel steigen wir ein kurzes Stück abwärts,bis wir an einer besonders schönen Stelle am Südhang des Gündleskopf ein Gipfelvesper machen.Von hier bietet sich ein Prachtblick zum Rindalphorn,und hinunter zur Gündlesscharte (1542 mtr)über die wir dann absteigen,und so südwärts wieder zurück Richtung Gunzesrieder Tal gelangen.An der Fahrstraße bei der Vorderen und Hinteren Aualpe angelangt,geht es dann links haltend,und unfehlbar das lange Stück zurück bis zur Gunzesrieder Säge.Für diese Tour mit ca.1000 Höhenmeter,sind ca.7 Stunden zu planen.Gute Trittsicherheit und Kondition sind allerdings erforderlich.

MGTm.A./34

Am Gipfel des HahnenkopfAm Gipfel des Hahnenkopf

Tour zum Hahnenkopf (1736 mtr) Hinterer Riffenkopf (1750 mtr)

Wir starten diese Tour in Oberstdorf,bei der Oybele Halle (ca.850 mtr) in der Nähe der Nebelhornbahn.Vom dortigen Parkplatz,geht es kurz ein paar Kehren durch Wald aufwärts,bis man am Fahrweg ist,der ins Oytal führt.Diesem folgen wir nun,bis wir beim viel besuchten Oytalhaus (1010 mtr) angelangt sind.Noch ein paar Meter weiter zweigt dann unser Weiterweg beschildert rechts ab,und führt über einen gut angelegten Waldweg durch den Lugenalpenwald aufwärts.Für kurze Zeit wird der Weg steiler,und führt dann wieder in offenes Gelände,mit einer Prachtsicht zum Schneck,und zum Großen Wilden.Über Wiesengelände erreichen wir dann zuerst die Untere Lugenalpe(1413 mtr),und kurze Zeit später die etwas höher liegende Obere Lugenalpe (1566 mtr),die bewirtschaftet ist,und anscheinend auch gut besucht wird.Über markierte Wiesenpfade steigt man weiter leicht aufwärts,bis zu einer kleinen Hochfläche,die man überquert und dann auf gut sichtbarem Steig,über Schrofengelände,zum Gipfel des Hahnenkopf aufsteigt.Im letzten Drittel ist allerdings schon Trittsicherheit gefragt,ehe man über eine kleine Schneide zum Gipfel gelangt.Dieser entpuppt sich dann als Aussichtsberg ersten Ranges,zumindest,was die Aussicht ins Oytal anbelangt,und gegenüber die Sicht vom Nebelhorn,bis zu den Gipfeln die entlang des Laufenbachereckweges stehen,sowie noch viele andere Allgäuer Gipfel.Direkt in Verlängerung,nicht weit weg von unserem Standpunkt,blicken wir zum Gipfel des Hinteren Riffenkopfes,den wir uns als nächstes Ziel ausgesucht haben.So also steigen wir ein kurzes Stück abwärts,und folgen dem Steig,der nach Gerstruben führt,bis zu einem Gratsattel,an dem wir nicht links abwärts gehen,sondern über tiefe Tritte und kurz darauf durch Gelände mit vielen Latschenkiefern mühsam wieder aufsteigen Richtung Riffenkopf.Der Steig der zum Teil schlecht erkennbar ist,setzt schon Erfahrung im schwierigen Gelände voraus.Dann kommt sozusagen die Schlüsselstelle vor dem Gipfel,die über Schrofen und Felsen,kurz,aber steil aufwärts zu einer Art Lücke führt,durch die man muß,um zum Gipfel zu gelangen.Nachdem man dieses kleine Kamin hinter sich hat,geht es noch kurz über einen Grat ehe man dann am Gipfel steht,der wohl selten Besuch erhält.Nach einem kurzen Aufenthalt,steigen wir wieder abwärts bis zu diesem Gratsattel,und wenden uns dann rechts absteigend durch Wald,und offenes Gelände dem Steig zu,der ins Gerstrubener Tal führt.Den Wald verlassend,geht es noch kurz ein Stück durch Wiesengelände,ehe wir am Gasthaus in Gerstruben angelangt sind.Dieser Weiler mit seinen alten Gebäuden ist eine Augenweide,und so verbringen wir auf der Terrasse des Gasthauses eine ganze Weile mit staunen,während wir uns nebenher stärken.Den Rückweg wählen wir dann nicht über den Fahrweg,der von Gerstruben zurück nach Oberstdorf führt,sondern den schönen Steig durch den Hölltobel,wo sich der Dietersbach über viele Jahre seinen Weg gegraben hat.Unten angekommen geht es über schöne Spazierwege zurück bis nach Dietersberg.Von dort dann sehr schön am Wasserlauf entlang,und über div.Brücken zurück bis zum Parkplatz,an der Oybele Halle,die genau gegenüber liegt.Eine super schöne Tour,für Trittsichere und Gehstarke,mit ca.6-8 Stunden Gehzeit bei ungefähr 950 Höhenmeter.

MGTm.A./35

Gipfelkreuz des WiedemerkopfesGipfelkreuz des Wiedemerkopfes

Wiedemerkopf (2163 mtr) und Schochen (2100 mtr) in den Allgäuer Alpen.

Nachdem wir am Vortag den Jubiläumsweg begangen haben,starten wir heute morgen ab dem Prinz Luitpold Haus(1846 mtr) diese Tour,zu den sehr unterschiedlichen Gipfeln.Von der Hütte ein kurzes Stück auf Weg Nr.428 Richtung Schönberg Hütte gehend,zweigt der Steig zum Wiedemerkopf schon bald links ab,und diesem markierten Steig folgend,geht es über viele Schrofen steil bis zum seilgesicherten Abschnitt.

Trittsicherheit und Erfahrung ist bei der Besteigung des Gipfels unerlässlich.

Dieser abwechslungsreiche Abschnitt mit Schotter und Seilpassagen,der im Wechsel mit steilen Schuttwegen steht,fordert seine Begeher bis zuletzt.Einmal kann man einen schönen Tiefblick zum Prinz Luitpold Haus erhaschen,ehe es dann wieder über Felsen,und Schrofen zum Gipfel des Wiedemerkopfes mit dem langgezogenen Plateu geht,der uns heute morgen bei aufgehender Sonne ein herrliches Panorama bietet.Das Gipfelkreuz ist einmalig,und beeindruckend zugleich.In aller Ruhe können wir heute morgen die Sicht auf Höfats,Schneck,Großer Wilder und viele andere Gipfel ganz für uns alleine genießen,und holen hier unser Frühstück nach,dass heute morgen auf der Hütte hat ausfallen müssen.Nach dem Abstieg zurück auf Weg Nr.428 geht es nun links weiter,und absteigend,über eine Hangquerung,bis zu einem Abzweig,der ins Bärgündeletal führt.Diese ignorierend,gehen wir gerdeaus weiter bis wir zur kleinen Schönberg Hütte kommen,und dann über Wiesenhänge wieder ansteigend bis zu einer Wegkreuzng gelangen.Während es nun links haltend auf Weg Nr.431 zum Himmelecksattel  geht,bleiben wir auf Weg Nr.428 und gehen auf diesem Richtung Laufbacher Eck.Erst absteigend,dann wieder aufsteigend geht es nun unter den Ostwänden von Schneck und Rotkopf über Schotterwege steil zum Laufbacher Eck.Absteigend über z.Teil tiefe erdige Wege zieht nun der Laufbacheckweg unterhalb von Lachenkopf,weiter Richtung Schochen.Man folgt hier am besten seinem Gespür,und sucht sich die beste Aufstiegsmöglichkeit über Grasmatten zum schönen Aussichtspunkt.Man sollte im rutschigen Gras natürlich die notwendige Vorsicht gelten lassen,und die steilen Passagen nicht unterschätzen.Zur Belohnung wird einem hier eine schöne Aussicht auf viele namhafte Allgäuer Gipfelziele geschenkt.(Besonders schöne Aussicht zur Höfats) Nach einer weiteren Pause steigen wir wieder ab,zum Laufbacheckweg und gehen auf diesem unterhalb von kleinem und großen Seekopf bis zum Edmund Probst Haus.Als Abstiegsweg zurück zum Giebelhaus im Ostrachtal wählen wir den Steig über die Obere und Untere Wengenalpe,der etwas Orientierungssinn erfordert,und recht steil abwärts leitet.Ab der Unteren Alpe geht es dann auf einem Fahrweg weiter,der an der Laufbichel Alpe,sowie am Engeratsgundhof vorbei,zurück zum Giebelhaus führt.Den letzten Rest des Heimweges bis nach Hinterstein genießen wir im Sammelbus,der hier im regelmäßigen Tournus fährt.Landschaftlich sehr schöne Tour,mit ca.800 Höhenmeter und einer Gehzeit von ca.9 Stunden.

MGTm.A./36

Blick zurück zum SorgschrofenBlick zurück zum Sorgschrofen

Tour zum Sorgschrofen (1636 mtr) und Zinken (1620 mtr)

Wir starten diese Tour in Jungholz (ca.1050 mtr) beim großen Parkplatz des Skiliftes.Über Wiesen,den Trittspuren folgend,geht es aufwärts,und ein Stück unterhalb des Liftes entlang.So folgen wir dem Weg Richtung Älpelealp,die wir nach ca.50 Minuten erreichen.Jetzt sehen wir den Gipfel des Sorgschrofen zum ersten mal direkt vor uns.Ab der Alpe geht es kurz über ein paar Wiesenkehren zum höchsten Punkt des Skiliftes,wo auch der Steig von Langenschwand herauf zieht.Weiter über Schrofengelände und ein paar schmale Steige,zieht der Weg durch lichtes Buschwerk jetzt bis zu einer rutschigen Rinne,die es zu ersteigen gilt.Hier ist mal wieder Trittsicherheit gefragt,und zum einen oder anderen mal kommen auch die Hände zum Einsatz,denn wenn man so wie wir,diesen Steig frühmorgens geht,erschwert die Feuchtigkeit der Nacht das ganze zusätzlich.Wenige Minuten nach der Rinne stehen wir am langen Grat des Sorgschrofens,der hier das Tal zwischen Jungholz und Unterjoch beherrscht.Schon hier kurz vor dem Gipfelkreuz,an einer Art Felsnase,wo wir Entgegenkommende vorbeilassen,geniessen wir eine herrliche Aussicht ins Tannheimer Tal und  ins Allgäu.Eine Augenweide bietet aber der ganze Grat,mit seinen unzähligen Graten,Zacken und Türmen,dass mit sehr viel grün durchzogen ist.

Nachdem der Weg wieder frei ist,steigt man nun etwas ausgesetzt ein kurzes Stück ab,um dann sofort im Gegenanstieg zum Gipfel des Sorgschrofens zu kommen.Direkt nach dem Gipfel weisst uns ein seilgesicherter Abschnitt den weiteren Verlauf,und über diesen,ein Stück absteigend,queren wir in südwestlicher Richtung gen Zinken,der sich auch schon in seiner ganzen Pracht zeigt.Auf und absteigend folgen ein paar Abschnitte über Schuttwege,und über Felsen,die uns bis vor eine Wand führen,die seitlich umgangen wird,und im weiteren Verlauf zu einem sehr engen Durchgang führen,der für manche zum Problem wird. Denn wer zu dick ist,kommt hier einfach nicht durch,und muß den Umweg wählen.Am Anschluß folgt der schönste Teil dieser Tour,und führt uns über den gut gesicherten Abschnitt bis zu einem markanten Felsfenster,das wir dann durchsteigen.Weiter über eine seilgesicherte kurze Passage,geht es ein paar Minuten später zum Gipfel.Von hier schöner Rückblick zum Sorgschrofen,ins Tal,und zu den Allgäuer Gipfeln.Diese Tour scheint sehr beliebt,und deshalb gibt es an schönen Tagen Platzprobleme am Gipfel.Wir steigen nach wenigen Minuten wieder abwärts,und wählen für den Abstieg die Variante über die Zehrerhöfe.Wechselnd durch Wald und offenes Gelände,bis zu einer Lichtung,von der aus dann die Höfe erreicht werden,und dann auf einem Fußweg über Steineberg und Unterjoch zurück Richtung Jungholz.Ein paar Einkehrmöglichkeiten am Rückweg erleichtern diesen ungemein.

Herrliche Tour in einzigartigem Gelände,die jedoch bei der Überschreitung beider Gipfel,Erfahrung und Trittsicherheit voraussetzt.

Ca.650 Höhenmeter und eine Gehzeit von ca.5-6 Stunden.

