Berge Wandern Touren

Tourenbeschreibung mit Anspruch 1000-2000 mtr

Der SteinebergDer Steineberg

Tour zum Steineberg (1660 mtr)

Der Steineberg ist ein Gipfel der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen,und wird vorwiegend vom Gunzesrieder Tal aus bestiegen.Obwohl nicht sehr hoch,bietet dieser Gipfel eine schöne Aussicht,und wird auch deshalb sehr oft besucht.Wir starten in Gunzesried,beim Parkplatz beim Ortseingang,und gehen dann auf einem Abschnitt des E4 bezw.E5 Fernwanderweges über die Vordere Krumbachalpe (1322 mtr) den bezeichneten Weg bis zum Wegkreuz zwischen Steineberg und Bärenkopf.Dann halten wir uns links und gehen den Weg,der den typischen Charakter der Nagelfluhberge wiederspiegelt auf abwechslungsreichem Weg weiter.Hier wechselt der Weg vom abgestuften Fels,bis zum Wanderweg,der mit vielen Wurzeln durchzogen ist,bis wir einen Punkt erreichen,der uns vor die Entscheidung stellt,entweder über die steile lange Leiter fast senkrecht zum Gipfel aufzusteigen,oder den Umweg um den Gipfel in Kauf zu nehmen,um der Leiterpassage auszuweichen,um von hinten auf den Gipfel zu steigen.Der Umweg ist die einfachere Lösung,doch wir wählen wie viele andere die Leiterpassage,und sind ein paar Minuten später am Gipfel. Meistens gut besucht,sind auch die guten Plätze bald schon vergeben,und wir nehmen mit einem Platz abseits vom Kreuz vorlieb,der fast die gleich gute Aussicht bietet.Nach einem Vesper gehen wir Weg Nr.41 weiter Richtung Stuiben,der uns an ein paar interessanten seilgesicherten Passagen vorbeibringt,die für schwindelfreie kein Problem sind.Bevor man Richtung Stuiben dann wieder aufwärts steigen würde,gehen wir nun linkerhand abwärts,und gelangen auf dem steilen Weg,der uns durch herrliches abwechslungsreiches Gelände führt,bis zum nächsten Abzweig,der uns zurück nach Gunzesried bringt.

 

T.m.A.1000-2000/1

Kurz vor dem StuibengipfelKurz vor dem Stuibengipfel

Tour zum Stuiben(1749 mtr)

Der Stuiben gehört zur Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen,und es ist immer wieder schön auf diesen Gipfel aufzusteigen.Die interessante und abwechslungsreiche Variante führt uns vom Gunzesrieder Tal aus auf diesen Gipfel.Im oberen Bereich ist Trittsicherheit durchaus gefragt,und bei den seilgesicherten Passagen kurz vor dem Gipfel,durchaus auch Schwindelfreiheit.Wir starten vom Parkplatz kurz vor der Gunzesrieder Säge,und gehen den beschilderten Weg über Wiesen und Wald stetig bergauf.Nach dem Abschnitt durch den Wald,wird der Weg steiler,und die Tritte sind zum Teil erdig und rutschig.Dafür genießen wir schon an dieser Passage schöne Aus - und Tiefblicke.Dann kommen wir in die Scharte wo man rechts zum Steineberg weitergehen kann,doch wir gehen einen kurzen steilen Abschnitt linker Hand aufwärts,bis wir am Kamm oben sind.Nun geht man abwechselnd auf der Nordseite und Südseite dieses Kammes Richtung Gipfel weiter.Im Frühjahr und Herbst ist hier Vorsicht geboten,da manchmal die Wege gefroren oder vereist sind.Nachdem die Passage entlang des Kammes beendet ist,geht man über ein paar Kehren bis zum kleinen Klettersteig,der uns dann nach 5 Minuten zum Gipfel bringt.Sogar einen Tisch mit Bänken hat man am Gipfel für die Wanderer bereit gestellt,damit die dort Ihr Gipfelvesper einnehmen können.Man kann nun auf gleichem Weg wieder absteigen, oder man geht noch ein Stück weiter,um dann kurz vor dem Sedererstuiben nach links abzusteigen,und von dort wieder zurück zur Gunzesrieder Säge zu gelangen.