MGTm.A./37

Blick vom Schüsser zur HochgehrenspitzeBlick vom Schüsser zur Hochgehrenspitze

Tour zum Schüsser       (2170 mtr) und Hochgehrenspitze        (2259 mtr)in den Allgäuer Alpen.Diese Tour starte ich bei Mittelberg im Kleinen Walsertal. (Abzweig Wildental beachten)In der Nähe vom Bergheim Moser,oder einem der anderen Parkplätze geht es dann los Richtung Wildental.Vorbei an der Unteren und Mittleren Wiesalpe,geht es dann leicht ansteigend bis zur schön gelegenen Fluchtalpe.Hier zweigt der Weg links ab,und über steinige Tritte,latschenbedeckte Abschnitte,sowie Schotterwege,und Schrofengelände steigt man Richtung Fiderepasshütte aufwärts.Bei einem Abzweig in der Nähe der Vorderen Wildenalpe,zweigt dann der Weiterweg zur Wanne Alpe,die man schon lange vorher sieht,links (nördlich) ab,und führt über einen abwechslungsreichen Steig bis zu dieser.Direkt ab der Alpe (1821 mtr) zieht der steile,sichtbare Steig,zuerst über Wiesengelände das später in Schrofengelände wechselt,bis zu einem Kamm,von dem aus man dann unschwer zum Gipfel des Schüssers kommt.Vom Schüssergipfel genießt man einen schönen Blick zur Kanzelwand,zum Fellhorn mit seinem Höhenzug,sowie ins Kleinwalsertal mit dem Ifen.In südöstlicher sowie südlicher Richtung hat man die Schafalpenköpfe im Blickfeld,und gegenüber in südwestlicher Richtung zeigen sich die Gipfel über dem Wildental.Aber ganz dicht am Schüsser,durch einen Grat verbunden,geht es nun in südöstlicher Richtung zur Hochgehrenspitze.Ein Schild warnt seine Begeher,wegen der erforderlichen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Zuerst also diesen Grat überschreitend,mit schönen Tiefblicken ins Warmatsgundtal,und steilen Ostabstürzen oberhalb des Krumbacher Höhenweges,der hier von der Kanzelwand über die Roßgrundscharte,bis zur Mindelheimer Hütte führt,leitet der Grat dann in felsiges Terrain.Über Blockwerk und Bänder,sowie einen kleinen Kamin mit leichter Kletterei gelangt man so zum einfachen Gipfel,den ein Kreuz ziert,das aus einfachen Holzstangen angefertigt wurde.Der Gipfel wird wohl nicht allzuoft bestiegen,da er für den normalen Bergwanderer nicht zugänglich ist,und für die Kletterer nicht interessant genug ist.Nach einem kurzen Aufenthalt mit schöner Gipfelsicht,mache ich mich wieder an den Abstieg zurück bis zum Grat.Vor erreichen des Schüssers zweigt jedoch ein kleiner Steig scharf südwestlich ab,und führt in ständigem auf und ab über Schrofen und Schotterpassagen,bis in ein Kar,unterhalb der Hochgehrenspitze.Von hier steigt man über Schotterhänge ab in eine begrünte Mulde,von der aus es dann wieder leicht ansteigend zum Aufstiegsweg geht,der von der Wanne Alpe zur Fiderepasshütte führt.Über den markierten vielbegangenen Steig,erreiche ich dann die  Fiderepasshütte,wo ich heute übernachten werde,um morgen früh den Mindelheimer Klettersteig in Angriff zu nehmen.Die beschriebene Tour erfordert eine Gute Kondition,sowie Trittsicherheit und Erfahrung in rutschigem Gelände.Gehzeit ca.5-6 Stunden,bei ca. 1450 Höhenmeter.

MGTm.A./38

Am Gipfel der Hochgehrenspitze Am Gipfel der Hochgehrenspitze
Pontengipfel mit respektablen AbstürzenPontengipfel mit respektablen Abstürzen

Tour zum Ponten (2045 mtr) und Bschießer (2000mtr)

Diese Tour starten wir in Hinterstein (900 mtr).

Direkt beim Gasthof zum Grünen Hut führt ein Steig markiert Richtung Wildfräuleinstein,einer ehemals wichtigen Behausung,von mehreren wilden Fräuleins.Wir gehen ostwärts etwas steil aufsteigend über den Grassteig bis zum Köpfle,einem schönen Aussichtspunkt,über dem Hintersteiner Tal,mit schöner Sicht auf den Breitenberg.Von hier noch ein Stück weiter durch lichten Wald bis vor eine steil aufragende Felswand,wo man nun schon die ehemaligen Behausungen der wilden Fräuleins sehen kann,die anscheinend in diesen Höhlen hier gewohnt haben.Der Weg führt uns durchs Bachholz bis zu einer Wegkreuzung,wo wir auf den normalen Aufstiegsweg treffen,der von Hinterstein zur Willersalpe führt.Über den viel begangenen Weg durch Wald,mit den vielen Tritten und Kehren,erreichen wir dann die Hochfläche,wo  Minuten später die Willersalpe sichtbar wird.Ab der Alpe (1456 mtr) geht es steil weiter über viele Graskehren,und Schuttrinnen zum Zirleseck.Am nächsten Schilderwald weist uns ein Schild westwärts den Weiterweg zum Ponten.Der viel begangene Weg führt erst über Grasflächen,und danach über Schuttwege bis zu einer Abzweigung,unterhalb des Ponten wo man dann dem beschilderten Steig zum Gipfel folgt.Nur wenige Minuten dauert dieser Abschnitt über ein paar steile Schuttkehren,ehe man dann am vermeintlich höchsten Punkt steht.Über ein Felsband kurz absteigend,gelangt man über einen schmalen Steig,bis unterhalb des Gipfelkreuzes.Die letzten paar Meter zum Gipfel,werden dann über Schrofen überwunden,und somit stehen wir am Gipfel des Ponten.Der letzte Abschnitt erfordert allerdings schon Gute Trittsicherheit,im abschüssigen Gelände,und am kleinen Plateu,mit relativ wenig Platz,wo es immer wieder zu Engpässen kommt.Die Sicht belohnt die Aufstiegsmühen allemahl,und immer wieder steigt man gerne auf diesen Gipfel auf.Nach einer kurzen Pause,steigen wir wieder ab,und gehen über das Felsband bis zum Ausgangspunkt zurück,ehe wir dann für den Abstieg den Steig über die Westroute nehmen.Über ein paar Kehren im Schrofengelände führt der Steig bis zum Abzweig,der nördlich ins Stuibental hinunter führt.An diesem Abzweig führt unser Weiterweg gut sichtbar geradeaus weiter,und über schmale Steige,erreichen wir den Abschnitt der steil über viele rutschige Kehren bis zu einem Kamm führt.

Vom Kamm geht es nun unschwierig über Schutt zum Gipfel.Von hier kann man nun den größten Teil des Aufstiegsweges sehen,den man vom Ponten kommend hinter sich gebracht hat.Ebenso bietet sich hier eine schöne Sicht auf den Iseler,mit dem Kühgundgrat.Über tiefe erdige Abschnitte,und später Almwiesen,steigen wir zuerst nordwestlich,und später südlich zur gut sichtbaren Zipelsalpe (1526 mtr) ab.Ein sehr schönes Plätzchen,dass geradezu zu einer Einkehre einlädt.Ab der Alpe gehen wir nun dem beschilderten Weg folgend,zuerst im offenen Gelände,und später durch Wald,steil absteigend,über viele Kehren zurück nach Hinterstein.Wenn wir den kleinen Wasserfall erreicht haben,sehen wir auch schon längst die Hausdächer von Hintestein,und kurze Zeit später,sind wir wieder zurück im Dorf.Eine sehr schöne Runde,mit ca.1300 Höhenmeter,und einer Gehzeit von ca.5-6 Stunden.

MGTm.A./39

Am Gipfelgrat zum FeuerstätterkopfAm Gipfelgrat zum Feuerstätterkopf

Diese Tour zum Feuerstätterkopf (1645 mtr) und Burstkopf (1559 mtr) mit Schneeschuhen,starten wir in Balderschwang (1044 mtr)

Beim Parkplatz,direkt an der Straße steigen wir am Rand der Skipiste etwas abwärts,bis wir die Bolgenachbrücke erreichen,dort ein Stück rechts entlang gehend,bis zur nächsten Brücke (Lappenbachbrücke) die wir hier überschreiten,und aufsteigend,dem Fahrweg bis zu einer Lichtung folgen.

Nun gehen wir der Beschilderung (Burglhütte) folgend über Winterwanderwege,an der Lichtensteiner Hütte,sowie an der Burstalpe vorbei,wobei wir immer wieder Streifen mit Wald durchqueren.Einmal queren wir den Bach,und gelangen leicht aufsteigend über weite Lichtungen zur Burglhütte.(1428 mtr)Ab der Hütte gehen wir ein kurzes Stück südlich,im flachen Gelände Richtung der nächsten Hütte (Güntlealpe) und zweigen dann rechts ab,um über einen Steilhang,der einige Mühe kostet bis zum Kamm aufzusteigen.Vom Kamm gehen wir dann das letzte Stück über den Nordostgrat zum Gipfel.Dieser Abschnitt führt über einige beachtliche Wächten,und einzeln stehende Bäume bis zum höchsten Punkt.Von hier bietet sich ein schöner Blick zum Burstkopf und in eine herrliche Winterlandschaft,ringsum.Nach einer Stärkung am Gipfel steigen wir über den Steilhang wieder ab,und wechseln zurück zur Burglhütte,von wo aus wir dann den nächsten Aufstieg zum Burstkopf in Angriff nehmen.Über eine Mulde,die zwischen dem Feuerstätterkopf,und den Osthängen des Burstkopfes liegt,gelangen wir über einen gut begehbaren Rücken,bis zu einem Sattel,und von dort nochmals steil zum Gipfel.Der Gipfel gibt nicht allzuviel Aussicht,und deshalb steigen wir auch gleich wieder abwärts.Zurück am Ausgangspunkt gehen wir nun in nördliche Richtung,bis zu einem Abzweig,bei einer Jagdhütte,wo wir uns links halten,und zuerst über offenes Gelände,dann im Wald absteigend bis zur Bibersteinhütte gelangen.Von hier geht es dann über einen Winterwanderweg,beschildert zurück nach Gschwend,unserem Ausgangspunkt dieser Tour.Schöne anstrengende Schneeschuhtour mit ca.700 Höhenmeter,und einer Gehzeit von ca.6 Stunden.

MGTm.A./40

Am Kühgundgrat mit Blick zum IselerAm Kühgundgrat mit Blick zum Iseler

Tour zum Iseler (1876 mtr) Kühgundspitze (1909 mtr)und Kühgundkopf (1890 mtr)Diese beliebte Tour,ab Oberjoch(1136 mtr),wählen wir immer wieder für eine Eingehtour aus.Vom Parkplatz aus Richtung Gund Alpe(1252 mtr) gehend,erreicht man diese über einen Fahrweg.Ab der Alpe geht es leicht ansteigend über Wiesen bis zur Vorderen Wiedhagalpe (1425 mtr) Von dort wechseln wir südwestlich,an einem Wasserspeicher vorbei gehend vom Wiesengelände,in leichtes Schrofengelände,und durch lichten Wald sowie durch Latschenkiefern bedecktes Gebiet.Über viele Schuttkehren mit vereinzelten Seilhilfen erreichen wir den Kamm,und über diesen unschwer kurz darauf den Gipfel.Dieser bietet aufgrund seiner Lage eine schöne Sicht auf Sonthofen und Hindelang,und natürlich auf die Allgäuer Alpen.Vom Gipfel steigen wir über Schrofengelände abwärts bis in einen Sattel,und von diesem rechts des Grates wieder aufwärts zur Kühgundspitze.Hier erhascht man immer wieder schöne Tiefblicke ins Tal,zu beiden Seiten.Auf einem gut begehbaren Grat steigen wir nun zum Kühgundkopf mit Kreuz.Nach einer Pause erfolgt der Abstieg vom Kühgundkopf,über den steilen und steinigen Nordostgrat,der zum Teil sehr rutschig,und dementsprechend vorsichtig zu begehen ist,gelangen wir an eine Gabelung,an der wir links abbiegen und südwestlich,durch lichten Wald und offenes Gelände,einmal einen markanten Graben überschreitend,zurück zur Vorderen Wiedhagalpe kommen.Wir sind jetzt wieder am Aufstiegsweg von heute Morgen angelangt,und gehen über die Wiesen absteigend zurück zur Gund Alpe,wo wir uns eine ausgiebige Pause gönnen.Von hier zurück nach Oberjoch ist es dann nicht mehr weit,und somit findet auch diese Tour mit ca.850 Höhenmeter und einer Gehzeit von ca.5,5 Stunden ein Ende.

MGTm.A./41

Tour zum Rindalphorn (1822 mtr) und Gündleskopf (1748 mtr)

Wieder einmal starten wir beim Parkplatz der Hochgratbahn (860 mtr) eine Tour über die Nagelfluhkette.Erst ein Stück (am Fahrweg) östlich ins Weißachtal einwärts gehend,gelangen wir nach ca.15 min zur Hinteren Simatsgundalpe,wo ein beschilderter Abzweig (nur für Geübte) zur Brunnenauscharte weist.Über einen breiten Wiesensteig,bis zum Wald,danach über steile Waldwege aufwärts,ehe man wieder in freies Gelände kommt,und so die Gratvorsäß Alpe erreicht.Ab dieser über einen gut sichtbaren Wiesensteig leicht ansteigend,bis zum Wald,und über steile Kehren aufsteigend,bis man wieder freies Gelände erreicht.Der Steig führt nun im freien Gelände über viele erdige Abschnitte,und Schuttwege bis zum Einstieg der Brunnenauscharte.Über viel gestufte Tritte,die im oberen Bereich mit Seilsicherungen versehen sind,erreichen wir dann die Scharte (1624 mtr) Links abzweigend (nordöstlich) steigen wir nun über einen Gratrücken mit vielen Tritten,bis zum höchsten Punkt.Jetzt sieht man schon die beeindruckende,dunkle,ja sogar leicht abweisende Seite des Rindalphorns.Ersteinmal heisst es aber wieder ein Stück über Wiesen abzusteigen,bis man einen Sattel erreicht,und während man nun rechts haltend (östlich) zur Gündlesscharte absteigen kann,steigen wir über ein paar Schrofen und steinige Abschnitte links haltend,gut sichtbar zum Gipfel des Rindalphorns auf.Der Blick vom zweithöchsten Gipfel der Nagelfluhkette,belohnt mit schönem Tiefblick ins Weißachtal,sowie gegenüber dem Prodelkamm,sowie natürlich die Sicht auf einen Teil der Nagelfluhkette,und einen Teil des Gunzenrieder Tales,mit seinem angrenzenden Gipfelzug,der vom Siplingerkopf bis zum Riedbergerhorn zieht.Wir steigen nach einer kurzen Pause ab,und gehen zurück zum Abzweig,der in die Gündlesscharte führt,und erreichen diese über eine Rinne mit vielen tiefen Tritten.Ab der Gündlesscharte (1542 mtr) geht es an einer markanten Wegkreuzung,und im direkten Gegenansteig über steiles Wiesen und Schrofengelände bis zu einem Kamm,wo man kurz auf die linke Seite des Grates wechselt,und über ein paar felsige Abschnitte zum Gipfel des Gündleskopf gelangt.Hier bietet sich wieder ein schöner Rückblick zum Rindalphorn,und auf die Verlängerung der Nagelfluhkette Richtung Buralpkopf.Nach einer Pause am Gipfel,steigen wir wieder abwärts zur Gündlesscharte,wo wir dann den Rückweg ins Weißachtal antreten.Der Steig führt nordwestlich im offenen Gelände und durch lichten Wald,vorbei an den Rind Alpen,bis zu einer Brücke,wo wir die Weißach überqueren,um dann in südwestlicher Richtung,immer absteigend,zurück bis zum Parkplatz der Hochgratbahn (beschildert) zu kommen.Dieser Abschnitt durch den Denneberger Wald ist landschaftlich großartig,und Schaupausen sind Pflicht.Somit ergibt sich wieder eine geschlossene Runde,und mit ca. 1200 Höhenmeter und einer Gehzeit von ca.5,5-6 Stunden,eine sehr empfehlenswerte Tour.

MGTm.A./42 

Unterwegs am JubiläumswegUnterwegs am Jubiläumsweg

Jubiläumsweg mit Rauhhorn (2240 mtr) und Kastenkopf    (2129 mtr)

Diese lange,landschaftlich großartige,aber sehr anstrengende Tour starten wir in Hinterstein beim großen Parkplatz,am Ortsende(ca.900 mtr).

Über den viel begangenen Weg,steigen wir beschildert,zur Willersalpe (1455 mtr) auf.Ab der Alpe geht es abwechselnd,zuerst über Wiesen,und später über viele steile Schuttkehren bis zum Geißeckjoch (2055 mtr)

Dieses Joch liegt zwischen dem Rauhorn,und dem Geißeck,und bietet eine schöne Aussicht ins Ostrachtal,sowie zum tief gelegenen Vilsalpsee auf der anderen Seite.

Hier kann man nun wählen zwischen der Variante:Ein ordentliches Stück Richtung Vilsalpsee abzusteigen,um dann unter den Ostabstürzen des Rauhorn bis zur Hinteren Schafwanne zu queren,um dann von dort wieder zum Sattel,zwischen Rauhorn,und Kugelkopf aufzusteigen.(Normalweg)

Oder:Über den interessanten Steig mit Seilsicherungen (Trittsicherheit erforderlich) rechter Hand (südlicher Richtung) zum Rauhorn aufzusteigen.

Wir nehmen den Steig mit ein paar augesetzten Stellen,und ein paar kurzen Seilssicherungen,und erreichen so den Gipfel des Rauhorn  (2240 mtr) Die Überschreitung des Rauhorns ist sehr interessant,und bietet eine herrliche Aussicht.Wer die notwendige Trittsicherheit mit sich bringt,dem ist diese Route sehr zu empfehlen.Der Abstieg zur Schafwanne (1957 mtr) führt über Schrofengelände,sowie ein paar Bänder,und einige Kehren,die man nach ca.30 min erreicht.Unterhalb von Kugelhorn und Knappenkopf,geht es auf dessen Westseite,über viele erdige Abschnitte,bis zu einem Sattel,der oberhalb des schön gelegenen Schrecksees liegt.(Hier Übergang zur Landsberger Hütte)

Unterhalb von Kirchendach,Kälbespitze,sowie dem Kastenkopf,wird nun der Schrecksee ein Stück umrundet,und so gelangen wir im Aufstieg zur Lahnerscharte (1988 mtr),die zwischen Kastenkopf und Lahnerkopf liegt.Über einen kurzen steilen Aufstieg über Schuttkehren,sowie Schrofengelände,erreicht man nach kurzer Zeit den Gipfel des Kastenkopfes.Der Abstieg erfolgt ebenfalls auf dem gleichen Weg,damit wir wieder zurück auf den Jubiläumsweg kommen.Unser Weiterweg führt uns nun in leichtem auf und ab,ostseitig an Schänzlespitz und Schänzlekopf vorbei,und gewährt eine schöne Sicht zum Hochvogel,sowie ins tief gelegene Schwarzwassertal.Dann gehen wir unterhalb vom Sattelkopf in den Bereich der sogenannten Lärchwand,mit den steilen Fels und Grasflanken.Hier sind auf eine Länge von ca.300 mtr.Drahtseilsicherungen angebracht,um größtmögliche Sicherheit zu bieten.Nachdem wir diesen Abschnitt durchstiegen haben gelangen wir über Wiesengelände,bis unterhalb eines Schuttkares,und über viele steile Serpentinen,steigen wir nun mühsam über Schotter bis zur Bockkarscharte auf (2164 mtr).Diese Scharte liegt zwischen dem Glasfelderkopf und Kesselspitz.Nun endlich sehen wir das Prinz Luitpold Haus,dass rund 300 mtr.unter uns liegt.Nach weiteren ca.40 Minuten über Wiesensteige gelangen wir nach ca.8-8,5 Stunden on Tour und ca.2000 Höhenmeter zum ersehnten Endziel.Hier können wir uns nun wieder ordentlich stärken,und erholen,um dann am nächsten Tag von neuem zu starten.

Eine sehr beliebte und häufig begangene Tour in einer großartigen Umgebung,die allerdings eine Gute Kondition,und absolute Trittsicherheit erfordert.(Man sollte auch reichlich Proviant und Flüssigkeit mit sich nehmen)

MGTm.A./43

Am Gipfel der KreuzelspitzeAm Gipfel der Kreuzelspitze

Tour zur Kreuzelspitze (1496 mtr) und Grünten (1738 mtr)

Wir starten diese oberhalb von Burgberg,wo wir bei der Kirche der Beschilderung Richtung Grünten,gefolgt sind,und den Wagen auf einer Höhe von ca.1000 mtr.an einem der vielen Parkplätze geparkt haben.Wir folgen dem beschilderten Weg nordöstlich kurz im offenen Gelände,der eine Prachtsicht zur Kreuzelspitze bietet,und wechseln dann in lichten Wald.Über viele Kehren zieht der Weg gleichmäßig ansteigend bis zur Abzweigung,zwischen Kreuzelspitze und Grünten,die wir nach ca.1 Stunde erreichen.Bis hier her ist der Weg einfach,und als Wanderung einzustufen.

Ein Schild weist die Begeher der Kreuzelspitze auf die Gefahren (Nur für Schwindelfreie und Trittsichere)hin,und so folgen wir dem Steig in südwestlicher Richtung,bis wir die seilgesicherten Passagen erreichen.Über einen Gratrücken mit guten Tritten,führt dieser gesicherte Abschnitt zum Gipfel,und stellt für Geübte kein Problem dar.Die Aussicht vom Gipfel ist sensationell,und reicht bis zum Allgäuer Hauptkamm,sowie einem Teil der Nagelfluhkette.Tief unter uns liegt Burgberg,dass noch von Nebelschwaden überzogen ist,während wir hier am kleinen Plateu,das schönste Wetter haben.Wir haben auch schon unser nächstes Gipelziel vor Augen,und steigen auf gleichem Weg wieder abwärts,bis wir die Wegkreuzung erreicht haben,und an dieser nun in nordöstlicher Richtung den gut sichtbaren Trittspuren und Markierungen folgen.Schon bald erreicht man so das Grüntenhaus,und von hier zieht der viel begangene und gut sichtbare Weg über viele Tritte zum Grüntengipfel.Der voll bepackte Gipfel mit seiner Station gefällt uns nicht,und wir gehen weiter zum Kriegerdenkmal,um dann auf der Rückseite des Gipfels,südöstlich wieder abzusteigen.Auch hier trifft man auf eine kleine Seilpassage,die bei Nässe gefährlich werden könnte.Nachdem wir ca.150-200 Höhenmeter abgestiegen sind,treffen wir auf einen Wiesenpfad,der rechts abbiegend (südwestlich)zurück Richtung Ausgangspunkt führt.Dieser Kuhpfad,der bei Nässe beschwerlich zu gehen ist,führt nun unterhalb des Grünten (Übelhorn) zur Oberen Schwand Alpe.Diese hat zwar zu dieser Jahreszeit nicht mehr geöffnet,doch eine einfache Holzbank reicht uns,um auf der sonnigen Terrasse unser Gipfelvesper nachzuholen.Nach einer Stärkung gehen wir über den gut markierten Weg abwärts,der uns an der Kehralpe,sowie am Gasthof Alpenblick vorbei zur Fahrstraße zurück bringt,und wir im Abstieg zurück zu unserem Wagen kommen.Somit ergibt sich eine geschlossene Runde mit ca.4-5 Stunden,mit ca.850 Höhenmeter.

MGTm.A./44

Die letzten Meter zum StrausbergDie letzten Meter zum Strausberg

Tour zum Imberger Horn (1655 mtr) und Strausberg (1564 mtr)

Diese Tour starten wir am Parkplatz der Hornbahn (ca.800 mtr),in der Nähe von Hindelang.Beim Parkplatz der Bahn,die Ostrach überquerend,beginnt auch schon der beschilderte Weg Richtung Imberger Horn.Dieser bringt uns durch Wald,später über lange geteerte Fahrwege (langweilig) zur Hornalpe.

(1222 mtr)Im Winter ist hier Rodelbetrieb.Ab der Hornalpe gehen wir noch ein Stück am Panoramaweg entlang,ehe wir dann zum eigentlichen Aufstiegsweg zum Imberger Horn gelangen.Ab hier wird der Weg nun deutlich interessanter,und anspruchsvoller.Abwechslungsreiche Passagen mit steilen Abschnitten,die Trittsicherheit verlangen,und uns Stück für Stück nach oben bringen,dürfen für die Gipfelaspiranten keine Probleme darstellen.Vor allem bei Nässe ist hier Vorsicht geboten.