 

T.m.Anspruch 1000-2000/2

Rubihorn totalRubihorn total

Tour zum Rubihorn (1957 mtr) Geißalphorn (1953 mtr)

Ein vielbesuchter Aussichtgipfel,mit Tiefblick auf die Ortschaften Oberstdorf Rubi und Reichenbach.Wir parken am Wanderparkplatz auserhalb von Reichenbach,und gehen auf bezeichnetem Weg zur Geißalpe.(Der Tobelweg zur Geißalpe ist die schönere Variante !)Von der Geißalpe weiter auf Trampelpfaden,und z.Teil felsigen Abschnitten bis zur beeindruckenden Talsperre,hinter der uns der schöne Untere Geißalpsee erwartet,und der viele Besucher anlockt.Schon von hier sieht man den Aufstiegsweg zum Rubihorn.Ein Stück am See entlang,führt der gut angelegte Weg über Schotterwege und Kehren sehr abwechslungsreich,mit kleinen gesicherten Passagen zum Gipfel.Da viel besucht,gibt es manchmal Platzprobleme am Gipfel.Vom Rubihorn gehen wir dann über das Niedereck ein Stück abwärts Richtung Geißalphorn,und steigen dort über eine ausgesetzte Stelle die Schwindelfreiheit erfordert,und über eine abenteuerliche kurze Leiter zum Gipfel des Geißalphorns führt.Vom Geißalphorn steigen wir einen sehr steilen brüchigen Weg abwärts,der nur Erfahrenen vorbehalten ist,und gehen auf diesem bis zum Geißfuß,wo wir vor dem Gundkopf nach links absteigen.Ab hier wird der Weg wieder einfacher und erfordert lediglich Ausdauer.Zuerst passieren wir den Oberen Geißalpsee,dann wieder den unteren,ehe wir wieder zurück bei der Geißalpe sind,und einen Einkehrschwung einleiten.

 

T.m.A.1000-2000/3

Tour BregenzerwaldTour Bregenzerwald

Hirschberg (1834 mtr) im Bregenzerwald.

Schöne Tageswanderung mit etwas Anspruch.Wir starten diese Tour in Schnepfau auf ca.780 mtr.und gehen ein Stück den Fahrweg Richtung Schnepfegg.Gleich nach dem Ortsausgang zweigt in einer Linkskehre unser Weg nach rechts ab,und wir wandern durch schönes Wiesengelände aufwärts zur Oberen Hirschbergalpe (1582 mtr)Von der Alpe auf bezeichnetem steilen Wiesensteig geht es nun zum höchsten Punkt des Hirschberges,der uns einen schönen Ausblick zu den Bregenzerwaldbergen sowie ins Lechquellengebirge,und in die Allgäuer Alpen bietet.Nach einer beliebigen Pause,steigen wir wieder ab,bis zur mittleren Hirschbergalpe,und nehmen als Rückweg den rechts weiterführenden Weg Nr.245 B der uns in vielen Kehren,über erdige Tritte,und später einen Güterweg durch Wald bis nach Schnepfegg bringt,wo man am bekannten Berghaus Kanisfluh vorbei kommt.Vom Berghaus kann man die Fahrstraße mit den vielen Kurven dann gemütlich abwärts gehen,und ist ca.40 Minuten später wieder zurück in Schnepfau.Zwischen 5-6 Stunden sind für diese Tour zu rechnen,wobei ca.1100 Höhenmeter zurück gelegt werden.