Die letzten 10-15 Minuten vor dem Gipfel sind die interessantesten und erfordern den Einsatz der Hände,damit wir sicher zum kleinen Felsplateu kommen.Umso überraschender ist der schöne Ausblick vom kreuzgeschmückten Gipfel,nach allen Seiten,und nun hat sich der 2,5-3 stündige Aufstieg doch gelohnt.(Schöner Blick auf Rauhorn,Gaißhorn,Ponten und Bschießer)Nach einer Pause am Gipfel heisst es nun ein kurzes Stück abzusteigen,um im Weiterweg über einen bewaldeten Rücken zum Strausberg aufzusteigen.Die letzten paar Meter zum kleinen Gipfel sind mit einer Seilsicherung versehen,die aber für Geübte kein Problem darstellen.Nach einer kleinen Pause überschreiten wir den Gipfel,und gehen weiter Richtung Mitterhausalpe,die im Retterschwenger Tal liegt,über das wir nachher zurück nach Hindelang gehen wollen.Für den Abschnitt vom Imberger Horn,über den Strausberg,bis zur Mitterhausalpe benötigt man ca.1-1,5 Stunden.Ab der Alpe ist nun der Rückweg nach Bad Oberdorf,über die Fahrstraße mit 2,5 Stunden angegeben,und dieser Abschnitt stellt sich tatsächlich als Hatscher heraus.Man sollte genügend Flüssigkeit bei sich haben,da die nächste Einkehre lange auf sich warten lässt.Und so erreichen wir nach dieser letzten Passage,die ein Stück an der Bsonderach vorbei führt,wieder unseren Ausgangspunkt,und haben nach ca.6-8 Stunden und ca.950 Höhenmeter diese Rundtour beendet.

MGTm.A./45

Am HochvogelgipfelAm Hochvogelgipfel

Tour zur Kreuzspitze (2367 mtr) und zum Hochvogel (2594 mtr)

Nach einer Übernachtung auf dem Prinz Luitpold Haus (1846 mtr) starten wir in der Früh diese Tour,und gehen leicht ansteigend in südöstlicher Richtung,mit Blick auf die markante Fuchskarspitze zu.Da wir schon bald im Schnee gehen müssen,der hier noch reichlich liegt,erreichen wir auf direktem Weg das Wegkreuz,dass die beiden Aufstiegswege von einander trennt.Während nun der Steig zur Balkenscharte nach links (östlich) zu dieser führt,entscheiden wir uns für den Anstieg in südlicher Richtung,und über einen steilen Schneehang erreichen wir auf sehr direktem Weg nach ca.30 Minuten den Einstieg zum Klettersteig,der zur Kreuzspitze führt.Dieser schöne Klettersteig mit Prachtaussicht zu vielen Gipfeln (Ganz besonders zur Höfats)bringt uns rasch nach oben,zumal wir alleine unterwegs sind,und auf niemand Rücksicht nehmen müssen.An dem Punkt angekommen,wo man zur Kalten Winkel Scharte wieder absteigen muß,zieht nun der Steig gut sichtbar zum Gipfel der Kreuzspitze.Von hier hat man schon einen schönen Blick zum Hochvogel,unserem nächsten Ziel.Der Abstieg von der Kreuzspitze zur Kalten Winkel Scharte zieht sich über eine steile Schrofenflanke mit vielen Sicherungen,und in leichter Kletterei erreichen wir die Scharte (2280 mtr) ohne große Probleme.Hier in der Kalten Winkel Scharte liegt,wie so oft noch reichlich Schnee,und nachdem wir diese überquert haben,steigen wir über Schrofengelände bergan.Über ein markantes Felsband umrunden wir einen auffälligen Felsturm,der nicht besonders vertrauenserweckend aussieht.Nun geht der Steig im steileren Gelände über viele Felsstufen und Tritte und Bänder,in leichter Kletterei bis zu einer Rinne,nach der man dann über das oberste Gratstück zum Gipfel kommt.Der Gipfel des Hochvogels übt immer wieder eine Faszination aus,und man ist vom schönen Ausblick einfach überwältigt.Eine unzählige Gipfelpracht zeigt sich hier den Gipfelaspiranten.Der Tiefblick ins Fuchskar ist aber ebenso beeindruckend,wie beängstigend,und man sollte sich der Gefahren immer wieder bewusst sein,die eine solche Tour auch mit sich bringen kann.Nach einer ausgiebigen Pause steigen wir auf gleichem Weg wieder abwärts,bis zur Kalten Winkel Scharte,wo wir über das steile Schneefeld ein Stück abwärts gehen,um dann nordwärts Richtung Balkenscharte zu queren.Unter uns das Fuchskar,und über uns die Fuchskarspitze,erreichen wir die Balkenscharte (2156 mtr),wo unser Weiterweg nun Richtung Westen geht.Nachdem wir eine heikle Passage mit Schnee hinter uns gebracht haben,bringt uns der Weg in ständigem auf und ab,bis zu einem steilen rutschigen Schotterfeld,das aber ebenfalls bald überwunden ist,und so treffen wir dann wieder auf unseren Aufstiegsweg von heute morgen,der uns zurück zum Prinz Luitpold Haus bringt.Nachdem wir uns hier wieder gestärkt haben,steigen wir auf Weg Nr.427 ab ins Bärgündeletal,und erreichen so  nach ca.2,5-3 Stunden das Giebelhaus,von wo aus wir mit dem Bus zurück nach Hinterstein fahren.Somit hätten wir auch diese tagesfüllende Tour mit ca.8,5 Stunden Gehzeit und ca.950 Höhenmeter zum Abschluß gebracht.Trittsicherheit und eine Gute Kondition sind für diese Tour unbedingte Voraussetzung.

MGTm.A./46

HochgehrenspitzeHochgehrenspitze

Tour zur Hammerspitze (2170 mtr) Hochgehrenspitze        (2259 mtr)   Kanzelwand (2058 mtr) Kuhgehrenspitze (1913 mtr)

Diese Tour starten wir in der Nähe von Mittelberg,am Eingang zum Wildental,auf einer Höhe von ca.1230 mtr.

Wir passieren die Untere und die Innere Wiesalpe,und folgen von dort dem bezeichneten Weg Richtung Fiderepass Hütte.Nachdem wir die schön gelegene Fluchtalpe erreicht haben,zieht unser Weg hinter der Alpe markiert über Wiesen,durch lichten Wald,und über Schrofengelände,rasch aufwärts,bis wir einen Abzweig erreichen,der uns links abzweigend,zur Wanne Alpe bringt.Der schöne Steig mit Aussicht ins Tal,sowie zu den gegenüber liegenden Gipfeln,von Elferkopf und Zwölferkopf bringt uns in leichter Steigung,in nordwestlicher Richtung gehend,zur Wanne Alpe,die man schon lange vorher sieht.Ab der Alpe (1821 mtr) zieht der Steig über Wiesen und Serpentinen im Schrofengelände bis zu einem langen Grat,über den wir dann ganz einfach den Gipfel der Hammerspitze erreichen.Alle drei weiteren Gipfelziele sind von hier aus gut sichtbar,und so gehen wir in südöstlicher Richtung über einen gut sichtbaren,aber nicht markierten Steig weiter zur Hochgehrenspitze.In ca.30-40 Minuten erreicht man über den schönen Gratweg den Gipfelbereich,und nach leichter Kletterei erreichen Geübte problemlos den schönen Aussichtsgipfel,mit dem schönen Neuen Gipfelkreuz,dass im September 2008 hier erstellt wurde.

Vom Gipfel der Hochgehrenspitze genießt man einen schönen Ausblick zum Allgäuer Hauptkamm,und zum Ifengebiet.Sensationell aber,ist der Blick auf die Schafalpenköpfe mit dem Mindelheimer Klettersteig,und in Verlängerung die Gipfel um die Mindelheimer Hütte.Nach reichlich Schaupause steigen wir über den Gratweg zurück zur Hammerspitze,und gehen nun in nordöstlicher Richtung zur Kanzelwand.Dieser steile Steig über Schrofengelände mit ein paar rutschigen Stellen,erfordert gute Trittsicherheit und etwas Vorsicht.Nachdem wir reichlich abgestiegen sind,zieht der Steig im Gegenansteig wieder hoch,und nach einem weiteren kurzen Abstieg erreichen wir das Joch,wo der Weg von der Bergstation der Kanzelwandbahn herauf zieht.Über die letzten paar Kehren erreicht man dann unschwer den vielbesuchten Gipfel der Kanzelwand,wo an manchen Tagen Gedränge herrscht.Wir steigen auf jedenfall gleich wieder abwärts,und gehen über die Bergstation der Kanzelwandbahn,weiter bis zum Adlerhorst,und über einen Ziehweg bis zu einem Abzweig,der gut sichtbar bis zu einem Kamm führt.Ab diesem Kamm erreicht man in wenigen Minuten den Gipfel der Kuhgehrenspitze,die auch schon lange vorher sichtbar ist.Ein schöner gemütlicher Gipfel mit Tiefblick ins Kleinwalsertal.Von hier gehen wir am Kamm zurück,und folgen dem Hinweisschild Kuhgehrenalpe.Dieser einfache aber schöne Weg bringt uns zur Inneren Kuhgehrenalpe (1679 mtr),und hier ist einkehren Pflicht,denn hier wird einem ein einmaliges Panorama geboten,und die Verpflegung ist ebenfalls einwandfrei.Nach einer ausreichenden Pause nehmen wir den direkten Abstiegsweg,der beschildert über Wiesen und durch Wald,in vielen Kehren zurück zur Inneren Wiesalpe führt.Somit hätten wir wieder eine geschlossene Runde erreicht,und über den bekannten Weg geht es nun das letzte Stück zurück zu einem der vielen Parkplätze,wo der Wagen steht.

Diese schöne 4 Gipfeltour mit ca.1350 Höhenmeter,und einer Gehzeit von ca.6-9 Stunden ist wirklich sehr empfehlenswert,und absolut lohnend.

MGTm.A./47

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Gipfelkreuz des ZafernhornsGipfelkreuz des Zafernhorns

Zafernhorn (2107 mtr) Blasenka (2024 mtr) Hochlicht (2109 mtr)

Diese Tour im Bregenzerwald,starten wir an der Passstraße bei Faschina auf ca.1490 mtr.Vom großen Parkplatz folgen wir der Beschilderung Zafernhorn in nordöstlicher Richtung,die uns über einen steilen Ziehweg zur Bartholomäusalpe (1653 mtr) bringt.Schon kurz nach der Alpe weist uns ein markierter Stein (Hochschere) den Weiterweg,und ihm folgend biegen wir rechts ab,und steigen steil aufwärts,durch einen Buschgürtel,der uns zu einer Einsattelung (Gumpener Grätle 1830 mtr.)bringt.Rechts vom Grätle erblicken wir nun das Zafernhorn,und erst ein wenig absteigend,dann wieder aufsteigend,erreichen wir über einen Steig,der an einer kurzen seilgesicherten Stelle vorbei führt,das Gumpengrätle (1900 mtr).

Mächtig ragen die Gipfel von Zitterklapfen und Wildem Gräshorn im Osten auf,während unter uns die große Zafernalpe liegt,die wie eine kleine Ansiedlung anmutet.Nun steigen wir ein Stücken abwärts,und queren in einem Hang zum Furka (1900 mtr)Ab hier weist uns ein Schild den Weg zum Zafernhorn.Über einen schönen blumengeschmückten Aufstiegsweg erreichen wir in nordwestliche Richtung gehend,unschwierig den schönen Aussichtsgipfel des Zafernhorns.Von hier bietet sich eine schöne Aussicht auf die umliegenden Gipfel,besonders auf das Annalper Joch und den Annalper Stecken.Tief unter uns liegt der schön eingebettete Seewaldsee,der vom Großen Walsertal aus zu erreichen ist.Wir steigen auf gleichem Weg wieder abwärts,und gehen bei der kleinen Kapelle rechts,wo uns ein Schild (Blasenka 1,5 Std.) den Weiterweg weist.Ein Stück am Fahrweg absteigend,erreichen wir dann den Abzweig zur Bärenalpe,die man nach kurzer Zeit erreicht (1683 mtr),und folgen von hier der Beschilderung Blasenka.Auf diesem sehr schönen Blasenkaweg queren wir ein paar Rinnen,und über steiles Grasgelände,das von vielen Lawinen gezeichnet ist,zieht der Weg immer ansteigend bis zu einer Schulter,von der aus man rechts weiter gehend,und einen Hang querend,bis zum höchsten Punkt der Blasenka gelangt.(Wegweiser)Nach weiteren 5 Minuten erreichen wir über ein großes Plateu den kreuzgeschmückten Gipfel.Nach einer Pause am Gipfel gehen wir zurück zum Wegweiser,wo ein Schild den Weiterweg zum Hochlicht anzeigt.Über einen breiten Grasrücken erreicht man so sehr einfach den Gipfel des Hochlicht.

Leider ist das schöne Holzkreuz umgefallen,und liegt am Boden,was jedoch dem markanten Blick zum Zitterklapfen nicht einschränkt.

Nach ca.10 Minuten sind wir wieder zurück am Aufstiegsweg,und steigen über diesen abwärts,bis wir wieder an der Bärenalpe angelangt sind.

Von hier braucht man nun nur noch dem Fahrweg folgen,und gelangt so in ca.1 Stunde zurück nach Faschina zum Parkplatz.

Die beschriebene Tour ist technisch einfach,und erfordert lediglich gute Trittsicherheit und Ausdauer.Ca.1100 Höhenmeter,bei einer Gehzeit von ca.6-8 Stunden.

MGTm.A./48

AngererkopfAngererkopf

Tour zum Walser Geißhorn (2366 mtr) Angererkopf (2266 mtr) Kemptener Köpfle (2191 mtr)

Diese Tour starten wir in Bödmen (1150 mtr) im Kleinen Walsertal.Vom Parkplatz geht der beschilderte Weg ins Gemsteltal,und schon von Anfang an fesselt der Blick auf die Gipfel von Zwölferkopf,Elferkopf,Liechelkopf und Walser Geißhorn.Rechts des Gemstelbaches führt uns der Weg vorbei an Bernhards Gemstelalpe,ehe wir dann die Hintere Gemstelalpe erreichen.

Ab hier wir der Weg nun steiler,und führt über Schotterwege und gut abgestuften Fels bis zu einer Klamm,wo dann der Wasserfall in die Tiefe stürzt.Dieser Bereich ist mit Handläufen und Seilen gut abgesichert,und selbst nicht ganz schwindelfreie Wanderer sollten mit Hilfe der Seile hier keine Probleme haben,und diesen kurzen Bereich in wenigen Minuten durchquert haben.Bald schon erreicht man über den gut markierten Weg die Obergemstel Alpe (1692 mtr),und könnte sich hier,falls nötig etwas stärken.(Getränke und Vesper)Der Weiterweg zum Geißhorn wendet sich nun nach links in östliche Richtung,und in gleichmäßiger Steigung erreicht man so den Geißhornssattel.Die letzten 350 Höhenmeter ziehen sich nun sehr steil zum Gipfel,und über die Südseite erreicht man unschwierig den Gipfel des Geißhorns,der wegen seiner schönen Aussicht auch dementsprechend oft Besuch erhält.Nach einem kurzen Aufenthalt steigt man auf gleichem Weg wieder abwärts,und wählt den Weg Richtung Mindelheimer Hütte,die auch schon von weitem sichtbar ist.Während nun zur rechten Seite,der Wildengundkopf mit seinem zerrissenen Grat mächtig Eindruck macht,steigen wir unterhalb dieses ab in ein Kar,in dem oft noch im Sommer Schnee liegt,und erreichen so automatisch,auf dem Verbindungsweg zur Mindelheimer Hütte,den Zustieg zum Angererkopf.Direkt unterhalb des Gipfels steigt man nun weglos über Schrofen steil auf,und spätestens jetzt ist absolute Trittsicherheit gefragt.Man gelangt so auf einen Trampelpfad,der sich bis zur Mindelheimer Hütte zieht,und somit Zugang für die Kletterfreaks bietet,die hier an vielen verschiedenen Stellen zusteigen können.Ich passiere den Zustieg (Blitz und Donner)und quere noch ein Stück in westliche Richtung,ehe ich zu einer großen Rinne gelange.Ab hier sind nun beide Hände gefragt,und in leichter Kletterei steige ich steil über gut gestuften Fels nach oben,ehe ich nach 10-15 min.wieder in gut überschaubares Schrofengelände komme.Unschwierig erreiche ich so den Kamm,und 5 min später das etwas versteckte Gipfelkreuz.Der Aufstieg zum Angererkopf wir mit einer klasse Aussicht zum Liechelkopf und zum Walser Geißhorn belohnt,und wer schwindelfrei und absolut trittsicher ist,und über die notwendigen Kenntnisse verfügt,kann sich an diesen markanten Gipfel wagen.Über die gleiche Rinne steige ich wieder abwärts,und über besagten Trampelpfad erreiche ich dann die Mindelheimer Hütte.Von hier geht es dann weiter zur Kemptener Scharte und ab dieser in weiteren 15 min zum Gipfel des Kemptener Köpfle.

Somit wäre der Aufstieg für heute beendet,und nach ca.1500-1600 Aufstiegsmeter kann man sich nun an den Abstieg machen.Ab der Kemptener Scharte steige ich nun über das Wildental abwärts,und für berggewohnte Geher stellt dieser Steig keine Probleme dar.Schon bald erreicht man die kleine Hütte der Hinteren Wildenalpe,und im weiteren Abstieg dann die Fluchtalpe,von wo man über einen Fahrweg dann zurück nach Mittelberg gelangt.Über den beschilderten Breitachweg gelangt man dann direkt zurück zum Parkplatz in Bödmen,und es ergibt sich wieder eine geschlossene Runde.Mit ca.1500-1600 Höhenmeter und einer Gehzeit von ca.8-9 Stunden stellt diese Tour schon einige Anforderungen an seine Begeher.Wer über genügend Kondition und Erfahrung verfügt,dem sei diese schöne Tour zu empfehlen.

MGTm.A./49

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Am Mittenwalder KlettersteigAm Mittenwalder Klettersteig

Mittenwalder Klettersteig über Nördliche Linderspitze(2372 mtr).Mittlere Linderspitze(2300 mtr).   Südliche Linderspitze    (2305 mtr)Sulzleklammspitze       (2321 mtr).Kirchlespitze (2301 mtr) und im Anschluß Rotwandlspitze             (2191 mtr.) und Brunnsteinspitze          (2180 mtr).

Diese landschaftlich großartige Tour starten wir bei der Bergstation der Karwendlbahn auf einer Höhe von 2244 mtr.

Um diese Tour als bequeme Tagestour absolvieren zu können,haben wir uns für die Auffahrt mit der Bergbahn entschieden,und starten somit gegen 9 Uhr 30 ab der Bergstation.Da die westliche Karwendelspitze wegen Steinschlages gesperrt ist,gehen wir direkt zum Einstieg des Klettersteiges,den wir nach ca.20 min über den Panoramaweg erreicht haben.Es sei vorweggesagt,dass dieser Klettersteig nur für schwindelfreie und trittsichere Geher zu empfehlen ist,da doch einige ausgesetzte und luftige Passagen auf die Aspiranten zukommen.

Schon gleich nach dem Einstieg gilt es ein paar seilgesicherte und über Bretter führende Abschnitte zu queren,und bald erreicht man auch schon den höchsten Punkt dieses Steiges,die nördliche Linderspitze (2372 mtr)

Westwärts genießen wir schöne Blicke auf die beiden Seen,die oberhalb von Mittenwald liegen (Ferchensee und Lautersee),sowie die Gipfel von Wettersteinspitze und Großer Ahrnspitze.Von der nördlichen Linderspitze steigen wir wieder abwärts,und da es 2 Tage vorher ordentlich geschneit hat,entpuppt sich dieser Abstieg über einen Wiesenhang als kleine Rutschpartie.Der Steig bietet ordentlich Abwechslung,und im ständigen Wechsel,folgen Leiterpassagen und Eisenklammern,im schönen Schrofengelände,sowie in gutem griffigem Fels.Vor der mittleren Linderspitze gilt es dann die längste Leiterpassage zu meistern,wo kurz vorher der Heinrich Noe Weg abzweigt,und zur Brunnsteinhütte führt.Viele Aspiranten wählen auch diese Variante,die jedoch kürzer ausfällt.Der Gipfel der mittleren Linderspitze ist eher unauffällig,und nur ein Schild weisst uns auf den Gipfel hin,während der Weiterweg zur südlichen Linderspitze wieder abwechslungsreicher ausfällt,und nach erreichen des höchsten Punktes (Schild)wieder abwärts zum Gamsangerl führt.Ab diesem Sattel führt uns der Steig ostseitig durch einen steinschlaggefährdeten Abschnitt,der sehr steil nach oben zieht.Durch eine Art Kamin mit Trittklammern,und markanten Seilpassagen mit großen Tritten,wird diese steile Wand der Sulzleklammspitze recht zügig durchgangen,und schon bald taucht man wieder in freundlicheres Gelände ein,dass,sobald man einen weiteren Leiterabschnitt absolviert hat,über eine Rinne steil zum höchsten Punkt der Sulzleklammspitze führt.Von hier hat man dann einen guten Überblick,über den bereits zurückgelegten Weg,und ins übrige Karwendelgebiet.Der Steig wird ab hier wieder einfacher,und führt leicht abwärts Richtung Kirchlespitze,ehe dann im Gegenanstieg und mit leichten Seilsicherungen auch dieser Gipfel erreicht wird.Vom höchsten Punkt der Kirchlespitze führt nun der Steig in kurzer Zeit zum Ende des Klettersteiges,und von dort leicht bergab zum Brunnsteinanger,dem tiefsten Punkt,zwischen Kirchlespitze und Brunnsteinspitze.Ab dem Sattel erreicht man unschwer auf einem Serpentinensteig in ca.20 min die Rotwandelspitze,und gleich darauf die Brunnsteinspitze.Vom netten Gipfel,mit dem windschiefen Kreuz könnte man über den Purzelsteig nach Scharnitz weitergehen,doch wir gehen wieder zurück zum Brunnsteinanger,wo wir die kleine Tiroler Hütte streifen,die jedoch leider geschlossen hat,und wählen ab dem Sattel den Abstiegsweg zur Brunnsteinhütte.Über viele rutschige Serpentinen,die durch einen latschenbestandenen Gürtel führen,erreichen wir nach ca.40 min die schöne Brunnsteinhütte (1560 mtr),und hier ist einkehren Pflicht.Bei einer herrlichen Aussicht genießen wir die wohlverdiente Stärkung,ehe wir dann die restlichen ca.600 HM absteigen,und zurück nach Mittenwald gelangen.Alles in allem,ein sehr gelungener Klettersteig der wie hier beschrieben,mit ca.350-400 Höhenmeter zu Buche schlägt,und je nach Können und Kondition,und natürlich wetterbedingt,mit 2,5-4 Stunden zu rechnen ist.Wenn man die beiden Nachbargipfel noch mit einbezieht,muß zusätzlich nochmals hin und zurück 40 min mehr gerechnet werden.Ab der Brunnsteinhütte,bis zurück nach Mittenwald benötigt man nochmals ca.1,5-2 Stunden.Somit ergibt sich eine Gesamtgehzeit von ca.6-8 Stunden.

MGTm.A./50

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Blick vom Liechelkopf zu Elferkopf und ZwölferkopfBlick vom Liechelkopf zu Elferkopf und Zwölferkopf

Tour zum Liechelkopf      (2383 mtr) und zum Walser Geißhorn (2366 mtr)

Kernige Tour auf wenig begangenem Steig.(Ab Sattel !)

Diese Tour starte ich im Walsertal,ab Bödmen ca.(1150 mtr)Über das Gemsteltal erfolgt der Aufstieg,vorbei an den Gemstelalpen,bis zur Oberen Gemstelalpe (1692 mtr)

Weiter geht es auf dem viel begangenen Weg Nr.444,der an der Sterzerhütte vorbei,und zum Geißhornsattel führt.Während nun der Normalaufstieg zum Geißhorn,beschildert links abzweigt,geht diese Variante weiter Richtung Mindelheimer Hütte.In einer leichten Hangquerung erreicht man den Sattel,der rechts zum Wildengundkopf führt,und steigt den Markierungen folgend,abwärts in ein Kar,in dem noch lange im Frühsommer Schnee liegt.Vom Sattel hat man einen phantastischen Blick zum Liechelkopf,der sich direkt vor uns befindet.Rechts vom Liechelkopf,direkt am Weg,der zur Mindelheimer Hütte führt,steht der ebenfalls interessante Gipfel des Angererkopfes,und zur linken,der Gipfel des Geißhorn.Um nun in den Sattel zwischen Geißhorn und Liechelkopf zu gelangen,steigt man also ab,bis zum tiefsten Punkt in diesem Kar,und zweigt dann weglos über Schrofen und Geröll links, nordwestlich ab.Diese sehr steile Passage erfordert natürlich gute Trittsicherheit und Kraft,da zum Teil wenig Standmöglichkeiten vorhanden sind.Im Sattel angelangt wird man mit einem Ausblick belohnt der seinesgleichen sucht, denn beindruckender kann ein Blick ins Gemsteltal,und des wild aufragenden Großen Widdersteines,der darüber thront nicht sein.Ab dem Sattel folgt man einfach den Trittspuren und steigt über einen breiten Rücken im Schrofengelände mit einigen Schotterpassagen aufwärts.Schneller als erwartet steht man plötzlich am höchsten Punkt,mit dem kleinen Gipfelplateu,von dem man ins Wildental,sowie ins Gemsteltal sieht.Am meißten aber überwältigt die Sicht auf Elferkopf und Zwölferkopf die von hier aus über einen brüchigen und rutschigen Grat zu erreichen sind.Während ich auf den darunter liegenden Angererkopf blicke,entdecke ich ein ganzes Rudel Steinböcke,die hier heimisch sind und sich offenbar sehr wohl fühlen.Nach einer kleinen Pause steige ich wieder abwärts bis zum Sattel,und folge nun einer Trittspur,die oberhalb des Kares,über das ich vorhin aufgestiegen bin,um einen langen Grat führt,(Verbindungsgrat zwischen Liechelkopf und Walser Geißhorn),der mich im Schrofengelände mit leichter Kletterei,durch die Hintertüre zum Geißhorn bringt.Nachdem eine letzte steile Passage mit Gras und Schotter überwunden ist,erreicht man nun in wenigen Minuten den Gipfel  des Geißhorn von dieser Seite.Nach ca.1500 Höhenmeter und 2 schönen Gipfeln,sehe ich nun dem Abstieg gelassen entgegen,den ich dann über den Normalweg antrete.Während immer noch viele Wanderer vom Gemsteltal aufsteigen,genieße ich bei einer Stärkung auf der Gemstelalpe,nochmals die Sicht auf die beiden bestiegenen Gipfel.Von hier ins Tal ist es dann nicht mehr weit,und nach einer Gehzeit von ca.6 Stunden beschließe ich somit auch diese Tour.