 

T.m.A.1000-2000/4

HochgratHochgrat

Tour zum Hochgrat (1834)

Diese technisch einfache Tour,führt vom Großen Parkplatz der Hochgratbahn,über den Normalweg zum Gipfel.Immer dem Güterweg folgend,zuerst steil ein Stück auf der Teerstraße aufwärts,bis man dann inkshaltend über die Fußwege,die Fahrstraße abkürzend,bis zur Unteren Lauchalpe kommt.Nun weiter,geradeaus,nochmals auf einem geteerten Abschnitt,der uns bis zum nächsten beschilderten Abzweig,Richtung Obere Horbachalpe bringt.Dieser Weg führt nun über Kehren führend an der Alpe vorbei,und auf nicht zu verfehlendem Weg weiter bis zur Oberen Lauchalpe.Von der Oberen Lauchalpe weiter Richtung Staufnerhaus.Hier kann man dann entweder am Fahrweg weitergehen,oder den steileren Pfad abkürzend,über Tritte und erdige Mulden bis zum Staufnerhaus nehmen. Hinter dem Staufnerhaus stellt sich der Seelenkopf zur Schau,und zur linken,unverkennbar,der Hochgrat,mit der Bergstation.Vom Staufnerhaus sind es bis zur Gipfelstation noch 10 - 15 Minuten,ehe man sich nun am Grat der Nagelfluhkette bewegt.Von der Bergstation geht es nun über einen breiten,steinigen Weg unverfehlbar bis zum Gipfel.An ein paar Stellen sind Drahtseile gespannt,die zusätzlich für Sicherheit sorgen,und somit ist man kurze Zeit später am Gipfel.Immer wieder überrascht die schöne Aussicht von hier oben,denn zur einen Seite schaut man ins Weißachtal,und zur anderen ins Gunzesrieder Tal,mit den vielen kleinen Gipfeln und Erhebungen.Für die vediente Pause am Gipfel bieten sich jede Menge Möglichkeiten abseits vom Kreuz.Auf gleichem Weg geht es dann wieder abwärts,und somit kann jeder diese Tour für sich einteilen,ohne dabei in Zeitnot zu geraten.Dank der vielen Einkehrmöglichkeiten,ist für Verpflegung bestens gesorgt.

 

T.m.A.1000-2000/5

Aufstieg zum LindlähnekopfAufstieg zum Lindlähnekopf

Tour zum Lindlähnekopf   (1802 mtr)

Nachdem wir am Vortag einen Großteil dieses Aufstiegweges von unserem Zimmer aus beobachtet haben,sind wir kurzentschlossen tags darauf zum Gipfel aufgestiegen.

Diese sehr interessante Tour starten wir in Mittenwald,ab ca.920 mtr.in der Nähe eines kleinen Wanderparkplatzes,in der Nähe der Karwendelbahn Talstation.Hier folgen wir einfach dem sehr schönen Aufstiegsweg durch Mischwald,der uns in ca.1 Stunde zur Mittenwalder Hütte(1518 mtr) bringt.

Ab der Hütte verlangt der zum Teil ausgesetzte Steig Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.Geübte Geher schaffen den Weg ab der Hütte in 1-1,5 Stunden,und genießen die abwechslungsreichen Passagen,die dieser Steig in Hülle und Fülle bietet.Stets in südlicher Richtung gehend,und mit vielen seilgesicherten Abschnitten versehen,überwindet man Kehre um Kehre,und auch 3 Rinnen,in denen sogar im Frühsommer noch reichlich Schnee liegt.Nach einem letzten kleinen Zwischenabstieg zieht der Steig nun in einigen rutschigen Kehren,durch einen latschenbedeckten Hang steil aufwärts,und schon bald hat man den Gipfel erreicht,von dessen höchstem Punkt,mit Kreuz man einen sensationellen Tiefblick nach Mittenwald genießt.Diesen Zustieg ab der Hütte,benutzen auch die ganzen Kletterfreaks,die sich hier unterhalb vom Gipfel des Gerberkreuzes Ihre spezielle Klettertour aussuchen,und sich vom 4. bis zum 8.Schwierigkeitsgrad hier austoben können.