Allen,die sich im steilen Schrofengelände mit Schotterpassagen wohl fühlen,sei diese Tour empfohlen.

MGTm.A./51

Siehe auch Fotos und Galerien !

Kegelkopf im MorgenlichtKegelkopf im Morgenlicht

Tour zum Kegelkopf (1960 mtr) Kreuzeck (2375 mtr)und Rauheck (2384 mtr).Diese Tour starte ich in der Nähe von Oberstdorf,am Parkplatz Renksteg(850 mtr).Von dort dem beschilderten Weg folgend,gelangt man auf einem Fahrweg durchs Trettachtal,bis nach Spielmannsau (1070 mtr).

Kurz vor Spielmannsau folgt man dem Abzweig Richtung Traufbachtal,und erreicht auf einfachem Weg die schön gelegene Traufbergalpe.(1220 mtr)

Ab der Alpe folgt man der Beschilderung Kegelkopf,der jetzt schon in der Morgensonne leuchtet,steil über Almwiesen,an einem Tobel entlang.Nun folgt ein Abschnitt der durch sehr steilen Wald,zur Krautersalpe (1723 mtr) führt.Nach einer kompetenten Auskunft des Hüttenwirtes,steige ich über Almwiesen weiter aufwärts,bis ich auf ca.1750 mtr,einen Kamm erreicht habe,dem ich nun in südwestlicher Richtung folge.Immer am Grat bleibend erreicht man so relativ unschwierig im Grasgelände,sowie im oberen Teil im Schrofengelände,über die Südseite den schönen Gipfel des Kegelkopfes.Umsomehr war ich überrascht,am höchsten Punkt,eine Sitzbank vorzufinden !(Gute Idee von den beiden Herren,die diese hier hochgeschleppt haben)Schon während des Aufstieges ab dem Sattel genießt man eine besondere Aussicht zur Höfats ! Aber auch der Tiefblick ins Gerstrubener Tal,sowie ins Traufbachtal,und zu den Gipfeln von Krottenkopf und Co.sind beeindruckend.Schon jetzt ist klar,dass die weitere Tour noch sehr anstrengend sein wird,denn der lange Grat,der sich über den Bettlerrücken bis zum Rauheck zieht,stellt sich tatsächlich als Wadenschinder heraus.Wie schon gesagt,geht es nach dem Abstieg vom Kegelkopf,wieder zurück in den Sattel,und in Verlängerung weiter Richtung Gipfel.Über viele Steilstufen im Grasgelände,immer mit Blick ins Gerstrubener Tal,erreicht man so einfach den Gipfel des Kreuzeck.Hier oben herrscht reger Verkehr,da viele diese Verbindung zur Kemptener Hütte bezw.ins Lechtal wählen.Nach einem kurzen Zwischenabstieg erreiche ich dann auf dem viel begangenen Steig,im direkten Gegenanstieg,ebenfalls unschwierig den Gipfel des Rauheck.Dieser kurze Abschnitt beschert schöne Aus und Tiefblicke ins Hornbachtal,sowie zur Hornbachkette,mit seiner Gipfelvielfalt.Vom Gipfel des Rauheck folgt man nun dem beschilderten Steig,der abwärts zum Älpelesattel (1778 mtr) führt.Während im oberen Kehrenbereich dieser Weg noch gut zu gehen ist,stellt sich weiter unten doch die eine oder andere rutschige Passage,in den erdigen tiefen Gräben,an seine Aspiranten.Auch auf diesem Abschnitt bieten sich schöne Aussichten zu den Gipfeln von Höfats,Schneck,Wildengruppe,Höllhörner,Jochspitze,Hochvogel,usw.

Ab dem Älpelesattel folge ich nun der Beschilderung in westlicher Richtung zur Dietersbachalpe (1330 mtr),und befinde mich somit im Gerstrubener Tal,und auf Kurs Richtung Renksteg.Selbstverständlich lasse ich mir die wohlverdiente Stärkung auf der Alpe nicht entgehen,und betrachte von hier aus nochmals einen Teil von meiner Tour,die ich heute schon absolviert habe.Über einen Fahrweg gehe ich dann zurück nach Gerstruben,und steige über den schönen Hölltobel abwärts,bis ich wieder den Verbindungsweg erreicht habe,der zurück Richtung Oberstdorf führt.Den richtigen Abzweig wählend,gelangt man direkt zurück nach Renksteg,und hat somit wieder eine geschossene Runde absolviert.

Technisch unschwierig,erfordert diese Tour aber eine ganze Portion Ausdauer und Kondition.Zwischen 8-10 Stunden reine Gehzeit,bei ca.1800 Höhenmeter sind zu planen.

MGTm.A./52

Panorama am SchreckseePanorama am Schrecksee

Tour zum Kirchdach (1991 mtr) Lahnerkopf (2121 mtr) Älpelekopf (2023 mtr).Diese Tour um den Schrecksee,in den Allgäuer Alpen starten wir in Hinterstein (ca.900 mtr).Vom großen Parkplatz am Ortsende folgen wir der Beschilderung Richtung Giebelhaus.Nach ca.30 Minuten erreichen wir auf der Fahrstraße (Mautstraße) das E-Werk,wo der beschilderte Abzweig zum Schrecksee leitet.Steil führt dieser Steig durch Wald,zuerst zu einem Stauwerk,von wo man kurze Zeit später wieder,den Wald verlassend freies Gelände erreicht.Von hier folgt man dem gut sichtbaren Weg in südöstlicher Richtung,und steigt in einer weit ausholenden Linkskurve,gleichmäßig ansteigend über Kehren aufwärts.Unterhalb von Kugelhorn und Knappenkopf überwinden wir so den weit sichtbaren Felsriegel,hinter dem der schöne Schrecksee liegt.Über Almwiesen erreichen wir nach kurzer Zeit den See,mit seiner schönen Gipfelumrahmung.Vom See führt ein kurzer steiler Wiesensteig in östlicher Richtung,zum Kirchdachsattel,zwischen Knappenkopf und Kirchdach.Direkt am Sattel führt ein gut sichtbarer Steig,rechts hoch zum Kirchdach,dass man nach relativ kurzer Zeit erreicht.Der fast eben verlaufende Grat führt weiter zum Kirchturm,und gewährt schöne Tiefblicke zum Schrecksee,und den Nachbargipfeln.Wir steigen am gleichen Weg wieder abwärts,und zurück zum Sattel,und wählen von hier den Weiterweg zur Lahnerscharte.Dieser Abschnitt führt uns über erdige Abschnitte in südwestlicher Richtung oberhalb des Schrecksees bis zu einer kleinen Wegkreuzung,wo dann der Weg in steinige Serpentinen wechselt,und unschwierig die Lahnerscharte erreicht wird.

Ab der Scharte zwischen Kastenkopf und Lahnerkopf achte man auf die gut sichtbaren Trittspuren,die einem in nordwestlicher Richtung zum Kamm bringen,der sich vom Älpelekopf bis zum Lahnerkopf zieht.

Der Weiterweg zum Lahnerkopf wechselt nun wieder in südliche Richtung,und über Schrofengelände,mit einer kurzen felsigen Passage erreicht man so den schönen Aussichtsgipfel.Ein großer Teil des Jubiläumsweges,sowie die kpl.Gipfelumrahmung des Schrecksees sind von hier sichtbar.Nach einer Schaupause gehen wir am gleichen Weg zurück,bis zum Ausgangspunkt,am Kamm,und wechseln somit in nordwestliche Richtung.Immer am Kamm  bleibend,bzw.auf dessen linken Seite wechselnd,steigen wir über Steilgrashänge Richtung Älpelekopf.Mehrfach gilt es hier bei den Gratköpfen,kurze Zwischenabstiege zu absolvieren,ehe man nach einem letzten Steilaufschwung den Gipfel des Älpelekopf erreicht hat.Die steilen Abbrüche hinter den Gratköpfen sind beindruckend,und die ganze Szenerie um den Schrecksee ist atemberaubend schön.Vom Älpelekopf hat man wiederum einen schöne Sicht auf Hinterstein sowie zu einem großen Teil des Aufstiegweges,der zum See führt,und sogar auf den Großteil der begangenen Tour.Alle 3 Gipfel hatten wir am heutigen Tage ganz alleine für uns,und so genießen wir diesen 3.Gipfel extra lange,bei einem guten Gipfelvesper,ehe wir am gleichen Weg wieder absteigen,und nach ca.8 Stunden Gehzeit und ca.1300 Höhenmeter diese Tour in Hinterstein wieder beenden.

Gute Kondition und Trittsicherheit sind für diese Tour erforderlich.

MGTm.A./53

Am Gipfel der Vorderen Verdinser PlattenspitzeAm Gipfel der Vorderen Verdinser Plattenspitze

Tour zur Vordere Verdinser Plattenspitze (2680 mtr) Hochplattspitze (2615 mtr).

Diese Tour in den Sarntaler Alpen,zählt zu den schönsten,die wir bisher in den Südtoroler Bergen gegangen sind.

Über Meran und Falzeben gelangen wir zum Ausgangspunkt dieser Tour.Die Umlaufbahn von Falzeben bringt uns von 1610 mtr bis auf ca.1900 mtr. vis a vis der Piffinger Alm.Von dort starten wir dann auf Weg Nr.19 Richtung Oswaldscharte.Der gut beschilderte breite Wanderweg führt in gleichmäßiger Steigung Richtung Oswaldscharte,die zwischen dem Großen Ifinger Gipfel und der Vorderen Verdinser Plattenspitze liegt.Bevor nun die letzte Kehre zur Oswaldscharte links abzweigt,folgen wir Trittspuren und spärlichen Markierungen,die uns rechts abzweigend zum Massiv der Plattenspitze bringt.Leichter als erwartet führt ein Schuttsteig zwischen Hochplattspitze und Vorderen Verdinser Plattenspitze in eine Art Kamin,bis auf ca.2560 mtr.Von hier genießt man einen schönen Tiefblick zum Kratzberger See.

Spätestens ab hier ist nun Trittsicherheit und Schwindelfreiheit angesagt,denn nun folgt bis auf kurze Unterbrechungen eine sehr lange Seilpassage,mit vielen ausgesetzten Stellen.Wer die notwendige Routine und Sicherheit mit sich bringt,der genießt diesen Abschnitt in einem festen und zuverlässigen Fels ohne Klettergurt.Der Weg zum Gipfel wechselt vom direkten Grat,sowie links oder rechts davon,mit schmalen Steigen ab,und führt nach ein bißchen auf und ab nach ca.40 Minuten ab Sattel (2560) zum kreuzgeschmückten Gipfel.Eine geniale Aussicht belohnt den Aufstieg zu diesem Gipfel,denn dieser liegt sozusagen zentral,und bietet Sicht auf die Sarntaler Alpen und zu den Gipfeln des Jaufenpasses.Ebenso bietet sich ein Prachtblick zur Texelgruppe und ins Vinschgau,ja sogar zu den Ötztalern und ins Passeier Tal.Ganz nah liegt der bekannte Ifinger mit seiner markanten Form.

Es überrascht nun auch nicht dass wir heute alleine am Gipfel sind,und diese Prachtaussicht für uns alleine genießen können,und deswegen fällt das Gipfelvesper und die Disskusion um  die umliegenden Gipfel etwas länger aus als sonst.Interessant sehen auch die Nachbargipfel,wie Hintere Verdinser Plattenspitze sowie Kanzel-Plattinger Spitze und Videgger Plattenspitze aus,die alle zum greifen nahe sind.

Gemütlich gehen wir über den gleichen Steig zurück,bis wir wieder die Scharte erreicht haben.(2560)Ab hier genießen wir nun für ca.10 Minuten eine herrliche leichte Kletterei im Schrofengelände,und über ein paar Blöcke im oberen Bereich,um so zur Hochplattspitze aufzusteigen,die wir uns vorher vom Rückweg der Verdinser Plattenspitze angeschaut haben.Auch dieser Aufstieg zum ebenfalls kreuzgeschmückten Gipfel ist für berggewohnte Geher zu empfehlen.