Nach einer kurzen Schaupause am Gipfel steigen wir über den gleichen Weg wieder abwärts,und gelangen zurück zur Mittenwalder Hütte.Von der Aussichtsterrasse genießen wir die wohlverdiente Stärkung nach dieser Tour.Nach einer Stunde Abstieg erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt,und beenden damit diese schöne Tour.Mit insgesamt ca.900 Höhenmeter und ca.4-5 Stunden Gehzeit ergibt sich somit eine schöne überschaubare Tour.

 

T.m.A.1000-2000/6

Am Gipfel des PredigtstuhlsAm Gipfel des Predigtstuhls

Tour zum Predigtstuhl     (1920 mtr) im Karwendelgebiet.

Diese Tour starten wir in der Nähe von Mittenwald auf ca.940 mtr.in der Nähe der Karwendelbahn Talstation.Hier folgen wir der Beschilderung Ochsenbodensteig.Dieser sehr schöne Steig zieht steil durch herrlichen Mischwald nach oben,und leitet dann in ein lichtes Kar,das man schnell durchschritten hat.Den Aufstieg zur Dammkarhütte schon vor Augen gilt es nun unterhalb der Viererspitze Westseite an die 80 HM abzusteigen,um dann über einen Schotterweg im Gegenanstieg wieder aufzusteigen,ehe man einen Abzweig erreicht hat.Hier am Bankerl(1350 mtr) kann man sich nun entscheiden,in welche Richtung man gehen möchte.Wir wählen den Weg in nordöstliche Richtung,und entscheiden uns für die Variante über die Hochlandhütte.Wiederum gilt es ein Stück abzusteigen,ehe der Steig wieder in vielen Kehren nach oben zieht.Nachdem wir den Waldgürtel hinter uns gelassen haben,gelangen wir im freien Gelände zur Hochlandhütte (1630 mtr)Nach einer Erfrischung,und einer kompetenten Auskunft seitens der Hüttenwirte,machen wir uns dann an den Aufstieg zum Predigtstuhl.Wir gehen ein kurzes Stück am Weg zurück,wo uns dann ein Schild den Aufstieg zum Predigtstuhl anzeigt.Gleich zu Beginn gilt es ein unangenehmes und sehr steiles Schotterfeld zu meistern,wofür wir fast 30 min brauchen,ehe wir schon am Einstieg zum Gipfel sind.Nun leitet eine steile Rinne mit vielen Tritten,Stufen,und Griffmöglichkeiten,mit zusätzlicher Seilsicherung bis zu einem Kamm.Rasch gewinnt man in diesem direkten Gelände nun an Höhe,und nachdem wir einen Hang in der Nordwestseite der Tiefkarspitze gequert haben,sind wir überraschend schnell am Gipfel des Predigtstuhles angelangt.Überraschend ist die Aussicht von kleinen Gipfel,der im Schatten der gewaltigen Tiefkarspitze steht,denn der Ausblick zum Dammkar,sowie zu Vierspitze,Kreuzwand,und hinunter nach Mittenwald sind gewaltig.Wir genießen den blumenübersäten Gipfel bei Traumwetter ganz für uns alleine,ehe wir nach einer Pause über das Dammkar absteigen.Beim Abstieg über fast unendliche Geröllpassagen ist Vorsicht angebracht,ehe man nach ca.30 Minuten die Dammkarhütte (1650 mtr) erreicht.In diesem Gebiet um die Dammkarhütte sind viele Kletterer unterwegs,da es hier viele Möglichkeiten gibt,sich diesebezüglich auszutoben.Nachdem wir uns gestärkt,und das schöne Panorama um die Hütte genossen haben,steigen wir über viele Kehren abwärts,und sind somit wieder zurück am Bankerl (1350 mtr)Auf nun bekanntem Weg gehen wir wieder zufrieden über den Ochsenbodensteig zurück nach Mittenwald,und beenden dort diese schöne Tour.

Trittsicherheit und Ausdauer sind bei dieser Variante erforderlich,und mit ca.1100 Höhenmeter und einer Gehzeit von ca.6-7 Stunden zu planen.

 

T.m.A.1000-2000/7