Nach einer kurzen Schaupause steigen wir wieder ab zum Sattel,und machen uns an den Abstieg,zurück Richtung Falzeben.

Wählt man die Gipfelstation der Falzebener Umlaufbahn als Ausgangspunkt,schlägt diese Tour mit ca.900 Höhenmeter und einer Gehzeit von ca.5-6 Stunden zu Buche.

MGTm.A./54

Hochplattspitze Hochplattspitze
Blick von der Mutegrubspitze zum Hohen Dieb und zum HasenöhrlBlick von der Mutegrubspitze zum Hohen Dieb und zum Hasenöhrl

Tour zum Hohen Dieb (2730 mtr) Mutegrubspitze (2736 mtr).

Anfahrt mit dem Auto aus dem Vinschgau kommend,über Kastelbell nach Freiberg,bis zum Parkplatz.(Etwas abenteuerlich über Höfestraßen)

Diese Tour starten wir bei der Freiberger Säge (1480 mtr).Wir folgen dem markierten Weg Nr.3,der uns durch steilen Wald rasch aufwärts bringt,und nach ca.50 Minuten erreicht man so die schön gelegene Latschiniger Alm.

Ab der Alm folgen wir den Markierungen in südlicher Richtung,und steigen so über einen Talhang aufwärts,bis wir das Rontscher Joch (2412 mtr) erreichen.Immer wieder schön,und lohnend sind dabei die Tiefblicke ins Tal.Ab dem Joch mit Wegkreuz steigt man jenseits des Kammes wieder ein paar Meter abwärts,Richtung Kofelraster Seen.Schon jetzt sind der Nordgipfel,sowie der Südgipfel des Hohen Diebs sichtbar.Alleine die Tour zu den schön gelegenen Kofelraster Seen,ist absolut lohnenswert,und landschaftlich großartig.Ab dem unteren Kofelraster See gehen wir nun auf Weg Nr.4 gut markiert,und ohne technische Probleme zum Südgipfel mit Kreuz.Dieser bietet eine schöne Sicht zum Hasenöhrl,mit dem darunter liegenden Arzkar Stausee und ins Ultental.Vom Südgipfel zieht nun ein langer Kamm rüber zum Nordgipfel,den wir auch noch besuchen,und ganz alleine für uns haben.

Vom Nordgipfel genießt man schöne Aussichten in den Vinschgau und zur Texelgruppe.Nach einer Pause steigen wir wieder abwärts,und gehen zurück zu den Seen.Am unteren See folgen wir dann der Markierung (Rontscher) Weg Nr.7,der steil über Schotterkehren nach oben zieht.Wer sich im einsamen Gelände wohl fühlt,der ist hier genau richtig.Den Gipfel der Mutegrubspitze vor Augen,kann man sich hier leicht täuschen,denn immer neue Talstufen gilt es zu überwinden,ehe wir nach ca.1 Stunde ab dem unteren See den Gipfel mit Steinmann erreichen.Auch dieser Gipfel bietet eine schöne Panoramasicht,die man nicht alle Tage hat.Von hier sehen wir nun den Großteil der Tour,die wir ab dem Rontscher Joch schon zurück gelegt haben,denn direkt gegenüber befindet sich nun der Hohe Dieb mit seinen 2 Gipfeln,mit den darunter liegenden Kofelraster Seen.Nach einer weiteren Pause steigen wir auf gleichem Weg zurück zu den Seen,und zum Rontscher Joch.Dann erfolgt wieder der schöne Abstieg über den Talhang zur Latschiniger Alm,wo wir nun endlich die verdiente Stärkung bekommen,die wir uns nach ca.1700 Höhenmeter redlich verdient haben.Bei Hüttenwirtin Sonja ist man hier bestens aufgehoben,und genießt außerdem die tolle Atmosphäre der schönen alten Alm.Gestärkt steigen wir nun abwärts,und erreichen nach ca.35 Minuten wieder den Parkplatz,von wo aus wir dann zurück in den Vinschgau fahren.

Landschaftlich großartige Tour,mit den Kofelraster Seen,mit ca.1700 Höhenmeter und einer Gehzeit von 7-9 Stunden.

MGTm.A./55

Am Gipfel des Wilden HutAm Gipfel des Wilden Hut

Tour über den Vorgipfel der Schröfwand (2809 mtr) zum Hauptgipfel der Schröfwand (2890 mtr)und zum Wilden Hut (2912 mtr)

Diese Tour starten wir im Schnalstal,beim Vernagter Stausee,auf einer Höhe von ca.1670 mtr.Ab hier geht man ein kurzes Stück Richtung Tisental (Similaunhütte) ehe man kurz darauf ostwärts auf Weg Nr.18 abzweigt,und diesem beschilderten Weg bis zum Waldrand folgt.Im Wald achte man auf die manchmal spärlichen Markierungen,bis man an einer markanten Viehtränke ankommt.Hier rechts haltend gelangt man nun über viele Kehren,und ohne Orientierungsprobleme,bis zur Waldgrenze,auf ca.2000 mtr. wo dann wieder Weidegelände beginnt.Auf Wiesensteigen gelangt man in östlicher Richtung weiter gehend,auf eine Höhe von ca.2700 mtr. wo linkerhand (nordöstlich) der Gipfel des Wilden Hut sichtbar wird.Wir aber bleiben auf Weg Nr.18,der nun in südöstlicher Richtung zum gut sichtbaren Vorgipfel der Schröfwand führt.Nachdem die letzten steilen Kehren absolviert sind,geht es über einen gut angelegten Plattenweg zum Aussichtsgipfel,mit riesigem Kreuz,und einmaligem Blick zum Vernagter Stausee.Unser nächstes Ziel,liegt in nördlicher Richtung,und unübersehbar,nur noch ca.20 Minuten entfernt,und nachdem wir eine Hochfläche mit vielen Platten und kleinen Blöcken überquert haben,sind wir auch schon beim Einstieg,der über einen gut angelegten Plattenweg,unmarkiert aber sehr einfach zum Gipfel führt.Hier oben kann man nun den Gipfel mit dem schlichten kleinen Kreuz für sich alleine genießen,denn allzuviele werden diesen Gipfel wohl nicht besuchen,zumal er nicht die Aussicht wie der Vorgipfel bietet.Bei einem Gipfelvesper genießen wir den Blick Richtung Pfossental mit seinen Paradegipfeln,sowie den Blick über den Grafferner,und zur Similaun.Auf gleichem Weg steigen wir auch wieder abwärts,und queren wiederum die Hochfläche,die wir nun westwärts abkürzen,bis wir auf einer Höhe von ca.2750 mtr.rechts abzweigen,und auf Trittspuren über steiles Schrofengelände zum Gipfel des Wilden Hut aufsteigen.Dieser unscheinbar aussehende Gipfel erweisst sich als lohnendes Ziel,und bietet eine ebenso beeindruckende Aussicht,wie die vom Vorgipfel der Schröfwand.Auch hier hat jemand ein schlichtes Gipfelkreuz aufgestellt und mit vielen aufgeschichteten Steinen gesichert.(Wer sich im steilen Schrofengelände wohl fühlt,sollte sich diesen Gipfel gönnen)

Nach einer Schaupause,steigen wir wieder abwärts,auf Weg Nr.18,auf dem wir nun wieder zurück nach Vernagt wandern.

Mit ca.1400 Höhenmeter und einer Gehzeit von 7-8 Stunden ergibt sich somit eine sehr lohnende Tagestour.

MGTm.A./56

Gipfel des SöllerkopfesGipfel des Söllerkopfes

Tour zur Rotwand (2262 mtr) Söllerkopf (2390 mtr) Schöneckerkopf (2322 mtr).

Diese Tour in den Allgäuer Alpen,starte ich in Elbigenalp (1040 mtr) im Lechtal.Beim großen Parkplatz an der Hauptstraße folge ich der Beschilderung Richtung H.v.Barth Hütte.Bei einer Abkürzung,die nach ca.20 min.links vom Fahrweg abzweigt und Richtung H.v.Barth Hütte führt halten wir uns immer an die sehr direkte Abkürzung,die rechts oberhalb von der Jausenstation Kaser Mandl vorbei führt,und bis zum Ende eines Forstweges führt,der dann links haltend zur H.v.Barth Hütte leitet,und rechts der Beschilderung folgend zur Rotwand führt.Nachdem man die Passage durch ein Waldstück hinter sich gelassen hat,erreicht man eine Lichtung mit 2 kleinen Hütten.Schon jetzt hat man den Gipfel der Rotwand,und den des Söllerkopfes vor Augen.Sehr direkt und steil führt der Weg zur Rotwand über Grasgelände,und weiter oben rutschige Schuttwege,bis man zu einer markanten Rippe kommt,(Beschilderung)an der man links haltend zum Balschtesattel aufsteigt,und rechts haltend zur Rotwand gelangt.Nachdem man einen kurzen Abschnitt mit Seilsicherung überwunden hat,gelangt man nun über die letzten kurzen Kehren zum schönen Aussichtsgipfel,mit Prachtblick ins Lechtal.Es folgt nun wieder der Abstieg bis zur Beschilderung,an der ich dann rechts abzweige,und unterhalb dieser erwähnten Rippe zum Balschtesattel aufsteige.Hier beginnt auch gleich der Aufstieg zum Söllerkopf.Dieser gestaltet sich sehr abwechselnd,während es im unteren Bereich lediglich über Schrofen und losen Schutt zu steigen gilt,trifft man weiter oben dann immer wieder auf geschichtete Felsrippen,die man einfach überklettern kann.Man hält sich immer am Grat,bezw.etwas links davon,und erreicht so eine Art Vorgipfel.Zum höchsten Punkt gelangt man nur mit etwas Kletterei,die jedoch nicht unterschätzt werden sollte.

Der Fels ist hier sehr brüchig,und trotz großer Vorsicht meinerseits,konnte ich den einen oder anderen Abgang von Steinen und Geröll nicht verhindern.Vom Gipfel des Söllerkopfes genießt man eine herrliche Aussicht zu den Gipfeln um die H.v.Barth Hütte,sowie zu Noppenspitze und Luxnacher Sattel,mit dem Gipfel des Pfeilers.Und natürlich in der Verlängerung des Söllerkopfes,den Blick zur Kreuzkarspitze und zur Balschtespitze.Ein weiterkommen vom Söllerkopf Richtung Kreuzkarspitze scheint mir von hier nicht möglich,und so trete ich den Rückweg zum Balschtesattel an.Mit viel Vorsicht geht es in besagter Kletterei,und über Schrofen zurück zum Sattel,wo ich dann den Enzensberger Weg betrete.Auf diesem schönen Weg geht es nun in südwestlicher Richtung weiter Richtung H.v.Barth Hütte.Nach ca.30-40 Minuten gelangt man so zum Abzweig der zur Schöneckerscharte führt.(Übergang ins Hornbachtal,nach Hinterhornbach)Diese Scharte (2259 mtr) wird über Schuttkehren relativ schnell erreicht,und bietet sich mir als schönes Plätzchen für ein Vesper an.Nach einer Stärkung versuche ich ab der Scharte den Schöneckerkopf zu besteigen,was mir jedoch nicht gelingt.So steige ich wieder abwärts Richtung Enzensberger Weg,und wähle nach kurzer Zeit einen Aufstieg,der mich rechts von einer markanten Rinne im Schrofengelände Richtung Gipfel bringt.Auch zu diesem Gipfel gibt es ein paar leichte Klettereinlagen,die den Gipfelaspiranten im oberen Teil der Tour erwarten.Den höchsten Punkt dieses Gipfels ziert ein kleiner Steinmann,den ich mit Verlaub etwas vergrößert habe.Schön ist die Aussicht zu den Plattenspitzen,sowie zur Wolfsebnerspitze und ins Hornbachtal.Nach einer ausgiebigen Schaupause steige ich nach besten Möglichkeiten wieder abwärts,und gehe über den Enzensberger Weg zurück zum Balschtesattel,wo ich auf bekanntem Weg wieder zurück nach Elbigenalp komme.

Sehr schöne,aber auch sehr lange Tour,mit ca.1700 Höhenmeter und einer Gehzeit,je nach Kondition von 9-11 Stunden.

MGTm.A./57

Am Gipfel der RuitelspitzeAm Gipfel der Ruitelspitze

Über die Wildebnerspitze (2450 mtr) zur Ruitelspitze (2566 mtr)

Diese Tour,im Lechtal starte ich in der Nähe der Ortschaft Obergrünau.(ca.1040 mtr) Hier folge ich der Beschilderung Wase (Jausenstation)Nach einem kurzen Abschnitt,der Fahrstraße entlang,achte man auf ein kleines Schild (Ruitelspitze)links von der Straße,dem man nun für längere Zeit folgt.Immer den Markierungen,am steilen Aufstiegsweg folgend,erreicht man über viel Wurzelwerk,im zum Teil dichten Wald,eine Lichtung,mit ein paar kleinen Hütten.Diese passiert man linkerhand,und folgt einem steilen Wiesenpfad,der nach kurzer Zeit zu einer Fahrstraße führt,die von der Wase Alpe herauf führt.Abermals folgt ein Abschnitt durch Wald,der steil zu den Gümple Hütten führt.Nun befindet man sich wieder im freien Gelände,und nachdem ich hier noch weitere 50 Meter aufgestiegen bin,öffnet sich mir ein herrliches Panorama,zu den Allgäuer Alpen.Nun folgt noch ein kurzer Abschnitt durch Latschenkiefern,ehe auf einer Höhe von ca.1930 mtr.eine Art Einstieg beginnt.Kaum hat man über ein paar Schuttkehren an Höhe gewonnen,folgt wieder eine längere Querung (ca.20 min.)in südlicher Richtung,bei der man wieder ein paar Höhenmeter verliert,und in ein Kar gelangt,das oberhalb des Loobigtal liegt.Weiter den Markierungen über Schuttwege folgend,steigt man in diesem Kar aufwärts,um dann plötzlich links abzweigend,über einen längeren Rücken,die Wildebnerspitze zu erreichen.(Schöner Aussichtspunkt)

Ab hier folge ich einfach dem langen,weiterführenden Rücken,der nun über etwas anspruchvolleres Gelände,zum Gipfel der Ruitelspitze führt.

Den höchsten Punkt ziert eine Gipfelstange,die auch schon bessere Zeiten gesehen hat.Der Ausblick von der Ruitelspitze,ist großartig,und der lange Aufstieg hat sich gelohnt !Von den Allgäuer Alpen,über die Vielzahl der Lechtaler Gipfel,mit seinen markanten Größen,wie der Parseierspitze,oder der Wetterspitze,und darüber hinaus,reicht der Blick bis zu den Ötztaler Alpen.Am meißten aber beeindruckt der Blick zum etwas höheren,kreuzgeschmückten Mittelgipfel der Ruitelspitzen,die aus insgesamt 5 Gipfeln bestehen.Der Weiterweg zu diesem Gipfel sieht deutlich anspruchsvoller aus,als der bisherige Weg,und dürfte mit einer II zu bewerten sein.Heute befindet sich jedoch ein Trupp einer Sektion des Lechtales,in diesem Abschnitt,um einen Teil des Aufstieges zu sarnieren,und somit bleibt dieser heute gesperrt.Nach einer verdienten Pause am Gipfel,steige ich über den gleichen Weg wieder abwärts,und gelange so zurück zum Ausgangspunkt.

Sehr empfehlenswerte Tour mit ca.1550 Höhenmeter.Die Tour ist angegeben im Aufstieg,mit 5 Stunden,die man jedoch leicht einhalten kann.Für den Abstieg benötigt man deutlich weniger Zeit.

Bis zum Gipfel (mit Stange) liegen keine technischen Probleme vor.

MGTm.A./58

Ruitelspitze Mittelgipfel Ruitelspitze Mittelgipfel
Blick vom Alpgundkopf zum Roßgundkopf und zu den SchafalpenköpfenBlick vom Alpgundkopf zum Roßgundkopf und zu den Schafalpenköpfen

Tour zum Alpgundkopf (2177 mtr) Roßgundkopf (2140 mtr) und Griesgundkopf (2164 mtr)

Diese Tour in den Allgäuer Alpen starte ich ab dem Parkplatz der Fellhornbahn.Über den Fußweg nach Birgsau,und von dort die Fahrstraße überquerend,bis zu einem einzelnen Gehöft,wo man der Beschilderung Mindelheimer Hütte,bezw.Krumbacher Höhenweg folgt.Der folgende Anstieg mit ca.750 Höhenmeter durch lichten Wald,führt über viele Kehren unschwierig zum Panoramaweg,an dem der schön gelegene Guggersee (ca.1700 mtr)liegt.Der Name Panoramaweg sagt auch schon alles,denn schon hier,genießt man eine tolle Aussicht,auf einen Teil des Allgäuer Hauptkammes,und ins tief gelegene Rappenalpental.Noch ein Stück am Weg weiter gehend,erreicht man die Vordere Taufersberg Alpe,und hier zweige ich nun rechts (nordwestlich) ins Kühgund ab.Unmarkiert,aber mit vielen Trittspuren versehen führt der Weiterweg über Wiesengelände unschwierig und stetig aufwärts.Schon bald erkennt man in Blickrichtung den Gipfel des Alpgundkopfes,sowie zur linken,den Gipfel des Roßgundkopfes.Sehr markant hebt sich im Kamm vor dem Roßgundkopf ein Gratturm hervor,zu dem ein deutlicher Trampelpfad führt.Ich bleibe jedoch in Richtung Scharte,die man zwischen Roßgundkopf und Alpgundkopf deutlich erkennt,und steige über Schrofengelände steil,und nach besten Möglichkeiten,zu dieser auf.Vor der Scharte wähle ich jedoch eine Variante,die rechts ausweichend zum felsigen Gipfelaufbau führt.Nachdem ich ein kleines Kamin durchquert habe,stehe ich wenige Minuten später am höchsten Punkt dieses Gipfels.

Und wieder einmal bestätigt sich,dass nicht immer die höchsten Gipfel,die schönste Aussicht bieten.Hier steht man nun über dem Warmatsgundtal,und lässt sich beindrucken,von den wilden Abbrüchen und den vielen Zacken und Graten,die hier reichlich vorhanden sind.Aus einer ganz anderen Perspektive sieht man plötzlich die Fiderepass Hütte,und die Schafalpenköpfe,sowie die Gipfel zwischen Fellhorn und Hochgehrenspitze.Das schönste Panorama aber bietet sich Richtung Allgäuer Hauptkamm,und man kann gar nicht oft genug hinüber schauen.Nachdem ich diese Tour nicht fest geplant hatte,beschließe ich nun,bis zum Grat,der zur Roßgundspitze leitet,abzusteigen,und als nächstes diesen Gipfel zu besteigen.Der Aufstieg ist ähnlich wie der zum Alpgundkopf,jedoch etwas schwieriger und erfordert absolute Trittsicherheit im steilen Schrofengelände in Verbindung mit leichter Kletterei.Auch sollte man sich die Tritte und Griffe gut anschauen,da doch viel brüchiges Gestein zu queren ist.Nach 40 Minuten ist auch der zweite Gipfel erreicht,der eine ähnliche Aussicht bietet.Nach einer kurzen Schaupause,steige ich wieder südöstlich ins Kühgund ab,um so wieder zur Taufersberg Alpe am Panoramaweg zu gelangen.

Wieder zurück am Guggersee folge ich hier einer Trittspur in nordwestlicher Richtung,die steil durch latschenbedeckte Hänge ins Gleigund führt.Nachdem ich einen schönen Aussichtspunkt auf ca.1850 mtr.erstiegen habe,zeichnet sich hier hier der weitere Anstieg zum Griesgundkopf deutlich ab.Es gilt nun in ein Kar abzusteigen,das linkerhand vom Alpkopf,und rechterhand vom Schartenkopf begrenzt wird.Nachdem ich diesen Abschnitt mit Blöcken und großem Geröll durchquert habe,steige ich abermals im steilen Schrofengelände aufwärts,und wähle eine deutliche Rinne,rechts vom Gipfel,als Aufstiegsvariante.Im steilen Gelände ist große Vorsicht geboten,und evtl.sind sogar Grödeln zu empfehlen.Nachdem ich diese Scharte erreicht habe,führt nun der Weiterweg in leichter Kletterei zum Gipfel.

Hier ist Schwindelfreiheit erforderlich,und Gute Trittsicherheit selbstverständlich !Die Aussicht vom Griesgundkopf ist ähnlich wie zuvor,vom Alpgundkopf,und somit sehr schön.Dieser Gipfel besitzt sogar ein Gipfelkreuz,dass aber sehr mitgenommen aussieht,und mittels eines Seiles zusammen gebunden ist.Nach einer kurzen Pause steige ich auf gleichem Steig wieder abwärts,und wähle am zurück den schönen Aussichtspunkt (1850 mtr) für ein Gipfelvesper.Hier bestaune ich in aller Ruhe nochmals den Allgäuer Hauptkamm,und den Weg zum Griesgundkopf,sowie die vielen Gemsen,die hier reichlich unterwegs sind.Nach genügend Stärkung,folgt der Abstieg zum Panoramaweg,sowie der Rückweg nach Birgsau,bezw.zum Parkplatz der Fellhornbahn.

Eine sehr empfehlenswerte Tour,die,so wie beschrieben allerdings mit 1700-1800 Höhenmeter zu Buche schlägt.Ich habe für diese Tour mit Pause 9 Stunden gebraucht.Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit sind eine ebensolche Voraussetzung.

MGTm.A./59

Video Allgäuer Hauptkamm von Griesgundko[...]
MP4 Video/Audio Datei [4.1 MB]
Gipfel der Spitzigen LunGipfel der Spitzigen Lun

Tour zur Spitzigen Lun (2324 mtr) Niederjoch (2474 mtr) und Stoanmandl (2482 mtr)Diese Tour im Obervinschgau starten wir ab der kleinen Ortschaft Planeil (ca.1590 mtr)

Eigentlich fällt diese Tour in die Kategorie Leichte Wandertouren,da wirklich keine technischen Schwierigkeiten vorzufinden sind,allerdings sind wir diese Tour bei winterlichen Bedingungen gegangen,und haben dabei ca.1750 Höhenmeter absolviert.(Deshalb Touren mit Anspruch)

Vor der Ortschaft Planeil parken wir den Wagen,und folgen der Beschilderung zur Spitzigen Lun auf Weg Nr.12 A.Zuerst durch den engen verschachtelten Ort,mit den ungewohnt steilen Straßen,überquert man kurz nach der Ortschaft den Punibach,und folgt in einem großen Rechtsbogen diesem Fahrweg durch Wiesengelände,ehe man nach weiteren 15 min.den Wald betritt.Hier zweigt dann nach ca.10 min.ein guter Steig beschildert zur Spitzigen Lun links ab,dem wir bis zur Waldgrenze folgen.Unschwer und ohne Orientierungsprobleme erreicht man auf dem gut angelegten Steig nach ca.2 Stunden so den schönen Aussichtsgipfel,mit großem Kreuz.Die Aussicht reicht vom Reschensee und Haidersee über einen großen Teil des Obervinschgaus,sowie des mittleren Vinschgaus,und der gegenüber liegenden Sesvennagruppe.

Nicht zu vergessen,natürlich,der Blick zum König Ortler,mit seinem gigantischen Höhenunterschied zum Tal hinab.Leider konnten wir wegen der stürmischen und sehr kalten Wetterverhältnisse nicht lange am Gipfel bleiben,und haben uns für den Weiterweg zum Niederjoch entschieden.Über Weg Nr.15 (Viele Steinmandeln)gelangen wir in zum Teil knietiefem Schnee,zum ebenfalls aussichtsreichen Niederjoch.Von hier brechen wir den geplanten Aufstieg zum Hochjoch ab,und gehen auf gleichem Weg wieder zurück.Nachdem wir die kleine Ortschaft Planeil wieder erreicht haben,folgen wir in nördlicher Richtung dem Wegweiser zum Salisatis.Wiederum die steilen Straßen von Planeil,an den letzten Höfen verlassend,gelangt man über Weidegelände zum Aufstiegsweg der steil,aber gut markiert durch lichten Lärchenwald Richtung Gipfel führt.Der Weg wechselt nun in nordwestliche Richtung,bis wir zu einem Viehtrog gelangen,von welchem nun Weg Nr.4 zum Gipfel des Stoanmandel leitet.Über steiles Weidegelände mit gelegentlichen Kehren gelangen wir auf dem Nordostgrat zum Gipfel.Auch hier können wir nicht lange bleiben,da uns der stürmische Wind,nach wenigen Minuten wieder zur Umkehr zwingt.Nach einem Gipfelfoto steigen wir über die vereisten Wiesen abwärts,bis wir wieder am Viehtrog angelangt sind,und durch den Lärchenwald wieder nach Planeil abgestiegen sind.Selbst hier unten messen wir nur noch 2 ° C,und freuen uns nun auf die Rückfahrt,und eine heisse Dusche.Nach ca.7 Stunden Gehzeit,und 1750 Höhenmeter,eine tagesfüllende,aber gut lösbare Aufgabe,und bei schön Wetter,mit Sicherheit eine der lohnensten Touren,im Obervinschgau.

MGTm.A./60